von BK-Christian | 16.10.2015 | eingestellt unter: Veranstaltungen

SPIEL 2015: Finale Bilder

Zeit für das große Finale bei unserer Berichterstattung von der SPIEL 2015.

Ein echtes Highlight war definitiv der Stand von Human Interface. Hier konnte man mit den Entwicklern reden, das Spiel begutachten und die Modelle unter die Lupe nehmen – was wir schon bald in einem Review ebenfalls tun werden!

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Die folgenden Bilder sind eigentlich nicht scharf genug, da sie ohne Blitz fotographiert wurden (was eine weite Blende, lange Belichtung und hohe Isozahl notwendig machte), aber da sie die Farben etwas anders darstellen, wollten wir sie trotzdem zeigen:

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Ein weiteres Highlight war der eher kleine Stand von Kraken Wargames aus Deutschland. Die Firma stellt Spielmatten aus dem beliebten “Mousepad-Material” her und bereitet gerade seinen ersten Kickstarter vor. Auf der SPIEL konnte man bereits die ersten Matten begitachten und sich die Herstellung erklären lassen. Was besonders spannend ist: Die Motive werden nicht am Rechner gestaltet, sondern basieren auf echten Spieltischen, die bis ins kleinste Detail gebaut und gestaltet werden. Im Anschluss werden sie fotographiert und die Bilder dann entsprechend weiterverarbeitet. Auch die Weltraummatten basieren auf einer Mischung aus Gemälden , selbst aufgenommenen Fotos der Milchstraße und weiteren Bausteinen.

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Wir werden uns Kraken Wargames noch in einem weiteren Artikel widmen, in dem wir hoffentlich weitere Infos und vielleicht auch Bilder von der Herstellung zeigen können.

Bei Titan Forge konnte man nicht nur Lobotomy testen (zuletzt auf Kickstarter finanziert). Bei diesem Spiel kontrollieren die Spieler Insassen einer Irrenanstalt, die aus dem Gebäude fliehen wollen und dabei gegen alle möglichen Ausgeburten ihrer Alpträume kämpfen müssen (hinter denen sich in Wahrheit das Klinikpersonal und die Sicherheitskräfte verbergen…). Im Spielverlauf sammeln die Charaktere Waffen und Erfahrung, sie werden aber auch zunehmend wahnsinniger und entdecken nebenher ihre eigene Geschichte (die bei jedem Spiel anders sein kann).

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Die zweite große Baustelle waren neue Resinmodelle aus dem Sci-Fi-Kickstarter.

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Bei Warlord Games konnt man neben Terminator und Bolt Action auch die Mechaniken von Gates of Antares testen.

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Prodos Games waren ebenfalls vor Ort, wie immer mit Warzone und Alien vs Predator. Die Gespräche mit den Backern des AvP-Kickstarters waren nicht immer erfreulich, aber immerhin waren die Erweiterungen der Wave 2 im Gepäck und man konnte die ersten Modelle für Panzerfäuste begutachten.

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Zum Abschluss unserer Messeberichte dann noch ein paar Bilder von Sword&Sorcery, dessen Kampagne gestern bei Kickstarter begonnen hat.

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Und bei GW und Forge World sah es so aus:

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Sehr irritiert hat uns die Tatsache, dass es keinen Demotisch zu Age of Sigmar gab, gerade aufgrund seiner leichten Regeln wäre das Spiel für eine Messe mit vielen Tabletop-Neulingen eigentlich gut geeignet gewesen.

Damit verabschieden wir uns für dieses Jahr von der SPIEL in Essen. 🙂

BK-Christian

Chefredakteur von Brückenkopf-Online und Tabletop Insider. Seit 2002 im Hobby, erstes Tabletop Warhammer Fantasy (Dunkelelfen). Aktuelle Projekte: Primaris Space Marines, Summoners (alle Fraktionen), Deadzone/Warpath (Asterianer und Enforcer), Kings of War (Basilea und Oger), Dropfleet Commander (PHR).

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Kommentare

  • Sword&Sorcery ist irgendwie an mir vorrüber gegangen, sieht aber interessant aus. Vielen Dank für die vielen Bilder. Ich bin zwar auch auf der Messe gewesen, aber man sieht ja irgendwie doch nie alles 🙂

  • Der Stand mit Human Interface war auch mein persönliches Highlight. Nicht nur dass die Figuren auch in echt wirklich schick und detailiert sind, der Entwickler vor Ort war auch noch extrem freundlich. Ich freu mich auf das Spiel!

