von BK-Christian | 01.05.2016 | eingestellt unter: Allgemeines

Prodos Games: Unicast Gussverfahren

Prodos Games haben eine neue Gusstechnik für Resin vorgestellt, die angeblich alles bisherige übertrifft.

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Announcing new technology in miniature industry

For almost 3 years now, Prodos Games is setting standards in resin casting in the industry. Being the biggest resin manufacturer in the world, we are able to experiment with technology on day to day basis to deliver not only level of quality and detail unachievable for other manufacturers, but also to offer new solutions for our customers. Our latest development is called Prodos UniCast technology.

The vast majority of miniatures cast today either require some assembly from the end user or they are manufactured in such a simplified way that details are lost. As manufacturers who love this hobby, UniCast solves all of those issues.

What is UniCast?

UniCast is a unique combination of plastic injection manufacturing process combined with traditional utherene resin casting. Thanks to this manufacturing solution, Prodos has managed to achieve resin-like miniatures quality that is manufactured in standard injection cycle time.

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This technology allow us to reduce tools manufacturing lead time versus PVC or HIPS tools, from 2-3 months to 2-3 weeks! Quality of the cast is equal to resin miniatures and overall costs of miniature manufacturing are lower when compared to other processes, as per table below.

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The UniCast process allows Prodos to manufacture pieces in any shape with no limitations on undercuts.

PVC vs UniCast comparison.

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Gears of War miniature shown only for comparison purpose. On left Gears of War PVC miniature on the right Space Crusade Nyx miniature manufactured using Prodos UniCast.

Other examples of miniatures manufactured using Prodos UniCast:

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Here is an example of a bespoke automotive part manufactured by Prodos using the UniCast manufacturing solution.

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List of board games utilising UniCast process for miniatures manufacturing:

  • Space Crusade – in development, 06.2016
  • Alien vs Predator TM – in development not announced yet, 2016
  • 2 other board games, not announced yet – 2016

If you would like to get your board game miniatures manufactured using UniCast, contact us at: contact@prodosgames.com

Quelle: Prodos Games

BK-Christian

Chefredakteur von Brückenkopf-Online und Tabletop Insider. Seit 2002 im Hobby, erstes Tabletop Warhammer Fantasy (Dunkelelfen). Aktuelle Projekte: Primaris Space Marines, Summoners (alle Fraktionen), Deadzone/Warpath (Asterianer und Enforcer), Kings of War (Basilea und Oger), Dropfleet Commander (PHR).

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Kommentare

  • oha. interessant. da das im grunde eigenwerbung ist, ist es vermutlich mit vorsicht zu genießen, könnte aber falls zutreffend auswirkungen auf den TT markt haben, gerade hinsichtlich kosten und verfügbarkeit. wenn die tatsächlich für den hersteller so gering sind, könnten auch kleine Kickstarter jetzt leuten erlauben ihre minis unters volk zu bringen. gute sache…

  • Äh? So wie ich das lese gehts da aber um Plastik Guss der ähnlich gut wie Resin Guss sein soll. Dann passt die Überschrift oben aber nicht das Prodos eine neue Gusstechnik für Resin vorgestellt hat.

    • Ne, da geht es schon um das normale Prodos-resin, also das etwas weichere Resin, das wir schon kennen. Das Gussverfahren imitiert lediglich die Gießtechnik von Hartplastik und Restic (Spritzguss) und soll dabei Ergebnisse wie bei traditionellem Resin erzielen.

      Dass die Beispielmodelle nicht aus Hartplastik sind, sieht man ihnen an.

      Insgesamt verstehe ich noch nicht so ganz was daran jetzt genau der große Durchbruch sein soll. Sie gießen im Grunde wie bei Restic, nur dass ihre Form nicht teuer aus Stahl gefräst werden muss. Bin gespannt wie das funktioniert. Die Modularität von Hartplastik kriegen sie mit ihrem Material aber dennoch nicht hin, da sie im Grunde komplette Modelle mit einigen losen Teilen herstellen (wie bei Restic eben).

      Bin gespannt auf erste Testminis.

      • Moment, Restic ist Spritzguss in Metallformen? Bist du hundert prozentig sicher?
        In dem Fall erschließt sich mir nämlich nicht der damals propagierte Mehrwert sprich die günstigere Herrstellung von Restic.

