von Burkhard | 07.01.2015 | eingestellt unter: Reviews, Science-Fiction

Review: Relic Knights, Star Nebula Corsairs 3

Heute schließen wir unsere Relic Knights Reviewwoche mit dem dritten Review ab.

Starterbox

Was fehlt uns jetzt noch? Natürlich die Starterbox und der namensgebende Relic Knight!

Die Box:

Auch hier gibt es einiges zu sehen. Öffnet man die Verpackung findet man das gleiche System vor, welches bereits bei den Blistern genutzt wurde. Eingeschweißte Plastiktüten fassen die einzelnen Teile zusammen, Bases liegen extra bei. Hier ist aber dieses Mal noch lange nicht Schluss. Ebenfalls enthalten ist ein kleines Regelbuch, welches in Kürze die gesamten Regeln enthält, das Kartenset „Battle Deck“ welches für Relic Knights gebraucht wird, die Karten für jedes enthaltene Modell und – überraschend! – ein großes Set hochwertiger Acryltokens! Ebenfalls enthalten ist ein Spielfeld für die Karten aus gummiertem Papier, welches ein wenig an die Kartenablagen aus Yu-Gi-Oh! erinnert.

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Die Modelle:

Öffnet man die Plastikverpackungen und schaut sich die Modelle genauer an, stellt man fest, dass die Tüten vermutlich nach Bauteilgröße, nicht unbedingt nach Modell sortiert wurden. Das ist in diesem Fall ein wenig unpraktisch, ohne Bauanleitung muss man sich die Beuteile aus den einzelnen Beuteln etwas zusammensuchen. Vielleicht hätte es hier mehr Sinn gemacht, wenn man jedem Modell eine eigene Tüte zugewiesen hätte.

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Ebenfalls auffällig sind die Klonsoldate in der Box. Jeweils zwei identische Modelle sind doppelt in der Box enthalten. Dies sorgte bei mir für etwas stirnrunzeln: Wir haben hier einen Starter für ein kleines Skirmishersystem vor uns, die doppelten Modelle lassen sich nur in einer Weise zusammenbauen – das wirkt irgendwie schon stark nach einer Minimallösung und erinnert an Warmachine, wo es manchmal 10 oder sogar 15 Figuren, aber nur 3 verschiedene Einzelmodelle in der Box gibt.

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Überhaupt ist es mit der Individualisierbarkeit der Modelle nicht besonders weit her. Alle Modelle müssten massiv ummodelliert werden um die anders zu bauen als vorgesehen, der Anführer der Star Nebula Corsairs ist sogar einmal mehr ein Ein-Guss-Modell, bei vielen anderen muss nur der Kopf eingeklebt werden. Das erinnert wieder stark an Sedition Wars.

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Die Modelle selbst sind wieder sehr uneinheitlich: Ist das Gesicht des Piratenanführers ganz ordentlich verarbeitet, sind die Gesichter der zwei Broadside-Geschützsoldaten nasenlos und matschig.

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Das Broadside-Geschütz glänzt nicht gerade durch viele Details, andere Modelle wie die doppelten Fußtruppen haben dafür verschiedene Taschen, Gürtel und Accessoires an ihrer Kleidung.

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Calico Kate

Dann wäre da noch der große Mech, das größte Modell der Fraktion. Calico Kate ist ein durchaus solides Modell, zusammen mit dem bombenwerfenden Poltergeist Skully krankt es leider – wie alle Miniaturen der Reihe – an seiner großen Anzahl an Gussgraten und der schlechten Gussqualität des Gesichtes.

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Man mag – ähnlich wie beim Broadside-Geschütz – dem Modell vorwerfen, dass es eigentlich nur aus glatten Flächen besteht, für einen Mech finde ich das aber ganz passend, es ist ja kein ehrwürdiger Cybot aus Warhammer 40k.

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Ein Vorteil des Modelles ist es sicher, dass es sich mit relativ wenig Aufwand anders positionieren lässt. Da zu gibt es zwei Sets an Mecharmen, durch welche man je nach Gusto einen Schwert schwingenden oder Bomben werfenden Kampfläufer bauen kann.

