von BK-Christian | 21.01.2015 | eingestellt unter: Reviews, Warhammer 40.000

Review: Dark Eldar Voidraven Bomber

Heute gibt es Teil 3 unseres GW-Review-Schwerpunkts und diesmal widmen wir uns der Finsternis der fernen Zukunft!

Das neuste Review unserer Serie nimmt den Voidraven Bomber der Dark Eldar unter die Lupe!

Review Warhammer 40000 Dark Eldar Void Raven Bomber 1

Auf einen Blick:

  • Hersteller: Games Workshop
  • Produkt: Voidraven Bomber
  • Preis: 62,00 Euro
  • Material: Hartplastik
  • Maßstab: 28mm

Die Box:

In der Box liegen neben einer Flugbase zwei Gussrahmen, eine Bauanleitung, ein Flugständer und ein kleiner Klarteilegussrahmen mit den Scheiben des Fliegers:

Review Warhammer 40000 Dark Eldar Void Raven Bomber 2

Der Flieger braucht mehrere Scheiben, was dieser Gussrahmen noch einmal deutlich macht:

Review Warhammer 40000 Dark Eldar Void Raven Bomber 3

Und so sehen die regulären Gussrahmen aus:

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Das war es dann auch schon mit dem Boxinhalt. Dieselbe Menge an Gussrahmen wie beim Treeman aus unserem ersten Review, allerdings zu einem um rund 22 Prozent erhöhten Preis. Selbst wenn man für die Klarteile und den Flugständer einen Aufpreis zugrunde legt, bleibt dieser Unterschied schwer nachvollziehbar.

Die Details:

Auch heute gibt es wieder Detailaufnahmen, allerdings gibt es durch das eher glatte, futuristische Design natürlich weniger feine Details als bei den bisherigen Testobjekten.

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Ansonsten bleibt auch hier alles beim Alten: Die Gussqualität ist gewohnt hoch und überzeugt auf ganzer Linie.

Der Zusammenbau:

Auch der Voidraven wird aus mehreren Baugruppen zusammengesetzt, die nach und nach entstehen. Am Anfang stehen die Piloten in ihren Cockpits:

GW_Review Warhammer 40000 Dark Eldar Void Raven Bomber 10

Als nächstes kommt die Unlichtbombe:

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Und dann die Raketenpods, für die es zwei Optionen gibt:

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Bei der Triebwerksektion haben wir zunächst ein Teil für die Mitte vergessen, dieses wurde später nachgeklebt:

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Dann wird nach und nach alles zusammengesetzt:

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Der komplizierteste Bauschritt ist die Anbringung der oberen Rumpfsektion, hier sollte man zunächst eine Trockenübung durchführen und sich die Klebestellen gut einprägen:

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Als nächstes folgen Details und Waffen (letztere werde ich ggf magnetisieren):

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Und dann wird die Unlichtbombe fixiert (hier gibt es zwei Optionen: Ausgeklappt und angelegt):

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Mit den äußeren Flügelteilen und den Raketenpods endet der Zusammenbau:

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Fehlen nur noch die Fenster:

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Hier noch eine Detailansicht der Piloten:

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Der Zusammenbau des Voidravens geht erfreulich schnell und locker von der Hand, die Bauteile passen gut und man kann nicht wirklich viel falsch machen. Nur bei den Triebwerken muss man darauf achten, dass diese richtig ausgerichtet sind, da sie sonst verschiedene Stellungen haben können (hier wäre es clever gewesen, den Rotationswinkel fest vorzugeben, warum man ausgerechnet an dieser Stelle auf die ansonsten allgegenwärtigen Richtstifte verzichtet hat, ist mir ein Rätsel). Größere Probleme sucht man aber vergebens und die Gebrauchsanweisung ist gut verständlich.

Der Größenvergleich:

Dieses Bild darf natürlich nicht fehlen, allerdings sieht es heute etwas anders aus:

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Wie man sieht ist der Voidraven ein wirklich großes Modell, das Jäger und Stormtalon angemessen überragt.

Fazit:

Anders als bei den Sisters of the Thorn gibt es beim Voidraven keine echten Kritikpunkte. Details, Passgenauigkeit, Zusammenbau – alles ist gewohnt hochwertig und überzeugt. Doch während die Preise beim Treeman und den Sisters of the Thorn noch im Rahmen oder gar solide waren, muss man hier leider festhalten, dass 62,00 Euro für dieses Modell schlicht zu viel sind. 50 Euro wie beim Treeman wären vermutlich in Ordnung, der tatsächliche Preis liegt aber deutlich über dem zumutbaren Bereich.

Somit bleibt ein schickes Modell mit spannendem Design (gerade bei den Cockpits), das durch sein Preisschild leider viel an Attraktivität einbüßt.

Warhammer 40.000 ist unter anderem bei unserem Partner Fantasy-In erhältlich.