    Ganz doofe Frage: warum waren eine Gespräch mit AVP-Backern nicht angenehm? Ist kein Trollen, ich hab wirklich keine Ahnung.

    • Soweit ich weiß wurden AVP-Kickstarter-Sachen verkauft, die noch nicht mal an die Backer gegangen waren. Zudem glaube ich auch noch güstiger als für die entsprechenden Pledges. Falls dem wirklich so ist, finde ich das auch eine Sauerei. Ist aber nur Hörensagen was ich hier weitergebe.

    • Bei AvP gab es ganz massive Verzögerungen, die zwar nicht unbedingt immer auf Prodos zurückzuführen waren, aber schlicht nicht sehr glücklich kommuniziert wurden.

      Es gibt wohl immer noch Backer, die ihre Box nicht haben, und das obwohl gerade das Kernspiel inzwischen recht lange erhältlich ist. Das mit den Erweiterungen sehe ich weniger kritisch, normalerweise kommen die erst Ende des Monats in den Handel, auf der SPIEL waren nur limitierte Vorabversionen erhältlich, aus denen auch viele Backer bedient wurden, die ihre Pledges am Stand abgeholt haben.

      Insgesamt ist AvP für Prodos aber zu einem ziemlichen Problemkind geworden, was angesichts der Modellqualität imho sehr schade ist. Das Spiel zeigt sehr deutlich, dass izenzen eine unglaublich zweischneidige Sache sind, die auch viel Schaden anrichten können…

  • Direkt mal ein paar Testminis von Human iNterface eingesteckt, und ja, die passen vom Maßstab, Style und Qualität gut zu infinity 😛

    Da ich aber selber die 4 Tage gearbeitet hab, hatte ich leider keine zeit mir die ganze Sache näher anzuschauen oder gar eine Testrunde zu machen, evtl. kann da wer was zu schreiben der das Glück hatte 😀

    Was AvP angeht, da gabs diverse Stolpersteine wärend und nach dem KS und viele Leute sind deswegen ange…nervt.
    Das neben den Backern die ihre Sachen da abolen konnten noch zusätzlich an Nichtbacker verkauft wurde, die damit Prodos unterstützen, hat bei vielen für Wut gesorgt weil so Leute die nicht beim KS ihr Geld gelassen haben jetzt schon die Minis in den Händen halten wärend andere noch warten.

    Ich persönlich habe da direkt am Donnerstang meine 4 Grundspiele eingestrichen, ne große IKEA Tasche voller Add-Ons und ein par sehr nette Gespräche mit den Jungs geführt.

    • Das Problem bei AvP ist eigentlich sehr nachvollziehbar, aber für die Backer natürlich trotzdem nicht schön.

      Prodos haben, um auf den Arbeitsaufwand bei AvP zu reagieren, neue Leute eingestellt. Dadurch, dass Fox die Freigaben für die Komponenten mitunter über Monate verzögert haben (was ich teilweise direkt mitgekriegt habe), konnte der Verkauf viel später beginnen (und auch Teile der Produktion, da viele Dinge eben erst nach Freigabe produziert werden konnten). Durch diese Verspätung war schlicht irgendwann das Geld aus dem Kickstarter aufgebraucht und Prodos standen vor der Frage, ob sie Leute entlassen, oder eben Umsätze sichern, indem sie möglichst schnell in den regulären Verkauf gehen. Das ist für die Backer nicht toll, aber da ging es wirklich ums Eingemachte…

      In meinen Augen ist das deshalb auch nach wie vor primär ein Organisations- und Kommunikationsproblem, die Abwicklung nach der Freigabe hätte einfach besser laufen müssen und man hätte mehr mit offenen Karten spielen müssen.

      • Ehrlich gesagt finde ich die Situation von Prodoss ziemlich komfortabel. Die genannten Probleme können nun mal bei einer großen Lizens entstehen und darauf hat sich Prodoss selbst eingelassen. Durch Kickstarter kann Prodoss (böse formuliert) aber einfach den schwarzen Peter an die Backer weitergeben. Jeder Investor würde einem was husten wenn man ihn nicht pünktlich auszahlt, aber Kickstarter-Backer haben schlicht kein Druckmittel. Also lässt man die (offenbar uninformiert) erst mal sitzen und sieht zu, zusätzlich zu dem schon sicheren Geld erstmal noch weiteres zu bekommen, um unternehmerische Probleme zu lösen.

