von BK-Nils | 21.07.2015 | eingestellt unter: Reviews, Warhammer 40.000

Review: Space Marine Devastator Squad

Mit der Box Space Marine Devastator Squad kommt eine Neuauflage des Unterstützungstrupps der Space Marines. In unserem Review schauen wir uns das ganze mal im Detail an.

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Auf einen Blick:

Hersteller: Games Workshop
Produkt: Space Marines Devastator Squad
Preis: 36,00 Euro (5 Mann)
Material: Hartplastik

Die Space Marine Devastoren sind mit schweren Waffen ausgerüstete Unterstützungseinheiten. Aus dem Bausatz lassen sich fünf Space Marines zusammenbauen, sowie ein Cherubim mit Melterbombe. Wie bei allen Bausätzen der Space Marines, ist auch die neue Devastator-Squad Box komplett mit dem restlichen Sortiment kompatibel.

Der Bausatz bietet insgesamt sechs verschiedene schwere Waffen, jeweils doppelt, sowie eine breite Menge an zusätzlichen Teilen. So sind für den Trupp-Sergeant sämtliche Waffenoptionen im Gussrahmen enthalten, sowie einiges an zusätzlichen Teilen um die einzelnen Modelle zu individualisieren.

Outboxing

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Nach dem Auspacken erhält man drei prall gefüllte Gussrahmen, eine Bauanleitung, fünf 32mm Bases und eine 28mm Base, sowie einen Bogen Abziehbilder.

Gussrahmen

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Die Gussrahmen wurden gut genutzt und sind bis zum Rand voll mit Elementen, hier fällt gerade der Fortschritt zum bisherigen Gussrahmen der alten Devastorbox aus dem Jahr 2007 auf.

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(Devastor-Gussrahmen 2007)

Ein detaillierter Blick auf die Gussrahmen zeigt die vielfältigen Optionen des neuen Bausatzes.

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Zusammenbau

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Vor dem Zusammenbau werfen wir noch einen kurzen Blick in die Bauanleitung. Diese kommt sehr detailliert und übersichtlich daher, lediglich einmal stimmte die Nummerierung in der Anleitung nicht mit dem Gussrahmen überein, jedoch sind alle nötigen Bauteile einer Baugruppe sehr nah beieinander, wodurch das nicht negativ auffällt.

Sergeant

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Beim Devastor-Sergeant habe ich eine Variante mit Bolter und ausgestrecktem Finger genommen. Er besteht aus einem Beinpaar, zwei Torsohälften, zwei Armen, einem einzelnen Schulterpanzer, der ausgestreckten Hand, dem Bolter, sowie einem speziellen Rückenmodul.

Marine mit schwerem Bolter

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Der erste Devastor-Marine wurde mit einem schweren Bolter zusammengebaut. Die Waffe besteht aus sieben einzelnen Elementen und durch den modularen Aufbau wird auch ein offener Lauf ermöglicht.

Marine mit Multimelter

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Der zweite Devastor-Marine hat einen Multimelter bekommen, hier besteht die Waffe nur aus fünf Teilen.

Marine mit Laserkanone

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Der dritte Devastor-Marine wurde mit einer Laserkanone ausgestattet, die aus sieben Teilen besteht, auch hier mit einem offenen Lauf.

Marine mit Raketenwerfer

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Der vierte Devastor-Marine wurde mit einem Raketenwerfer ausgestattet, hier ist das besondere Highlight die abgefeuerte Rakete.

Cherubim

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In der Box ist auch dieser Cherubim enthalten, der eine Melterbombe mit sich herumschleppt, ein netter Bonus.

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Zum Schluss noch ein kleines Gruppenbild, auf dem unsere fünf Marines und der Cherubim nochmal alle zusammenkommen.

Größenvergleich

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Die Modelle entsprechen in der Größe der üblichen Space Marine Range und fügen sich hier nahtlos ins bisherige Sortiment ein. Die neue Bassgröße (32mm) lässt die Modelle aber leicht größer erscheinen.

Fazit

Games Workshop liefern mit der Box für die Devastoren einen soliden Bausatz für Spieler der Space Marines, Blood Angels und Dark Angels. Der Fortschritt zur Vorgängerbox ist nicht zu übersehen, alleine schon das jede Waffenoption gleich doppelt enthalten ist, ist ein großer Schritt.