        Was hinderte Mantic dann daran Plastik statt Restic alls Spritzmasse zu nehmen, wenn sie das teure Tooling eh schon bezahlt hatten?

        Ich bin immer davon ausgegangen, dass sie die Restics im traditionellen Schleudergussverfahren herrstellen.

      • Meines Verständnis nach ist der Durchbruch der Silikoneinsatz, der ein richtiges Tooling unnötig macht und zudem das schnellere Gießen, das man von Plastik gewohnt ist mit den Vorteilen von Resin kombiniert.

        Lustigerweise hatte ich vor genau zwei Wochen die gleiche Idee. Dachte aber, dass wenn das funktionieren würde, wohl schon jemand gemacht hätte und zwei Wochen später Peng.

        Was ein Zufall…

        XD

      • Hiho!

        Ja, da bin ich sicher. Woher sich der Preisvorteil bei Restic ergibt, erschließt sich mir nicht so ganz, da müsste ich mal konkreter nachfragen, evtl liegt es an den kleineren Formen. Wie man oben sieht, ist Restic ja ebenfalls recht teuer.

        Das Tooling ist bei Restic auch weniger komplex, da man meist mit einem Anguss pro Teil auskommt. Bei Gussrahmen ist das Tooling weitaus komplizierter, was mehrere korrekturläufe und teurere Formen notwendig macht.

      • Ah ok, das heißt also sie haben dann so kleinere Metallwürfel ähnlich der größe von Silikoneinzelteilformen und machen dan meinetwegen erstmal 5000 Arme dann, 5000 Torsi, etc.

      • Ich weiß nur wie das bei Mantic läuft. Die machen in der Regel eine Restic-Form für je 8 Modelle mit allen dazugehörigen Teilen. Das müssen nicht zwingend dieselben Modelle sein, bei Dradball waren es z.B. die Sculpts für je ein komplettes Team, und bei Deadzone wurde mitunter so gestückelt, dass die geschätzten Verkaufszahlen entsprechend kombiniert wurden. Man versucht halt, die Zahl der Formen zu minimieren, indem man sie immer für mehrere Modelle baut, und im Idealfall auch so, dass man bei jedem Gusslauf wirklich alle Modelle auch brauchen kann (einen Top-Seller mit einem Ladenhüter zu kombinieren macht beispielsweise keinen Sinn).

      • Guter Ansatz von Mantic.

        Bei Warlord finde ich das ein bisschen komisch, dass man da mittlerweile die Bases aus langeweile noch jedes mal mit reingießt.

        Ich weiß es ist Plastik, aber jedes mal die Bases wieder mit reintoolen statt den einen sich lange armortisierten Sprue zu nehmen ist schon komisch.

        Gießt Warlord eigentlich selber? Ich meine wenn sie eh Festpersonal haben ist es vielleicht günstiger die Bases mitreinzutoolen statt weitere Bitz oder Körper zu sculpten. Scheint ja eh der aktuelle Trend zu sein.

        Bei den Perrys ist das ganze aber mmn einfach am besten gelöst

  • Ja verstehe ich tatsächlich auch so, Plastik mit der Qualität von Resin Güßen

    • Siehe oben. 🙂

      Prodos haben schon immer nur Resin produziert, die kündigen hier lediglich ein Verfahren an, das deutlich schneller und billiger ist, aber dennoch resinqualität liefert. Der Werkstoff dürfte dem normalen Prodos-Resin gleichen, evtl mit leicht veränderter Zusammensetzung.

      Für Hartplastik geht es nicht ohne Gussrahmen und Stahlform.

  • Hm,überzeugt mich nicht,
    ich bleibe ein Anhänger der Zinnfraktion.
    Die Gussqualität von Resin mag richtig super sein,
    aber eine jahrelange bzw jahrzehnte Haltbarkeit ist in meinen Augen nicht vorhanden.

    Ich kann mir nicht vorstellen,das man Hartplastik oder Resinmodelle noch in 10 Jahren gebraucht bei Ebay erwerben kann.

    Alte Grenadier oder Cidatelmodelle
    (sofern die wegen anfänglich minderwertigen Zinn keinen Zinnfraß erlitten haben)
    kann ich als Sammler noch nach 25 Jahren käuflich erwerben.

    Alte Zinnminis kann ich Notfalls noch selber einschmelzen jedoch
    Hartplastik und Resinmodelle sind der (Sonder-) Müll von Morgen.