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Wie eigentlich schon zu erwarten ist Calico Kate das Kernstück der Star Nebula Corsairs und daher sicher aus das Modell, für welches ich am ehesten eine Kaufempfehlung geben kann. Die originalen 50 Dollar sind inzwischen auf 40 Dollar gesunken, für diesen Preis könnte man sich das Modell schon gönnen – zumindest wenn man auf den Stil steht.

Das Gesamtfazit:

Nachdem wir nun alle Blister durchgesehen haben, bleibt nun ja noch, ein generelles Fazit zu ziehen.

Relic Knights macht einem die Bewertung nicht einfach. Einmal mehr stellt sich hier nämlich die Frage nach der persönlichen „Leidensfähigkeit“ des Spielers. Wie viel Arbeit möchte man in die Vorarbeit stecken, bis man mit der Bemalung beginnen kann?

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In den meisten Fällen findet ihr an dieser Stelle eine – wenn auch manchmal eingeschränkte – Kaufempfehlung. Bei Relic Knights tue ich mich aber sehr schwer die Modelle zu empfehlen. Das Design und die Artworks dürften Animefans sicher begeistern, die Umsetzung ist allerdings extrem schwankend. Von einem soliden verarbeiteten, wenn auch designtechnisch vielleicht etwas einfachem Piratenanführer bis zu den ziemlich mauen Blowhards. Nimmt man nun noch die Modellbilder dazu, die ich in Unboxings zu anderen Fraktionen im Netz gefunden haben, wo es bedeutend bessere und noch weit schlechtere Modelle als die mir vorliegenden gibt, weiß man gar nicht mehr was man noch schreiben kann.

Daher auch mein Fazit nur auf Basis der mir vorliegenden Modelle: Matschige, verwaschene Gesichter, hochproblematische Gussgrate, wenige Details, unterschiedliche Größenverhältnisse (Auffällig vor allem bei den weiblichen Modellen) und überhaupt die Materialproblematik von Restic mit seinen weichen Kanten und unsauberem Guss sind leider sehr große Minuspunkte die auch ein noch so gefälliges Design nicht überdecken kann.

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Verbunden mit dem doch recht hohen Preis ergibt sich so leider kein stimmiges Gesamtbild. Daher in diesem Falle von mir leider keine Empfehlung für die Modelle, sie sind nur etwas für richtig dicke Fans, die bereit sind, viel Arbeit in das Entgraten stecken, gleichzeitig mit weniger detailliert ausgearbeiteten Modellen und Klonen a la Warmachine leben können.

Relic Knights täte es sicher gut, sich die Materialwahl in Zukunft noch einmal zu überlegen. Die Modelle in Resin und einer damit verbundenen, besseren Qualität anzubieten würde dem Spiel sicher gut tun. Auch die fehlenden Modelldetails mögen vor dem Hintergrund eines Animefilms zwar schon korrekt sein, machen das Bemalen aber eher schwer.

So muss man leider resümieren: Ähnlich wie bereits Sedition Wars tappt auch Relic Knights in die „Restic Falle“. Gerade im Vergleich mit den alten Modellen, welche Dennis 2010 reviewen konnte, zeigt sich, dass die Modelle sich seit 2010 nicht entwickelt haben und in Restic qualitativ sogar eine Ecke schlechter abschneiden. Klar ist es günstiger in Restic zu produzieren, die Qualität aber einfach nicht mehr zeitgemäß und der Markt einfach übervoll mit Besserem. Bei einem entsprechend niedrigen Preis könnte man – ähnlich wie z.B. bei Mars Attacks – von „besseren Brettspielmodellen“ sprechen, bei Relic Knights handelt es sich aber nicht um ein Brettspiel mit generischen Brettspielfiguren, sondern um einen Skirmisher mit wenigen Modellen, wodurch die Qualität des einzelnen Modells noch höheren Stellenwert erfährt. Und hier können zumindest die mir vorliegenden Sci-fi Piraten der Star Nebula Corsairs nicht überzeugen.

