von BK-Nils | 16.04.2015 | eingestellt unter: Reviews, Warhammer 40.000

Review: Skitarii Vanguard/Skitarii Ranger

Im ersten Teil unseres Skitarii-Reviews zeigen wir die Infanterie-Kombibox der Skitarii Vanguard/Skitarii Ranger.

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Auf einen Blick:

Hersteller: Games Workshop

Produkt: Warhammer 40.000 – Adeptus Mechanicus Skitarii

Preis: 31,99 EUR

Material: Spritzguss-Kunststoff

Maßstab: 28mm

Ersteindruck

Die Skitarii Infanteriebox stellt die Basis für die beiden Kerntruppen einer Armee der Skitarii bei Warhammer 40.000 dar. Gleich zwei Optionen lassen sich daraus bauen, zum einem die Skitarii Vanguard und zum anderen die Skitarii Ranger.

Bereits von außen lassen sich die Kernmerkmale der neuen Modelle gut erkennen, lange Mäntel und bionische Implantate. Durch kleine Unterscheidungsmerkmale wie die unterschiedliche Bewaffnung (Karabiner bei der Vanguard und langläufige Gewehre bei den Rangern) und durch unterschiedliche Kopfbedeckungen (geschlossene Helme bei der Vanguard und Kapuzen bei den Rangern) bekommt man zwei interessante Infanterieeinheiten aus dem Bausatz.

Für das Review habe ich die Box aufgeteilt und je einen fünf Modelle großen Trupp zusammengebaut, sowie die Ausrüstungsoptionen möglichst breit abgedeckt.

Outboxing

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Nach dem Auspacken haben wir drei Gussrahmen, zehn Rundbaues, eine ovale Base, eine Bauanleitung und einen Bogen Abziehbilder.

Skitarii Vanguard

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Als erstes schauen wir uns die Skitarii Vanguard an, gepanzerte Fusssoldaten des Adeptus Mechanicum, die mit ihren Karabinern eher auf kurze Distanz kämpfen.

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Die Skitarii Vanguard bestehen aus insgesamt sieben Teilen und einer Base. Wobei die Spezialwaffen umfangreicher ausfallen können.

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Insgesamt bietet die Box die Option auf drei Spezialwaffen, zwei zusätzliche Aufrüstungsoptionen und mehrere Optionen für den Truppanführer. Bei der Vanguard habe ich die zwei Spezialwaffen Lichtbogengewehr und Plasma-Kaliver verwendet, sowie den Omnispex. Der Vanguard Alpha hat ein Energieschwert und eine Lichtbogenpistole bekommen.

Skitarii Ranger

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Die zweite Variante, die ich näher betrachten möchte, sind die Skitarii Ranger, Infanterie die eher aus der Distanz kämpft und mit langläufigen Gewehren bewaffnet ist.

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Auch die Ranger bestehen regulär aus sieben Teilen und der Base, wobei sich beide Varianten den selben Körper und das Backpack teilen, sich aber durch Bewaffnung und Köpfe unterscheiden.

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Bei den Rangern habe ich dem Ranger Alpha eine Phosporblast-Pistole und einen Lichtkolbenstreitkolben gegeben, ein weiterer Ranger hat die Aufrüstungs Verbesserte Databindung bekommen und ein weiterer die verbliebene Spezialwaffe Transuranische Akebuse erhalten. Für die Spezialwaffe wird die ovale Base hergenommen, wodurch diese Waffe nochmal sehr schön in Szene gesetzt wird. Die zwei verbliebenen sind als normale Ranger zusammengebaut worden.

Größenvergleich

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Die Skitarii sind sehr große Modelle, hier im Vergleich zu einem Space Marine, wo ihre Größe doch zur Geltung kommt.

Fazit

Die Skitarii sind die Grundauswahl für Armeen die nach dem Codex: Skitarii aufgestellt werden. Als solche stellen die Modelle auch eine gewisse Aushängeposition dar und können in dieser Rolle durchaus punkten. Die Modelle sind gut verarbeitet, die einzelnen Komponenten lassen sich recht einfach aus den Gussrahmen lösen, die Verbindungsstellen liegen alle recht günstig. Das Säubern der Modelle hält sich auch in positiven Grenzen, der Zusammenbau mit Kunstoffkleber geht hervorragend von der Hand.

Beim Preis sind die 31,00 Euro für zehn sehr detaillierte Modelle aus Kunstoff in einer hohen Qualität noch vertretbar. Da man bereits mit einer Box zwei Trupps in der minimal Größe von fünf Modellen erhält, sowie alle Waffenoptionen und Aufwertungen jeweils einmal vorhanden sind, ist die Box gut gefüllt. Die Optionen sind sehr vielfältig, es gibt genügend Kopf-Varianten um für beide Truppentypen genügend Variationen zu erhalten.