Link: Games Workshop

BK-Christian

Chefredakteur von Brückenkopf-Online und Tabletop Insider. Seit 2002 im Hobby, erstes Tabletop Warhammer Fantasy (Dunkelelfen). Aktuelle Projekte: Primaris Space Marines, Summoners (alle Fraktionen), Deadzone/Warpath (Asterianer und Enforcer), Kings of War (Basilea und Oger), Dropfleet Commander (PHR).

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Kommentare

  • Ich find den Bomber ja echt schön, aber wo ich nun zum ersten Mal den Bombenschützen sehe: Bei einem Superduperüberschallbomber einer technologisch überragenden Rasse (und bei gerade mal einer Bombe an Bord) wirkt der schon sehr anachronistisch (und überflüssig) – aber es sieht halt cool aus 😛

  • Wieder ein sehr schönes und ausführliches Review – danke. Das hatte ich bei den letzten GW Reviews wohl vergessen zu erwähnen.

    Und der einzige Kritikpunkt wurde ja schon angesprochen. 62 Euro sind einfach viel zu viel für diesen Bomber, bedenkt man mal, dass der 3 Jahre zuvor erschienene Razorwing Jäger der Dark Eldar genau die gleiche Anzahl an Gussrahmen enthielt, aber nur die Hälfte gekostet hat. Deswegen habe ich mir das Ding auch nicht gekauft, obwohl ich mir 2010 eine große Dark Eldar Streitmacht zugelegt hatte.

  • Bei GW über den Preis zu diskutieren ist doch eh Überflüssig.

    40k Modelle kosten mehr als vergleichbare Fantasy Modelle und neue Modell kosten mehr wie alte.
    Ein GW Preis hat nichts mit dem Inhalt zu tun, sondern damit was die Leute laut GW Marketing bereit sind zu zahlen.
    Bei mir ist der schuss nach hinten losgegangen weil ich somit gar keine GW Modelle mehr kaufe. Schade.
    Um so mehr bin ich auf die 9 Fantasy Edit gespannt.

    So genug gelästert.

    Wie man sieht sind die GW Modelle schon die hohe Schule des Tabletops. Ein Tolles Modell mit guter Quallität.

    • Guter Punkt. Ich hab seit Jahren kein 40k gespielt und besitze nen Razorwing. Aber keinen Voidraven.
      Danke, liebe GW-Marktexperten…

  • Ich finde das Review natürlich auch gewohnt super; mir kommt da noch eine Frage in den Sinn, die man vielleicht ergänzen könnte: Bei multiplen Waffenoptionen wie Raketen und Kanonen – kann man die austauschbar gestalten, eventuell magnetisieren? Muss ja nicht per Feldtest nachgewiesen werden, ne Einschätzung wär schon knorke! 🙂

    • Christian schreibt oben im Text, dass er vorhat, die Waffen zu magnetisieren. Also gehe ich davon aus, dass es geht.

      Vielen Dank für das Review. Mir gefällt das Eldar/Dark Eldar Design an sich sehr gut und so auch hier. Der Preis ist hoch und ich wäre ihn nicht bereit zu zahlen. Muss ich ja auch nicht 🙂 Wobei man natürlich anmerken muss, dass es zu diesen Preisen fantastische Modellbausätze gibt, gegen welche GW nach wie vor solide ist, aber sicher nicht Top Line.

      Die vielen glatten Flächen schreien natürlich geradezu nach einem Aerographen. Mit dem Pinsel wird das sicher nicht einfach, einen befriedigenden und zum cleanen, futuristischen Stil passenden Farbauftrag zu realisieren.

      • Prinzipiell kann man alle Varianten bei GW bauen, allerdings tun die Jungs öfters auch ihr bestes, damit das nicht zu einfach ist. Der Tau-Flieger verbraucht mal gut 42 Magnete für beide Varianten.

    • Habe zumindest beim anderen DE Flieger (Razorwing?) die Raketen magentisiert. Klappt super. Da sie auf der Unterseite der Tragflächen angebracht sind, muss man mMn nicht mal Löcher bohren, um die Magnete drin zu versenken.
      Zumindest ned aus optischen Gründen, weil man vom Blickwinkel her meist eh ned drunter schauen wird.

      Außer man ist so dämlich wie ich und klebt einen Magnet verkehrt rum hin, dann hält es zwar. Aber eben ein wenig krumm. Ich schaue dann, dass ich diese Rakete immer schnellstmöglich abschieße. Zum Glück habe ich ja mitgedacht und den Magneten an der Tragfläche verkehrt rum angeklebt, sonst wäre es ja nur eine fehlerhafte Rakete.

    • Die Primärwaffen kann man problemlos steckbar/magnetisierbar machen, die Raketen in den Raketenpods hingegen nicht. Die werden so verklebt, dass ein Austausch später nicht mehr möglich ist.

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