        Klar sind die Probleme nachvollziehbar und ich will die Jungs von Prodoss auch gar nicht verteufeln (sich für gesicherte Arbeitsplätze einzusetzen ist ja erstmal respektabel). Evtl. entgeht mit hier auch noch was (ich bin kein Backer und habe das ganze nur am Rande verfolgt). Aber ich finde hier wird weniger ein Organisations- und Kommunikationsproblem von Prodoss als vielmehr eines der Kernprobleme von Kickstarter deutlich. Nämlich das viele Mechanismen des Investment und Kundenschutzes zu Gunsten der Unternehmen verschoben sind. Gerade in Problemsituationen kann man als Backer nur hoffen, irgendwann tatsächlich das erwartete Produkt zu bekommen, ohne das die Firma vorher insolvent geht. Und aus Mangel an Alternativen kann man sich dann eben nur bei jeder passenden Gelegenheit beschweren.

      • Gemütlich ist die Position von Prdos auf keinen Fall. Eher die von Fox, die ohne Not die Zustimmung über Monate hinweg nicht gaben.

        Das ist aber bei Fox leider nicht neu und was man Prodos als Fehler zugestehen kann ist die tatsache, dass sie sich nicht genauer über das übliche Verhalten von Fox bei Spielelizenzen informiert haben. Andererseits gehst du bei einer so großen Firma auch von vernünftigen Strukturen aus, nicht aber von Bearbeitungszeiten wie bei einer Hinterhofkaschemme.

      • Ich kann leider nach wie vor nicht verstehen, wie man sich als Backer eines Kickstarters darüber aufregen kann, wenn man Sachen erst spät bekommt. Der Vergleich mit einem Investor ist eben einfach falsch. Als Kickstarter-Backer ist man ein Spender, der im Gegenzug für sein Vertrauen ein “Dankeschön” bekommt. Dass Spiele nun als Vorverkaufsplattform über KS aufgezogen werden macht es vielleicht unbedarften schwer das zu verstehen, aber Crowdfunding ist nunmal keine Bestellung bei Amazon. Selbst wenn da nix kommt (Infos oder Ware) ist das einfach das Risiko einer Kickstarterkampagne! Wer Ware zu einem bestimmten Zeitpunkt haben will und – wenn nichts kommt – dem Hersteller/Shop was erzählen will, der muss eben im Einzelhandel kaufen. Dieses “die wälzen alle Risiken ab!” klingt immer so, als habe man die Backer dazu gezwungen mitzumachen oder ihnen irgendwas vorgespielt um sie in Sicherheit zu wiegen. Meiner Meinung nach ist es leider eher das Unverständnis der Backer darüber, was ein Kickstarter ist, der solche Probleme provoziert. Davon abgesehen, wenn diese Probleme “bei großen Lizenzen schon entstehen können” ist ja eigentlich alles klar und die Verzögerung erklärt. Warum dann so eine Aufregung?

      • Ich finde Kickstarter mit einerSpende zu vergleichen, auf die evtl. ein Geschenk folgt, ehrlich gesagt wesentlich unpassender als den Vergleich mit einer Verkaufsplattform – zumindest wenn man anhand der tatsächlichen Kichstarterprojekte bewertet. Die sind in den allermeisten Fällen recht klar als Verkauf eines noch nicht existenten Produkts aufgebaut. Das mag vielleicht nicht ggf. existenten Kerngedanken entsprechen, ist aber meiner Meinung nach faktisch gerade eine Art Vorverkauf. Und dann muss sich meines Erachtens beispielsweise Prodoss Beschwerden gefallen lassen, wenn Sie das nun bestehende Produkt erst mal zurückhalten und an Neukunden verkaufen, obwohl dass vorher anders beworben wurde. Wenn das Produkt aufgrund Verzögerungen schlicht noch nicht (an irgendjemanden) lieferbar wäre, dann wäre das was anderes. Ebenso wenn Sie einen Spendenaufruf gestartet hätten, mit dem Hinweis dass evtl. die Spender irgendwann auch mal was bekommen könnten (wobei ich auch verstimmt wäre wenn beispielsweise eine von mir durch Spende unterstützte Maßnahme erst mal ausgesetzt würde, damit die entsprechende Hilfsorganisation mit dem Geld erst einmal etwas Ihrer Meinung nach wichtigeres tuen kann…)

        Zusammengefasst ist Kickstarter für mich (in seiner derzeitigen Form) eine neue Art des Verkaufens zu Ungusten des Käufers und das sehe ich schlicht kritisch. Und ich stimme zu, wem das nicht gefällt der sollte nicht mitmachen. Aus genau diesem Grund war ich noch bei keinem Kickstarter dabei.