Zu den Modellen, das neue Design der Devastoren zeichnet sich durch verstärkte Rüstungselemente und den speziellen Helme angenehm von den regulären Space Marines ab. Zwar sind die Beinposen etwas starr, aber handelt es sich hier ja auch um schwere Unterstützungstruppen, die den Feind aus der Distanz bekämpfen und nicht um agile Sturmtruppen.

Die Gussqualität ist gut, kleinere Gussgrate und teilweise etwas ungünstige Angussstellen trüben etwas das Gesamtbild. Auch bei den mehrteiligen Waffen können kleine Spalten entstehen, was aber leicht zu korrigieren wäre.

Der Preis liegt im höheren Bereich, selbst für Space Marines. Zwar bekommt man drei volle Gussrahmen voller Optionen, dennoch lassen sich aber auch nur fünf Modelle zusammenbauen. Dafür bekommt man aber auch eine große Anzahl schwerer Waffen, die sich problemlos mit den restlichen Bausätzen der Space Marines kombinieren lassen.

Gesamt lässt sich ein positives Fazit ziehen, die Box Space Marine Devastator Squad ist eine tolle Erweiterung für das Space Marine Sortiment.

Warhammer 40.000 ist unter anderem bei unserem Partner Fantasy-In erhältlich.

Link: Games Workshop

BK-Nils

Nils, Redakteur bei Brückenkopf-Online. Seit 2001 im Hobby, erstes Tabletop: DSA Armalion. Aktuelle Projekte, eine Ynnari Armee für die 8. Edition von 40k, Oger für Kings of War, Imperial bei Warzone und irgendwas mit Elfen im Fantasy Bereich allgemein.

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Kommentare

  • Die Bein panzerung ist zurück….nett.
    Hab selber noch 2te ED Devs mit der Bein Panzerung und den Schulter Waffen.

    Schade, sonst gibt’s keinen Grund die Figuren zu kaufen
    Die 32 Bases sind ein Nachteil. Besonders in Gebäuden
    Cherub is nett…aber auch kein Grund für mich zu kaufen.

    • Die passen aber auch auf 25mm 😉

      Hab mir 2 Boxen für meine Chaoten geholt und die direkt auf 25er gesetzt.

  • Schön das beim Größenvergleich der Figuren ein “normaler” Marine als Referenz bei steht.

  • Backpacks und Waffen sind eins… – jede Waffe hat ihr vollständiges Backpack, auch das körpernahe Bauteil. Also glücklicher Weise nicht so bescheiden, wie z.B. bei den taktischen der Blood Angels, wo man sich ja entscheiden muss.

  • Ein gutes Review zu einer doch recht gelungenen Box. Auf jeden Fall ein klarer Fortschritt zur vorherigen Devastor-Box, da nun endlich alle schweren Waffen doppelt vorhanden sind, so braucht man “nur” zwei Kisten um einen Trupp mit 4 identischen Waffen auszurüsten. Außerdem bekommt man eine große Anzahl an übrig gebliebenen schweren Waffen, mit denen man seine regulären taktischen Trupps ausrüsten kann.

    Mein Eindruck von der Box ist also auch gut, trotz des relativ stolzen Preises…

  • Gutes Review. Sind doch einige, interessante Teile dabei.

    Aber: Ich könnte es jetzt auf mein verquirltes Gehirn schieben, aber hat die alte Box nicht 35€ gekostet? Denn ich weiß noch, dass ich sehr lange mit mir gekämpft habe, bevor ich sie mir doch für meine Bitzbox geholt habe.

  • Ich bin mittlerweile was die ganzen Optionen bei den Boxen angeht immer etwas zwiegespalten.
    Auf der einen Seite ist es natürlich schön, das mir als Kunden alle Optionen/ Varianten zum Bau offenstehen und wie hier z. B. sogar doppelte Waffen.
    Auf der anderen Seite, was mache ich mit den ganzen Teilen die ich nicht zum Bau gebraucht habe. Irgendwann ist die Bitbox voll.

    Viele Optionen höherer Preis, weniger Optionen geringer Preis. Es ist aber bestimmt auch für die Hersteller schwer hier das richtige Mittelmaß zu finden.

  • Zuerst einmal, tolles Review. Besonders gut hat mir gefallen, dass du auf den Zusammenbau jedes einzelnen Marines so detailliert eingegangen bist. So kann man viel besser nachvollziehen, wie schwer/leicht der Zusammenbau ist und welche Optionen man hat.