In unserem vorerst letzten Artikel der Relic Knights Serie wird Christian morgen ein paar Bilder seiner Black Diamond Modelle zeigen und ein eigenes Fazit ziehen. So viel sei verraten: Es gab auch bei der düsteren Söldnerfraktion Schwachpunkte und Probleme, die Modelle waren aber insgesamt deutlich unproblematischer. Mehr dann morgen.

Link: Soda Pop Miniatures

Burkhard

Brückenkopf-Maskottchen, Todesrennen-Rennleiter und Aushilfsbespaßer. Im Zweifelsfall mit irgendeinem Diorama beschäftigt.

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Kommentare

  • Ich muss sagen, dass ich das Zeug insgesamt doch ok finde. Zumindest wenn man nach den Dollapreisen auf der Homepage geht, finde ich gerade die Boxen mit mehreren Figuren in Ordnung. Ausrutscher sind natürlich da (und das nicht zu knapp), wie die Reviews hier gezeigt haben, aber gerade wenn man sich bemalte Truppen anguckt, finde ich die zum Zocken doch ganz gut. Ich kann deshalb auch die Enttäuschung einiger Backer vom KS auch nicht komplett nachvollziehen.

    • Aber jetzt mal ohne Scheiß. Vergleich mal die Minis, die sie beim Kickstarter gezeigt haben mit denen, die hier beim Review gezeigt wurden. Und dann schaust du dir die Preise an und dann versuchst du bitte nochmal unsere Enttäuschung nachzuvollziehen.

      Die Minis sind im Zustand des Kickstarter aus Restic der absolute Müll. Ich habs gestern schon geschrieben. Natürlich kann man da was draus machen. Aber es ist die Zeit absolut nicht Wert. Ist wie bei Sedition Wars. Hammergeile Modelle beim Kickstarter und raus kommt am Ende Müll. Bei dem was der Markt heute hergibt, kann man das einfach nicht mehr bringen.
      Privateer Press hat das Material wenigstens einigermaßen im Griff, sodass die Warmachine Sachen wenigstens noch ein paar Details aufweisen.

      Und wenn du dir anschaust, was andere Hersteller anbieten stellt sich mir zumindest die Frage, warum sollte ich mir Relic Knights antun, wenn es doch soviele Alternativen gibt, die A billiger und B besser verarbeitet sind?

    • Hehe, so war das nicht gemeint :P. Ich kann mit dem Animezeug nichts anfangen (und schon gar nicht mit noch einem System), aber fand die Bilder von bemalten Truppen, die in Review 2 gepostet wurden, eigentlich ganz ansehnlich. Ich stimme auch mit vielen Kritikpunkten überein. Gerade die Materialwahl erschließt sich mir überhaupt nicht, aber hab da jetzt auch nicht so viel Ahnung von.

      • Passt schon. Wollte das auch nur nochmal allgemein klarstellen. Ich hab halt schon bei ein paar Kickstartern mitgemacht und der hier war noch mit großem Abstand zu Sedition Wars der schlechteste, teuerste und enttäuschendste.

        Wie man Restic verwenden kann, kann und will ich auch wirklich nicht verstehen. Ich bezahle lieber mehr für eine Mini und hab dafür dann ein gescheites Material.
        Was hab ich denn davon, wenn ich ne Mini für 5 Euro bekomme und die dann nicht bemale, weil mich das entgraten schon so nervt, daß ich die wieder in den Karton stecke und mit Verlust bei ebay verkaufe?
        Ging mir mit Warmachine auch schon so. Ich dort dann noch einen zweiten Versuch unternommen, weil in meiner Gruppe das auf einmal alle gespielt haben und mich wirklich gezwungen das zu entgraten. Aber gerne mache ich das nicht. Und Restic ist für mich ein absoluter Nichtkaufen-Grund.

        Lieber Resin, Zinn oder normales (GW) Plastik.

      • Sedition Wars hatt das gleiche Problem wie Relic Knights gehabt; Im Kickstarter mit sehr guten, profesionel bemalten Mastern und genialen Konzepten geworben und an die Backer wurde dann Restic Ware geliefert, also schlechte Qualität (alles sehr weich [Kanten nicht Material .. wobei das auch] und verwaschen), ne Menge Arbeit fürs entgraten nötig, Schwankungen in der Größe bedingt durchs schrumpfen usw. etc.

