von BK-Christian | 06.02.2015 | eingestellt unter: Reviews, Warpath/Deadzone

Review: Mantic Games Forge Guard

Heute endet unsere Plastikwoche mit einem weiteren Bausatz von Mantic Games.

Auf einen Blick:

  • Hersteller: Mantic Games
  • Produkt: Forge Guard
  • Preis: 14,99 Euro (6 Mann)
  • Material: Hartplastik
  • Maßstab: 28mm

Die Forge Guard bildet die schwere Infanterie dier Forge Fathers. Ursprünglich wurden ihre Panzerrüstungen für Minenarbeiten im Vakuum geschaffen, doch inzwischen wurden sie für Kampfhandlungen modifiziert und können mit verschiedenen Waffen aufgerüstet werden.

Ausgepackt:

Genau wie Enforcer und Peacekeeper kommt auch die Forge Guard als Bausatz mit zwei Gussrahmen daher.

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Die Gssrahmen bieten genug Bauteile für 5 Krieger der Forge Guard und einen Huscarl in Forge Guard Rüstung. Man erhält also genug Teile, um alle Deadzone-Optionen der Forge Guard und den passenden Helden dazu zu bauen. Im Warpath-Universum entsüräche das wohl einem trupp mit angeschlossener Spezialwaffe und einem Charaktermodell.

Der Umfang der Gussrahmen ist also definitiv lohnend, aber wie steht es um die Qualität und die Details? Unsere Nahaufnahmen geben Aufschluss:

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Was schnell auffällt: Die Gussgrate sind stärker ausgeprägt als bei den Enforcers und den Peacekeepers, beim Zusammenbau führte das vereinzelt zu einer ziemlichen Schnitzerei. Gerade in den verschachtelteren Bereichen wie den Armen und den Beinen war das ziemlich mühselig. Die Detailschärfe der Modelle ist allerdings gut und auch die Hinterschneidungen meistens solide gelöst. Nur bei den am Gürtel befestigten Granaten sind die Übergänge zur Rüstung mitunter ein wenig „optimistisch“ gesetzt, und auch bei den Helmübergängen muss hier und da etwas nachgearbeitet werden.

Zusammenbau:

Wie man sieht kommen auch die Krieger der Forge Guard mit separaten Beinen, die jeweils fest einem Körper zugewiesen sind. Der Zusammenbau ist dabei manchmal ein wenig verwirrend, hin und wieder scheinen Teile nicht wirklich zu passen und erst in verklebtem Zustand stellt sich ein gewisser Aha-Effekt ein, und man versteht wie das ganze aussehen soll. Auf jeden Torso wird außerdem ein Helm-Segment geklebt, das Schulterpanzer und Kopfpanzerung mitbringt.

Nach diesen Bauschritten sehen die Modelle so aus:

Deadzone Review Forge Guard 9

Die Arme sind recht interessant gelöst: Man bekommt für die Fernkampfwaffen 8 rechte Arme, die jeweils über einen Verbindungspunkt verfügen, an dem eine der verfügbaren Waffen angedockt werden kann. Insgesamt gibt es folgende Optionen:

  • 6 Hailstorm Rifles
  • 1 Magma Cannon
  • 1 Autocannon

Für die linke Hand gibt es 7 Forge Hammers und 1 Forge Hammer im Huscarl-Design. Beim Zusammenbau der Waffenarme sollte man ein wenig aufpassen, da gerade die klobige Autocanon nicht an jeden rechten Arm passt. Diese Waffenoption sollte man deshalb zuerst bauen, damit man am Ende nicht mit einem unpassenden Arm dasteht.

Auch beim Verkleben der Waffenarme sollte man zuerst eine Trockenübung durchführen, da nicht jeder Arm an jeden Torso passt, hier und da sind die Gürtelgranaten im Weg. Dieses Problem gibt es aber nur bei einzelnen Bauteilen/Körpern.

Die fertigen Modelle:

Nach dem Zusammenbau sehen die Modelle so aus:

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Schwer gepanzerte Weltraumzwerge, die naturgemäß nicht sonderlich dynamisch wirken, was aber auch nicht ihr Job ist (dafür gibt es die Brokkrs). Die Optik der Modelle dürfte recht stark polarisieren (wie die Forge Fathers generell), „Man liebt es, oder man hasst es“ könnte hier das Motto sein.