Die Posen der einzelnen Modelle sind sehr ansprechend, von stehenden Modellen zu sich in der Bewegung befindlichen, auch die drei Spezialwaffen haben leicht unterschiedliche Ausrichtungen. Das Design lässt zwar Verbindungen zu anderen Modellen des Imperiums erkennen, hat aber dennoch einen eigenen Stil. Mein persönliches Highlight stellt die Transuranische Akebuse dar, was auch durch den kreativen Einsatz der ovalen Base eingefangen wird.

Warhammer 40.000 ist unter anderem bei unserem Partner Fantasy-In erhältlich.

BK-Nils

Nils, Redakteur bei Brückenkopf-Online. Seit 2001 im Hobby, erstes Tabletop: DSA Armalion. Aktuelle Projekte, eine Ynnari Armee für die 8. Edition von 40k, Oger für Kings of War, Imperial bei Warzone und irgendwas mit Elfen im Fantasy Bereich allgemein.

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Kommentare

  • Sehr schönes Review und deckt sich mit den Infos, die bisher so durchkamen.
    Das ist die Armee, die ich immer haben wollte, aber auch wenn es schwer fällt, werd ich dadurch auch nicht zu GW zurückkommen.
    Sie haben es aber echt mal wieder geschafft, richtig interessant zu sein!

  • Wenn jede Spezialwaffe nur 1x dabei ist, halte ich das fpür ein sehr großes Manko. Regeltechnisch kann man bei 2 5er Trupps jede 4x verwenden.

    • Ist mit jeweils einmal eventuell pro Miniatur gemeint? Auf der GW-Seite zu den Ranger/Vanguard Bundle wird gesagt, das 50 Waffen beim Bundle für 20 Minis vorhanden sind. Wenn jede Waffe nur einmal vorhanden ist, dann wären das 25 verschiedene Waffen…

      • Die drei Spezialwaffen und die Pistolen sind jeweils nur einmal vorhanden, die Standardgewehre sind häufiger drin.

      • Und wie wird das üblicherweise gehandhabt(, mal abgesehen von Magneten)? Ich meine man kauft sicher nicht 150 Mal die gleiche Miniatur nur um jede mögliche Waffenkombination nutzen zu können je nach Truppenaufbau , oder?

  • Das ist das erste Mal seit langen, das ich Einheiten von GW gemacht sehe, die ich richtig interessant finde.
    Es hat etwas steampunkmäßiges. Fehlt nur noch ein kleines Rohr für den rauskommenden Dampf.

    Ich glaube ein oder zwei Boxen hätte ich gerne.
    Schade das ich die Läufer so gar nicht mag.

  • Schöne Review, danke sehr. 🙂

    Die Größe ist möglicherweise den künstlichen Beinen geschuldet. Die bekommen ja traditionell alle ihre Beine bis auf Stümpfe amputiert, ursprünglich um besser in Strahlungswüsten des Mars überleben zu können.

    Muss aber noch einmal kurz klugscheißen: Es gibt kein “Adeptus Mechanicum”. Es gibt das Mechanicum (zur Zeit der Horsus-Häresie) und das Adeptus Mechanicus (im 41. Jahrtausend). Über das Dark Mechanicum reden wir jetzt nicht. Darauf hoffen wir nur. 😉

  • Kann das sein, dass da am Rahmen einige unschöne Bußgrate zu sehen sind, die über diverse Flächen laufen?
    Ansonsten spricht mich das Design (zum Glück) so gar nicht an 🙂

    LG Ralf

  • Ein sehr schönes Review. Danke. Insgesamt schauen die Skitarii ja wirklich gelungen aus, muss ich sagen. Leider habe ich mein Geld aktuell in andere Projekte verplant, also wird es wieder nicht mit dem Widereinstieg bei 40k…

  • Ganz schick. Danke für das Rev. sollte mir Grün zu langweilig werden und ich keine Lust auf Symbionten habe kommen die vll.als Alliierte in Betracht.

  • Outboxing…? Echt jetzt?

    Die übereifernden Anglozismen auf dem Brückenkopf sind ja mittlerweile Markenzeichen. Aber dann doch bitte nicht Denglisch, sondern richtig. Unboxing ist wohl der gesuchte Ausdruck.
    Lach…, sagt der Deutsche in einem britischen Lokal: I become a steak!

  • Wiedermal ein tolles Review!