        Das bei Sedition Wars das regelwerk am Anfang grenzwertig war hat natürlich nicht geholfen, Relic Knights kann zumindest in dem Punk überzeugen. Allerdings ist es mir auf der Spiel echt schwer gefallen Relic Knights zu kaufen wenn ich für den gleichen Preis mehr und bessere resin Minis von Prodos haben könnte… hab dann zwar beides genommen (Gruppendruck aus der Spielgruppe sei dank), aber der bittere Beigeschmack bleibt.

  • Vielen Dank für die Review-Reihe. Aus meinen Erfahrungen kann ich mich dem Gesagten in vielen Punkten anschließen. Ich habe jedoch festgestellt, dass man die Minis im warmen Wasser ganz gut Umpositionieren kann. Das klappt natürlich nur, wenn die Arme und Beine nicht zu dick sind.

  • War als Bäcker auch sehr enttäuscht von Relic Knights. Gerade die unterschiedlichen Größenverhältnisse der Figuren empfand ich als sehr störend. Habe alles umgehend verkauft und damals noch gutes Geld dafür bekommen. Ich finde das Review passend, wenn auch noch sehr nett. Mein Gedanke, als ich das Zeug in erstmals in den Händen ziel,war: Plastikschrott.

  • Vielen Dank für die Review-Reihe, als aktiver Spieler bin ich froh über jeden der das Spiel mit allen seinen Facetten der breiten Masse bekannt macht.

    Das mit dem gummierten Papier verstehe ich nicht, meinst du den Spielplan von Bild 3?
    Das ist vom Material her einfach nur hochglänzendes Papier wie bei einem besseren Flyer (wie z.B. die Farbkarten von Vallejo oder so)

    • Den Absatz mit dem Spielplan habe ich gerade nochmal geändert. Als ich den Text geschrieben habe, hatte ich kein Bild von dem Plan gemacht, das habe ich dann aber (Bild 3) nochmal nachgeholt, aber vergessen es im Text zu ändern. Den Plan den ich meine – völlig korrekt – ist der in Bild 3. Das Papier ist hochglanz, aber ich würde behaupten, es ist dicker als normales “Flyerpapier”.

  • Tolles und auch kritisches Review. Danke!
    Ich bin froh da nicht mitgemacht zu haben. Echt unverständlich warum Hersteller immer noch dieses furchtbar zu bearbeitende Restic verwenden (das Entgarten meiner SeditionWars-Modell hatte ewig Zeit gekostet – ca. 3x solang wie Plastik – und etliche scharfe Klingen verbraucht… 🙁 ). Minis in Restic müssten mich schon extremst begeistern, sollte ich mir das nochmal antun. Aber bei den teils matschigen Details (und dem Preis) hat sich das hier für mich erledigt…

  • Ich bin an dieses System erst durch den Artikel gekommen und habe Relikt Ritter auf Grund fremdschämen mit verfolgt.

    Ich spiele seid über einem Jahrzehnt und so was hässliches ist mir selten unter die Augen gekommen, was vor allem an den Gesichtern liegt, die aussehen als hätte man sie mit einem Vorschlaghammer modeliert.

    Und gerade das es im skirmischer Markt Infinitiy gibt, das nun mal auch kleine Schlachten dastellt und einen deutlichen Anime Einfluss enthält, kann man die beiden Systeme vergleichen und da erkennt man deutlich was mit mehr Liebe und Zinn hinbekommt.

    • Ich würde gar nicht sagen, dass die Modellierer hier schlechte Arbeit geleistet haben. Die Zinnversionen sahen ja ganz solide aus. Ich würde die teils doch sehr maue Qualität tatsächlich zu mindestens 75% der Materialwahl in die Schuhe schieben. Offensichtlich hat man einfach die alten Formen genommen und in Restic gegossen, das funktioniert aber einfach nicht.