      • Aber damit bestätigst du nur, was ich geschrieben habe: Kickstarter mag so aussehen wie ein Vorverkauf, es IST aber keiner! Egal wie es wirkt, egal wie es verkauft wird und egal was der Backer glaubt. Kickstarter ist faktisch KEIN Vorverkauf und muss sich (bzw. die Firmen auf Kickstarter) an keinerlei Regeln halten, die für einen Vorverkauf oder einen Einzelhandelsverkauf gelten würden. Das ist ganz einfach so. Ob das für dich so aussieht wie ein Vorverkauf ist völlig Wurst, du kannst das noch so sehr glauben wollen, es stimmt einfach nicht. Du bist freundlicher Gönner, Spender, maximal Risikokapitalgeber mit der Hoffnung auf einen glücklichen Ausgang der Aktion, aber bist eben kein Kunde und hast daher keinerlei Kundenanspruch. nicht umsonst spricht Kickstarter selbst auch nur von “Unterstützern”. Zitat: “Warum leisten Leute Beiträge zu einem Projekt? In erster Linie, um dich bei deinem Vorhaben zu unterstützen; sie möchten aber auch das Gefühl haben, dass diese Unterstützung gegenseitig ist — und Belohnungen lassen deine Unterstützer direkt an deiner Kreation teilhaben. […] Überlege dir, welche Art von Belohnung dich dazu motivieren würde, ein Projekt zu unterstützen.” Und DAS IST WAS DU MACHST! Du unterstützt ein cooles Projekt und die Firma denkt sich im Gegenzug einen nette Belohnung für deine Spendenbereitschaft aus. Alles andere ist optional und reiner guter Willen des Herstellers. klar würde prodos keine Kohle bekommen, wenn sie sagen würden “Danke, jeder der 150 Euro spendet darf sich ‘n loch ins knie freuen!” Aber was du wann bekommst, ist eben einfach ein Geschenk und ein Dankeschön der Hersteller. Nicht mehr, nicht weniger. Wer das nicht versteht, der ist bei Kickstarter einfach falsch. Und wer da Kohle reininvestiert, die er sich nicht traut notfalls komplett zu verlieren, hat es falsch verstanden. Bei kickstarter investiert man, weil man die Firma mag und die Projekte vorantreiben will. Wer günstig shoppen will und Crowdfunding macht, hat es – sorry! – einfach nicht verstanden!

      • @Burkhard:
        Kickstarter hat nichts mit Spenden zu tun sondern ein Pledge ist das Versprechen sich mit einer Summe x an der Finanzierung zu beteiligen.

        Und wie die Aktuelle Rechtsprechung zu dem Thema auch zeigt ist Derjenige der ein Crowdfunding (ob Kickstarter, Indigogo oder wie die Millionen anderer Plattformen auch heißen mögen) veranstaltet durch aus gezwungen ist Lieferversprechen einzuhalten oder Schadensersatz zu leisten.
        Von einer Spende also einer Zahlung ohne direkte Gegenleistung kann gar nicht die Rede sein.

      • Also die juristischen Aussagen hier stimmen so zum Teil nicht…
        Nach deutschem Recht haben Backer sehr wohl Ansprüche.
        Je nach dem wie nun ein Reward ausschaut, denn je nach Rewardart hat man entweder einen Kaufvertrag oder eine Schenkung vorliegen, beides ist an Bedingungen geknüpft, bei beidem kann man Forderungen stellen (die Schenkung ist in dem Falle auch häufig an Auflagen geknüpft), insbesonere wenn es ein Kaufvertrag ist und das ist mMn. bei vielen Kickstartern (bei TTs) der Fall, wenn nämlich mit der Finanzierung direkt ein bestimmtes Produkt in Aussicht gestellt wird.
        Wenn sich die Firmen nun dreist-naiv hier hinstellen und sagen, dass man ja nur Spender/Gönner sei, dann ist das ziemlich frech 😀
        Der Knackpunkt sind dann aber die ganzen AGBs der Plattformen, also was Zeiträume und das Bemühen des Anbieters angeht das Produkt zu liefern 😉

        Schlimmer dürfte für die etablierten Firmen aber eher der Imageschaden sein. Prodos ist jetzt für alle Zeiten das Unternehmen, das seine Backer ziemlich dumm hat stehen lassen. Auch wenn sie für die Ursachen nichts konnten, für ihre Kommunikation können sie ja sehr wohl etwas.