Im Vergleich mit einigen Warpath Forge Fathers fällt auf, wie massiv die schweren Körperpanzer im Vergleich zu den alten Modellen wirken (die allerdings mittelfristig überarbeitet und durch passendere Modelle ersetzt werden sollen, welche von Design und Größe her auf einer Linie mit den Deadzone-Modellen sind):

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Größenvergleich:

Dieses Bild darf natürlich auch heute nicht fehlen!

Deadzone Review Forge Guard 14

Fazit:

Preislich gesehen ist die Forge Guard ein echtes Schnäppchen. Eine vollständige Eliteeinheit mit allen Waffenoptionen und einem Charaktermodell als Dreingabe, das ist für 14,99 schlicht ein tolles Paket.

Auf der Negativseite müssen leider die recht stark ausgeprägten Gussgrate und der erneut nicht ganz unproblematische Zusammenbau erwähnt werden, diesbezüglich ist die Forge Guard definitiv der schwächste der drei getesteten Bausätze. Wie gut sich die Modelle bemalen lassen, konnten wir in der Kürze der Zeit leider nicht mehr testen, ich werde das aber zeitnah nachholen, da ich die Guard gerne für meine bestehende Armee der Forge Fathers bemalen möchte.

Das Design der Forge Guard ist definitiv Geschmackssache und für unser Fazit deshalb nur am Rande von Belang, Eure Meinung interessiert uns aber sehr, wir sind deshalb auf Eure Kommentare gespannt!

Abschließen kann man sagen, dass die Forge Guard zwar ein paar Schwächen hat, die Mantic bei künftigen Bausätzen vermeiden sollten, diese werden jedoch durch den extrem günstigen Preis ausgeglichen. Ein Pflichtkauf für Spieler der Forge Fathers, und definitiv eine interessante Option für Sammler ausgefallener Aliens.

Mantic Games ist unter anderem bei unserem Partner Radaddel erhältlich.

Link: Mantic Games

BK-Christian

Chefredakteur von Brückenkopf-Online und Tabletop Insider. Seit 2002 im Hobby, erstes Tabletop Warhammer Fantasy (Dunkelelfen). Aktuelle Projekte: Primaris Space Marines, Summoners (alle Fraktionen), Deadzone/Warpath (Asterianer und Enforcer), Kings of War (Basilea und Oger), Dropfleet Commander (PHR).

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Kommentare

  • Ich finde die Minis an sich cool. Positiv finde ich auch hier, dass es keine angegossene Standbase mehr gibt.

    Negativ fallen mir die Arme mit den NK Waffen aus, das sieht komisch aus. Ich hätte mir da eine Andere Lösung gewünscht. Beide Arme an der Waffe und die NK Waffe auf dem Rücken, oder am Gürtel.

    Ich persönlich mag die Optik der FF und mittlerweile hat sich schon einiges an Figuren bei mir angesammelt, obwohl ich die FF nie gezielt als Armee aufgebaut habe. Das werde ich dann aber nachholen und 2 dieser Boxen werden wohl dann integriert. Wenn doch nur Warpath endlich vernünftig raus gebraucht werden würde…

  • Ich finde die Modelle klasse und spiele sie(mit entsprechenden Waffen umbauten) als squads in 40k. Für mich der einzige Grund das System noch anzurühren. Und ich muss sagen mir gefallen die hier sehr sehr gut

  • Eigentlich bin ich großer Squat-Fan und bedaure es sehr, dass GW meine geliebten Space Dwarf Hell’s Angels nicht mehr produziert.
    Mit den Forgefathers werde ich aber leider nicht so ganz warm. Zu wenig Zigarrenstummel, zu wenig Sonnenbrillen, zu wenig Lederjacken und Bikes. An sich nette Modelle, aber Alternativhersteller, wie Hasslefree in 28mm oder Khurasan in 15mm z.B. (Macht davon doch mal ein Review!) sind da deutlich näher an meiner Vision von Space Dwarfs.
    Trotzdem gut, dass mehr Weltallzwerge erscheinen.

  • nicht ganz mein Geschmack.
    die Miniatur ganz rechts auf dem Vergleichsbild finde ich jedoch echt cool.
    Weis zufällig jemand von welchem Hersteller die ist?

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