von BK-Christian | 15.01.2015 | eingestellt unter: Allgemeines

Games Workshop: Halbjahresergebnisse

Games Workshop haben die Kennzahlen für das vergangene Halbjahr vorgelegt.

Games Workshop Logo

Dies sind die Wichtigsten Ergebnisse:

  • Revenue – £56.5m (2013 – £60.5m)
  • Revenue at constant currency* – £59.5m (2013 – £60.5m)
  • Operating profit pre-royalties receivable – £5.5m (2013 – £6.6m)
  • Royalties receivable – £0.7m (2013 – £1.0m)
  • Operating profit – £6.2m (2013 – £7.7m)
  • Pre-tax profit – £6.3m (2013 – £7.7m)
  • Cash generated from operations – £7.8m (2013 – £8.9m)
  • Basic earnings per share – 14.5p (2013 – 17.7p)
  • Dividends per share declared in the period – 36p (2013 – -)

Zu den Verkäufen gibt es folgende Stellungnahmen:

Sales
Sales fell by 6.6% to £56.5 million. The net exchange rate impact of the stronger pound was £2.1 million and, on a constant currency basis, sales were down by 1.7%. We now report our sales by channel; our own stores: ‘Retail’; our trading partners: ‘Trade’; and our online shop: ‘Mail Order’.

Retail
This channel showed growth in the UK offset by declines in North America and Continental Europe attributable mainly to the extensive restructuring that took place over the last year. In addition, our Visitor Centre in Nottingham, which is partially closed in preparation for the new Centre which is due to open in May 2015, generated a lower level of sales. The overall impact was a decline of 9.7% (£2.4 million).

Trade
This channel showed growth in North America, Australia and the UK, offset by larger declines in non-strategic accounts and magazine sales. The net effect was a decline of 5.1% (£1.2 million).

Mail Order
Sales in our new online shop were broadly in line with comparable period in the prior year.

Interessant ist, dass Games Workshop diesmal wieder eine Dividende an die Aktionäre zahlen, und dies folgendermaßen begründen:

The strong cash generation of the business has remained a key element of our performance. In line with our policy of distributing truly surplus cash, the Company returned 36p per share to our owners in the period (2013: nil).

Diese Erklärung ist nur bedingt schlüssig, da Games Workshop im Vorjahr deutlich mehr Cash erwirtschaftet (£8.9m gegenüber £7.8m) aber keine Dividende ausgeschüttet hatten.

Das Fazit des Berichts klingt wie immer positiv:

“Games Workshop’s core business model remains strong. Our current initiatives of ever better weekly new product releases, the low cost one man stores in retail and the stockist programme in trade, are designed to lead to growth. The board remains confident in the future growth and profitability of the Group.”

Insgesamt sehen die Zahlen allerdings nur wenig überzeugend aus. Selbst um Währungsschwankungen bereinigt ging der Umsatz zurück, und vor allem der Profit blieb einmal mehr unter den Werten des Vorjahres zurück.

Quelle: Games Workshop Investor Relations

BK-Christian

Chefredakteur von Brückenkopf-Online und Tabletop Insider. Seit 2002 im Hobby, erstes Tabletop Warhammer Fantasy (Dunkelelfen). Aktuelle Projekte: Primaris Space Marines, Summoners (alle Fraktionen), Deadzone/Warpath (Asterianer und Enforcer), Kings of War (Basilea und Oger), Dropfleet Commander (PHR).

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Kommentare

  • Lol
    Neue Edition und 2 Starter + SH & dann noch alldas endtimes zeug und trotzdem weniger verkauft? Lolz

    Die Ausserden sind ja wie immer.
    Die Aktie auch wie immer.

    Wenn sie weiterhin 3% Punkte pro Jahr verlieren ist es in 5 Jahren aus.
    Auch wenn man weiterhin über ne Mio pro Jahr weniger macht ist es wohl in 5 Jahren aus!

    Tja Zeit sich andere Hobbys zu suchen 🙂
    Lol

    • Du hast aber schon verstanden, dass sie nicht Verlust, sondern nur weniger Gewinn gemacht haben?

      Ich bin sehr gespannt, wie es weitergeht. Die Umstrukturierung scheint – zumindest in Europa – ja bisher nicht so der Hit gewesen zu sein. Von der eher absurden Übersetzungspolitik gar nicht zu reden.

      Auf dem Lizenzgeschäft hat man sich wohl einfach zu lange ausgeruht. Easy-Videogame-Money ist wohl vorerst nicht wieder in Sicht. Mal sehen ob WH und neue 40k-Releases der Befreiungsschlag werden. Immerhin hat sich das Geldgrab Hobbit nun hoffentlich erledigt.

      • Operating Profit
        Januar 2011: £15.2m
        Januar 2012: £19.1m
        Januar 2013: £11.0m
        Januar 2014: £7.7m
        Januar 2015: £6.2m

        Ja, weniger Gewinn.Zwischen den Zeilen könnte man da jetzt etwas raus lesen, vor allem wenn man die ganzen Einsparmaßnahmen, Stellenstreichungen und Umgestaltungen seit 2013 berücksichtigt aber wenn GW selbst keine Probleme sieht, warum sollten es dann die Kunden oder Aktionäre? 2016 wird es auch immer noch Profit geben. Nur wie seb schon sagte, wenn der Trend beibehalten wird, wie sieht es dann in 5 Jahren aus?