    Vielen Dank dafür! 🙂

    Einen kleinen Kritikpunkt hätte ich noch: Die Bewertung des Preis-Leistungs-Verhältnisses.
    Ich kann verstehe, dass das ein heikles Thema ist aber vielleicht wäre es besser den Preis lediglich unkommentiert anzugeben und die User sich selbst eine Meinung bilden zu lassen.
    So jedenfalls fällt mir immer wieder negativ auf wie Vorurteile bedient, gefestigt und verstärkt werden.
    Ich will die Preise von GW hier auch nicht verteidigen, die sind auch für meinen Geschmack grenzwertig, aber mit dem leicht negativen Grundton bei GW Produkten, wird die Situation in der Community nicht besser.
    Mir ist klar, dass die Reviews nicht objektiv sind, sondern von den persönlichen Meinungen der Autoren gefärbt. Dennoch finde ich, dass die großen Unterschiede bei den Preisbewertungen die sonst durchweg hohe Qualität der Artikel trübt.
    Beispielsweise werden hier (http://www.brueckenkopf-online.com/?p=136625) 31€ für 4 Miniaturen aus Metall als “fair” angesehen, auf der anderen Seite sind die 31€ für 10 Miniaturen mit haufenweise Optionen, aus einem ‘(objektiv) besseren’ Material (einfacher zusammenzubauen, bemalen und weniger anfällig beim Spielen/Transport Schaden zu nehmen) gerade “noch vertretbar”?! Oder es werden wie hier (http://www.brueckenkopf-online.com/?p=138607) bei FFG Produkten gerne mal die Preise (lieber) komplett weggelassen 😉

    Ich hoffe ihr seht meinen Post als das was er sein soll an, nämlich konstruktive Kritik, und macht auch in Zukunft weiterhin einen so tollen Job! 🙂

    • Danke für die Anmerkungen. 🙂

      Ein zwei eigene Anmerkungen meinerseits dazu: Wir versuchen bei unseren Preisvergleichen durchaus so objektiv wie möglich zu sein, und zu einem gewissen Grad geht das auch. Eine echte Vergleichbarkeit ist dabei allerdings nur innerhalb bestimmter Grenzen gegeben, so lassen sich Plastikgussrahmenmodelle nur schwer mit Zinnmodellen vergleichen, die in deutlich kleinerer Stückzahl gefertigt werden. Infinity-Modelle lassen sich eher mit Freebooter oder MERCS vergleichen, also Herstellern/Spielen, bei denen ähnliche Bedingungen herrschen.

      GW muss sich im gegenzug Vergleiche mit Herstellern wie Dreamforge Games oder Mantic Games stellen, die ebenfalls Plastikgussrahmen für Sci-Fi Modelle herstellen. Du wirst bei unseren Reviews merken, dass wir Vergleiche von Zinn- und Plastikmodellen auf Preisebene eher vermeiden, weil sie schlicht nur sehr schwer seriös machbar sind. Wir haben für unsere Bewertungen aber durchaus einen gewissen Rahmen, an dem wir uns orientieren. Im Fall der Skitarii würde ich die Preisbewertung persöhnlich wohl auch eher in Richtung fair verschieben, man bekommt für sein Geld durchaus eine Menge geboten.

      Von einer Preisbewertung abzusehen halte ich hingegen für falsch, da das Preis-Leistungs-Verhältnis zu den zentralen Kriterien einer Produktbewertung gehört. Sicherlich muss man mit unseren Reviews diesbezüglich nicht immer einer Meinung sein, das kann aber auch bei anderen Kriterien so sein.

      Deine Bedenken in Sachen Stimmung kann ich nachvollziehen, ich teile sie aber ehrlich gesagt nicht so ganz. Das Geschimpfe auf GW ist kein Phänomen des Brückenkopfs, das gibt es so ziemlich in jedem Forum und dürfte einfach der hohen emotionalen Verbundenheit vieler Spieler mit diesem Unternehmen geschuldet sein. GW ist einfach der Platzhirsch mit dem viele Spieler eine “Hobbybeziehung” haben, da reagiert man grundsätzlich emotionaler als bei Unternehmen, die einen kaum interessieren.

      Und was die FFG-News angeht: Diese Artikel entstehen meistens bevor die finalen Europreise bekannt sind, da sie auf Previewartikeln basieren. Das ist übrigens bei rund der Hälfte unserer News so. 🙂
      Bei den eher seltenen Reviews zu FFG-Produkten, wird der Preis selbstverständlich immer berücksichtigt.

      Grüße und einen schönen Abend! 🙂

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