    • Also ich hab hier Resinmodelle aus den 80ern die kann ich immer noch einwandfrei verwenden. Und auch materialtechnisch gibt es keinen Grund warum das nicht so sein sollte, wenn man nicht minderwertiges Resin verwendet hat.

    • Ich hab hier sogar Hart- und Weichplastikfiguren aus den 60/70ern, die ich von meinem Onkel geerbt habe und die haben sogar jede Menge Kampfeinsätze im Sandkasten überlebt. Lediglich die Bemalung hat nach fast 50 Jahren etwas gelitten.

      • Ist anderes Material als Resin. Im Normalfall halten die alle mindestens 400 Jahre.

      • Klar,die habe ich auch noch.
        Nur deren Weichmacheranteil ist damals erheblich höher gewesen:

        Die Zeit als Kinderspielzeug Speichelfest , weichmacherfrei und bleifreie Farben verwendet werden mußten kam erst viel später.

        Nur früher war früher,heute ist heute.
        Muss jeder selber wissen,ob er sich Spielzeug und was anderes ist es ja nicht,kauft die die nächste Generation Spieler nicht mehr verwenden kann,weil brüchig.

        Aber vieleicht ist dies ja auch von den Herstellern gewollt ?
        Langlebig ist uncool.

    • Aber wer will schon 25 Jahre alte Minis? Verstehe Sammler und Nostalgiker, aber der normale Spieler und selbst die Maler unter uns suchen eigentlich nicht nach Miniaturen die so alt sind. Ausnahmen … .

      • Abseits vom Tabletopsektor gibts so einiges aus der Zeit, was man super verwenden kann, aber ich glaube es geht eh eher darum, ob die jetzigen Resinminis dir in 25 Jahren noch erhalten bleiben werden.

        Oder schmeißt man die Sachen alle eh früher oder später weg? Ich kann dazu nichts sagen. Ich bin zu jung. Wie ist das denn bei dir. Nach 15 Jahren, alle Minis in den Kaminofen, oder was? 😀

  • Das könnte künftig den Preis für Resin Minis deutlich senken, ein Problem bei Resin liegt in der Produktion, es ist sehr viel Handarbeit notwendig. Wenn man nun durch diesen Resin-Spritzguss ein automatisierten Gussprozess hat würde das den Stückpreis erheblich senken.

    Ich bin auf die Qualität gespannt, ob es am Ende hält was es verspricht.

      • Ich auch. Bei obiger Form habe ich irgendwie das Gefühl, dass die Anordnung der Gussäste nicht Realitätsgetreu ist, um das Know How zu schützen.

      • Ich denke größerer Druck. Das ist ja die Lösung bei Plastik dafür. Prodos hat ja bisher schon gute Ergebnisse mit Schleuderguss gehabt, vermutlich bauen sie auf die Erfahrungen auf.

    • Ich glaube wie Toni auch nicht, dass die Kostenersparnis an den Endverbraucher weitergegeben wird. Interessant im Bezug darauf wäre, woraus die aktuellen Prodos AvP Modelle sind.

      Interessant wäre auch welches Resin Prodos nutzt. Hat ja meistens doch eine gewisse Vernetzungszeit im Gegensatz zum extrem schnell abkühlendem Plastik.

  • Ich bin sehr gespannt, wie lange die Lebensdauer von “Resin” (nicht nur Prodos) im Allgemeinen so ist. Meine ersten Finecast Modelle von GW werden tatsächlich schon jetzt spröde (“Der Hobbit” Modelle vom ersten und zweiten Film). Meine “Black Widow” von der Dark Legion biegt sich an den Beinen mehr und mehr durch (trotz “Dreibein” das mittlerweile unter dem Modell befestigt wurde).

    • Das liegt an der minderen Qualität von Finecast, zumindest die ersten 2/3 aller Modelle waren minderwertiges Resin, später gegen Ende haben sie bessere Mischungen verwendet.

      • Hi,das kann man nicht so sagen.
        Im Resin (was im Grunde nur ein Kuststoff ist) sind auch Weichmacher,diese härten nach und nach aus und es kommt zu Brüchen.

        Bei manchen Resinsorten ist der Weichmacher ist nach 20 Jahren raus.