    Zur Box: Ganz ehrlich, ich war lange nicht mehr so überrascht von einer GW-Box. Ich habe noch die Devastor-Vorgänger bei mir Zuhause, und einem Vergleich halten die nicht stand. Weder was die Gussschärfe angeht, noch in Bezug auf die Details, noch wegen der Optionen. Von Positionierbarkeit will ich gar nicht erst anfangen (auch wenn das bei Unterstützungseinheiten mMn eher Zweitrangig ist). Mich als alten (=jungen 🙂 ) 40k-Fan freut das tierisch. Da fühlt man etwas, dass ich in letzter Zeit etwas vermisst habe: Leidenschaft. Weniger jetzt beim GW-Team, als vielmehr bei mir. Ich bekomme richtig Lust, eine Box zu kaufen, zusammenzubauen und anzumalen. Und danach die Feinde des Imperiums in den Staub zu werfen, versteht sich.
    Der Preis ist für mich auch im Rahmen, wenn man bedenkt, dass die Leute früher halt 4 Devastorpacks bzw. Upgradekits dazugekauft haben. Überhaupt muss man in letzter Zeit nicht mehr so oft wie früher puzzeln, nur um die Waffenoptionen abzudecken…
    Das Einzige, was manche (=viele :/ ) stören wird, sind die 32mm-Bases… die Idee ist ja nicht schlecht, hätte GW aber mal 10 Jahre früher kommen sollen, hätte wohl Vielen Frust erspart…naja, ich fang eh in naher Zukunft eine neue SM-Streitmacht an.
    (Für alle die es interessiert: Ich liebäugle mit einer Sturmkompanie der Blood Drinkers! *_* )

  • Hab diese Box zu Hause und bin ausgesprochen zufrieden mit ihr.
    Die Gusschärfe der neuen Space Marines ist wirklich hervorragend.

  • Diese stärkere Beinpanzerung der Devastoren ist die nur für die Devastoren gedacht?
    Stärkere Servomotoren wegen dem Gewicht und dem teilweise Rückschlag der schweren Waffen.
    Das würde ja Sinn machen.
    Ich würde gerne einem besonderen Charaktermodell die Beinpanzerung geben.
    Wenn die aber nur Devastoren tragen passt das natürlich nicht.

    • Das ist dieses “neues Auto”-Prinzip bzw. “neues Modell von Auto XY”-Prinzip: Minimal etwas am Design ändern, damit es “neuer” wirkt und die Leute es sich kaufen.
      Also total Latte eigentlich .

  • Ich sehe es jetzt nicht so das es Latte ist falls du die Beinpanzerung meinst.
    Das kann durchaus Fluff technische Hintergründe haben.
    Seb hatte ja ganz oben geschrieben das es die wohl schon in der 2. Edition gegeben hat.
    Mich würde halt interessieren ob sich die Designer damals etwas dabei gedacht haben.

    • Ich kann jetzt nur raten, aber der Ansatz mit dem sichereren Stand macht durchaus Sinn. Das steht dann aber in keinem Widerspruch, dass ein Captain die nicht auch haben darf. Immerhin sind das auch Individualisten mit eigener Geschichte und dein besonderes Charaktermodell kann ja früher mal ein Devastor gewesen sein oder er mag es eben einfach mehr Gewicht am Bein zu haben. Da würden einem ja ausreichend Möglichkeiten einfallen.

      • Kleine Anmerkung: alle SM waren mal Devastoren. Die Karriere eines Normalen SM lautet Scout-Devastor-Sturmmarine-Taktischer Marine. Die Romane, Videospiele und Filme (ja, ich rede mit dir, Ultramarines-Film!) vergessen das nur ganz gerne mal…steht aber ausdrücklich in den Codizes.
        “Immerhin sind das auch Individualisten mit eigener Geschichte”
        Das bleibt natürlich richtig, und wenn ein Captain seine Servorüstungsmodifikation (wow, geiles Wort für Scrabble!), wird man ihm dass wohl kaum verwehren.

      • Richtig Alex.
        Das liegt daran das alle erstmal in die Reserve companien kommen nach dem scout training.

    • Die panzerung ist so was wie ein Zusatz Servomotor, damit der SM die “schwere” Waffe tragen kann.
      Also so ne Art Power Schuh

  • Gut!
    Das sehe ich genauso.
    Tut nur gut wenn man in seiner Meinung von Gleichgesinnten bestätigt wird.
    : D

  • Ich denke da ja immer wieder Space Marines zu Verrätern werden sollten das gehen.

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