      • Und da erwarte ich dann eigentlich, dass eine Firma ihre Fehler eingesteht und irgendetwas tut, um die Kunden wieder auf ihre Seite zu bringen. So bleibt leider ein sehr bitterer Nachgeschmack, der Sodapop sicherlich für einige (mich eingeschlossen) zum nicht mehr zu unterstützenden Hersteller macht.

        Nocheinmal Hut ab, dass ihr da soviel Energie verwendet, noch was aus den Minis rauszuholen. Ich wäre wahrscheinlich im ersten Moment tierisch gefrustet und hätte die Figuren in irgendeine Ecke geschoben, bis sie dann in ein paar Jahren auf den Müll wandern würden. Das macht doch keinen Spaß 🙁

      • Schön wärs.
        Ich habe weniger Probleme mit langem Warten.
        Aber egal wie schnell oder langsam es geht – die Qualität muss am Ende IMMER stimmen.
        So was dann zu verpacken und ins Regal zu stellen – noch bei den Preisen – ist… optimistisch…

        Und Kickstarter-Risiken hin oder her: So was dann seinen treuen Backern zu schicken, ist eine bodenlose Frechheit. Es wäre am Hersteller gewesen, das Zeug wegzuwerfen und neu zu machen.

        Jetzt haben sie teure Ausschussware in der Auslage und wollen damit Geld verdienen.
        Na, herzlichen Glückwunsch!

      • ” dass eine Firma ihre Fehler eingesteht und irgendetwas tut, um die Kunden wieder auf ihre Seite zu bringen ” – visionopi

        Bwuhahaha, nicht in 1000 kalten Wintern und vor allem nicht bei Soda Pop. Die Leute dort sind zwar ganz sympatisch (habe John bei mehreren Gelegenheiten kennenlernen können) aber wir müssen uns im klaren sein das Relic Knights ewig die zweite Geige dort spielen wird. Das komplette Herzblut und die richtig dicke Kohle für SPM steckt in Super Dungeon Explore auf das die Amis orgasmieren wie nix gutes.

  • Ich weiss net ich habe da nicht mitgemacht, trotzdem macht es mich a bissel sauer, die Kunden so zuvera….. aber vielleicht haben auch viele draus gelernt und glauben nun nicht mher alles was die Firmen so einem auf Kickstarter erzählen, ich persönlich mag das ganze Kickstarter getue eh net wenn Firmen neu san ok aber wenn Firmen schon eingessen san und trotzdem immer nur Kickstartern das finde ich net richtig auch wen sie es könne ( Blick zu Mantic…. ^^)

  • Ich verfolge das jetzt nicht quer durchs Internet, aber gibt es seitens der Hersteller schon Reaktionen auf die Reaktionen der Backer? Die werden doch hoffentlich mitbekommen, was sie für einen Müll ausliefern und dass das nicht unbedingt Lobgesänge auslöst?

    • Da das Spiel als solches recht kurzweilig ist sind die die dabeigeblieben sind eingentlich recht abgestumpft (oder können echt gut malen). Diejenigen die Kritik üben würden sind idR durch die unfassbare Fähigkeit von SPM Kritik zu ignorieren und Dinge auszusitzen bereits schon lange weg und haben Ihr Zeugs vertingelt oder eingeäschert

  • @ Burkhard

    Auf Youtube gibt es ein promotions-Video bei dem die Modelle verschiedener Fraktionen gezeigt werden (Link habe ich aus dem Soda-Pop Forum).

    Dabei ist im Mund des Broadside-Geschützes nochmal eine Art zweigeteilter Lauf, der aus dem Schädel herausraus ragt. Fehlt der bei Deiner Review-Miniatur komplett?

    Würde mich nur interessieren…

    • Moin,
      Dieses kleine Teil wovon du Sprichst,
      gibt es unterschiedliche Aussagen zu.

      Zum einen Standfuß der Broadside Kanone und wird unter der Plattform angebracht. (Loch muss man selber bohren).

      Zum anderen als alternativer Geschützlauf, was für mich recht plausibel klingt.

      Ich hab bei mir Dieses Teil aktuell gar nicht verbaut da mein Geschütz auf einem Acrylzylinder befestigt wurde.
      Meine Zweite Kanone wird das Teil als alternatives Geschütz erhalten.

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