        Die Kunden/Backer sollten jedoch begreifen, dass sie selbst nach deutschem Recht häufig ziemlich doof dastehen und ja, *mehr* darin sehen als nur günstig einkaufen. Häufig passiert aber genau das, die Leute denken, dass sie etwas mit einer gewissen Wartezeit günstig einkaufen. Natürlich provozieren die Firmen mit ihren ganzen Stretchgoals das auch, klar, sie spielen mit der günstig-Gier der Leute. Am Ende muss dann der mündige Kunde/Verbraucher überlegen & entscheiden… 😉

        Aufgrund dieser ganzen Problematik und dem kompletten Ausschluss eines Teils des TT-Markts (Einzelhändler!) nehme ich generell an solchen Aktionen nicht teil. ich betrachte mich einfach nicht als Warren Buffet des TT-Marktes… ich glaube auch nicht, dass der irgendeinen Cent in Kickstarter Kampagnen investieren würde^^

  • das scheint ein allgemeines KS Problem zu werden
    dadurch dass viele Projekte delays haben (und andere Gründe) werden oft KS geförderte Dinge auf Messen (zu Messepreisen) verkauft bevor sie an die Förderer ausgeliefert werden. Manchmal nur eine Hand voll manchmal “Zuviel” ( zB mein Shadow over Normandie wurde noch nicht ausgeliefert aber bereits fleißig verkauft 🙁 )

  • Wenn das jetzt alles von der SPIEL war, bin ich irgendwie doch ganz froh, nicht hingefahren zu sein. Irgendwie war da wirklich nichts dabei, das mich interessiert hätte. Schade.

  • Oh Mann, wenn ich die Bilder von Titan Forge sehe, dann ärgere ich mich schon ein wenig, dass ich bei deren KS nicht mitgemacht habe… Das sieht schon fein aus.

    Leider hatten sie mich mit ihrem ersten (?) KS so verschreckt, dass ich abgesehen hatte mit zu machen… Und das dauert immer gefühlte Ewigkeiten, bis die Sachen regulär auf den Markt kommmen…

    • Dann sei froh das du nicht mitgemacht hast, weil viele Backer sind noch nicht beliefert worden und auch Informationen sind leider rar gesät. Dank dem Brückenkopf habe ich jetzt bald mehr Bilder von fertigen Miniaturen gesehen, als von Titanforge selbst. Nichts zu trotz ich freue mich auf die Miniaturen sollten sie denn mal irgendwann ankommen.

    • Ein Kumpel von mir hat seinen Panzer bekommen und Mannonmann, ist die Gussqualität bescheiden (Luftblasen/verzogen). Bin froh, da nicht mitgemacht zu haben, auch wenn mir die Designs gut gefallen.

  • Die Panzer von Titan Forge gefallen mir. Weiß man schon was die im Regulären Handel Kosten sollen?

  • Darf ich kurz nachfragen, ob es stimmt, dass auch unsere Lieblingsfirma aus Nottingham mit einem “Age of Sigmar”-Stand vertreten gewesen sein soll?

    Sorry, wenn ich das möglicherweise irgendwo überlesen habe.
    Habe beim überfliegen leider nichts gelesen…

    • Verdammt… Die habe ich bei den Bildern echt vergessen, war sicher die schon gezeigt zu haben… Das ist jetzt echt ein wenig peinlich, ich hab die Bilder oben mal nachgetragen.

      • Puh, da müssen denen ja richtig die Felle wegschwimmen, wenn die sich wieder auf der “Spiel” blicken lassen.

        Wenn meine Infos stimmen, aber ohne jeden Spieltisch bzw. Demotisch.
        Nur Vitrine mit (sehr bescheiden) bemalten Modellen.

        Offenbar ist man der Meinung, dass jeder der AoS antesten möchte, gefälligst die Grundbox zu kaufen hat.
        Moment, was war gleich nochmal der Grund warum die auf der Messe aufgeschlagen sind? War da nicht was mit Neukundengewinnung?
        Oder wollten Sie nur zeigen, das sie (noch) nicht tot sind?!?

        Auch wenn ich es super finde das GW seine Nase wieder aus dem Sand streckt, aber so… wird das nix.

      • Ich glaube, sie wären da auch der Hersteller mit den seltsamsten Regeln gewesen 😀 Ich habe auf der SPIEL kein einziges Spiel gesehen, wo man mit seinen Figuren reden sollte und bei Antwort der Figur einen Effekt im Spiel hat.
        Nicht einmal bei den Kinderspielen.

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