        Da Weichmacher auch Allergien verursachen und sich im Körper ablagern sehe ich die Sache kritisch.

        zB Wandfarben müssen heutzutage unter anderen (soweit möglich) frei von Konservierungsstoffen (bis zu 3% zulässig) und frei von Weichmachern sein.

        Aber im Hobbybereich sehen das viele anders und verharmlosen die Sache.

        Hauptsache der Hersteller kann den Krempel billig produzieren und teuer verkaufen.
        Gesundheit ist zweitrangig. Schade.

  • Aber WO steht das die Hersteller die niedrigeren
    Herstellungskosten an den Endverbraucher weitergeben???
    Bei uns in der Firma haben wir auch Automatisiert, Lohnkosten Herstellungskosten gespart und trotzdem wird das Produkt nicht günstiger, sondern unser Gewinn größer. Sehe da also bis dato kein Vorteil.

    • Die wollen ja auch Werbung für sich als Dienstleister machen, nehme ich an.

  • Ob eine Kostensenkung sich am Ende im Preis bemerkbar macht hängt von vielen Faktoren ob. Ich denke ein wichtiges Argument ist da der Break Even Point. Das heißt, wenn eine Preissenkung den Absatz überproportional erhöht steigert das Unternehmen auch den Gewinn durch eine Preissenkung.

    Ein weiterer wichtiger Punkt ist wohl die Konkurrenz. Wenn Prodos mit seinen Spielen Marktanteile gewinnen möchte könnte das ebenfalls zu Preissenkungen führen. Das gilt natürlich auch für Unternehmen die über Prodos produzieren lassen.

    Damit möchte ich nur sagen, dass man es nicht so einfach sagen ob Kostensenkungen weitergegeben werden. Für uns als Endverbraucher wird es nur die Zeit zeigen. Mal abgesehen davon, ob bei dem ganzen überhaupt eine gute Qualität raus kommt… abwarten.

  • Mich irritiert hier vor allem die Aussage, dass sie komplette Modelle am Stück gießen, dabei aber Hinterschneidungen mit vollem Detailgrad ermöglichen wollen. Wie das funktionieren soll, ist mir ein Rätsel, so etwas geht eigentlich nur mit einer sehr weichen Formmasse, aus der man die Modelle trotz “Widerhakenteilen” herausziehen kann. Wie sich das am Ende auf Detailschärfe und Lebensdauer der Formen auswirkt, ist spannend…

    • Vor allem bei dem Einspritzdruck auch noch.^^

      Ich nehme mal an es handelt sich da bei der Formenbaumasse um eine Neuentwicklung oder zumindestens nicht um das gewöhnliche Material und die Flexibilität des Resins spielt sicher auch eine Rolle.

      Bei einer Auflage von 6000 Modellen belaufen sich die Mehrkosten gegenüber einem Einzelmodell auf 60 USD. Ich meine so lange hält doch nie eine normale Resinform. Ließen sich davon die nötigen Ersatzformen bezahlen? Und wenn die 60USD die Kosten des Ersatzformenbaus für 6000 Modelle wiederspiegeln, warum ist dann das “Tooling” so verhältnismäßig teuer. Ich meine, ob ich die Form das erste mal, oder das zweite mal erstelle (sprich gieße) sollte ja gleich teuer sein.

      Oder benutzt man später den ersten perfekten Resin Abguss zum erstellen der weiteren Ersatzformen und es fällt deswegen weniger gebastel an.

      Vielleicht umfassen die 350USD Dollar schon das Sculpting?

      Du hast nicht zufällig eine Ahnung wie Lufteinschlüsse bei der Annordnung der Gussäste dort verhindert werden sollen?

      Fragen über Fragen.

      Schade, dass man wahrscheinlich nie weiteres darüber erfahren wird.

    • Ich stell mal wieder ne komische Frage, was ist ein Hinterscheidung? Das Wort ist mir bislang noch nicht begegnet.

      • Beim Injektionsgussverfahren dürfen bedingt durch das feste Material der Form (Stahl) alle Umrisse eines Modells höchstens einen winkel von 90° (besser ist 85°) zur Kontaktstelle der zweiteiligen Form stehen. Sonst stecken die Modelle später in der Stahlform fest.

        Bei Silikonformen für Resinguss kann man solche Abgüsse rausfrimeln, da die Formenbaumasse gummiartig ist.

        Ich mal sonst kurz was…

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