      • „Weniger Gewinn“
        Ganz genau.
        6.3 Mio…. vor einigen Jahren waren es noch 8.5 Mio. Natürlich ist es immernoch Gewinn.
        ABER du must auch daran denken das wenn sie so weiter machen der Gewinn irgend wann 0 ist. Und da Sie keine Kredite aufnehmen wird ab dem Punkt keine weitere Figure mehr Produziert werden.
        Ausserdem haben Sie ja schon Personal und andere Kosten Abgebaut (gamesday, One-man-stores, ect.). Mit Laden schliessungen kann man auch nicht ewig den Gewinn erhöhen. Man sieht ja das die ganzen „Massnahmen“ nichts gebracht haben. Normalerweise erhöht sich der Gewinn wenn neue Editionen und Grundboxen erscheinen.

        Also was bitte soll sich da ändern das es anders wird?

        Die machen reine Abstiegs politik, nochmal das maximum raus quetschen und in 5 Jahren wird das ende erreicht sein. Irgendwo ist das Limit welcher preis für einen SM bezahlt wird.

      • Is nich schön, schon klar, irgendwas müssen die tun, ist aber eben auch nicht das Ende der Welt.

        @Miss Information Du hast ja auch noch ein paar Zahlen vergessen

        Operating Profit

        Januar 2007 – 0,5 Millionen
        Januar 2008 – 0,5 Millionen
        Januar 2009 – 3,8 Millionen
        Januar 2010 – 8,1 Millionen

      • @Marcus: Eher weggelassen weil es nur dasselbe zeigt, nämlich eine gewisse Kontinuität beim Wachstum die 2011+2012 ihren Höchstand erreichte und dann ziemlich bitter wegbrach. Ein fünf Jahre Rückblick reicht um das Problem zu sehen. Vor allem wenn in 5 der 6 Halbjahresberichte dieser Zeit immer nur gesagt wurde „Alles ist toll, wir machen Luxusartikel und und unsere Optimierungsmaßnahmen werden für bessere Profite im nächsten Bericht sorgen“.

  • naja wenn man nur exklusive „streng“ limitierte Produkte verkauft, verkauft man halt auch „exklusiv“ wenig.
    Der Gedanke das 1000 moderat bepreiste verkaufte Produkte mehr Umsatz/Gewinn ergeben als 10 überteuerte Produkte kommt GW wohl nicht.

      • Das grundsätzliche Problem ist, dass bwlern das Rechnen in jahrelanger Studienzeit aberzogen wurde. Jeder normale Menschen versteht das es kein endloses Wachstum gibt… nur bwler und Aktionäre kapieren, (oder wollen) das nicht. 🙁

      • „Jeder Standard BWLer“, der sein Fach versteht, wird darauf antworten : „kommt auf die Kosten pro Stück und die beiden Preise im Beispiel an“, und ganz sicherlich nicht pauschal das Gegenteil behaupten.

        Leider gibt es nicht so viele BWLer, die ihr Fach verstehen.

      • Und es gibt Faktoren wie die allgemeine Verbreitung des Spiels: Haben tausend Leute ein Produkt gekauft, zieht das Argument „ich spiel Warhammer, da findet man überall Mitspieler/Turniere“ – bei zehn Kunden hingegen…

      • Es kommt auf den Markt an. Umso höher der Preis, umso geringer die Zahl der Abnehmer. Der beste Punkt an dem man sich orientieren kann als Kunde und Verkäufer ist das Marktgleichgewicht, da man sich als Käufer oft an diesem Punkt orientiert.

        Jetzt kann man versuchen eine Vergleichsrechnung aufzustellen über Preis pro Miniatur:
        1 Space Marine (GW) kostet 3,50€ (35 : 10 = 3,50)
        1 Enforcer (Warpath – Mantic Games) kostet 1,15€
        1 Knight of Santiago (Infinity – Corvus Belli) kostet 7,75€
        1 Long Gunner (Warmachine – Privateer Press) kostet 4€

        Marktgleichgewicht bei ca 4€.

        Man sieht also das GW mit ihren Preisen nicht unbedingt überdurchschnittlich teuer ist (wenn man die benötigte Anzahl an Miniaturen zum verünftigen Spielen nicht miteinbezieht) und genau das denken wahrscheinlich auch die Leute bei GW.

        Das Problem, das ich vielmehr sehe, ist, dass der Fan-Support bei GW in den letzten Jahren enorm gelitten hat. So betreibt GW eine groteske Firmenpolitik in Bezug auf die Kunden (1-Mann Läden, Verfolgung von Drittanbietern, Wegfallen des Bitzshops, etc.), während andere Firmen, z.B. Mantic Games viel Wert auf die Unterstützung ihrer Spieler setzen (das Stellen von Turnierpreisen, Unterstützung von Turnieren, das Zulassen von Drittanbieterminiaturen, …).

        Ich glaube GW rennen die Leute nicht unbedingt wegen des Geldes weg, sondern eher weil sie der Community eine Breitseite nach der anderen verpassen und massenweise Spieler verprellen. Der Hobbit wäre kein solches Geldgrab, wenn man nicht auf einmal die Preise für die Minis ohne Begründung überzogen hätte oder ohne jeglichen ersichtlichen Grund den Verkauf der Quellenbücher eingestellt hätte. Sie werden ja nicht mal als PDF angeboten. Bewährte Spielkonzepte werden und wurden gegen die Wand gefahren. Kommentare von hohen GW-Tieren wie „we are just a company, that coincidentally make rules for the miniatures we produce“ haben nicht wenige gute Regelbuchschreiber oder Designer aus den eigenen Reihen verprellt (wie z.B. Alessio Calvatore und Gav Thorpe).

        Man unterschätzt bei GW die Präferenzen eines Marktes (Zeit, Person, Ort, Transparenz), was andere Unternehmen (Privateer Press, Corvus Belli o.a. Mantic Games) deutlich besser hinbekommen. Der Verlust des kundenorientierten Marketings ihrer Produkte wird GW früher oder später das Genick brechen, wenn sie nicht hart am Ruder reißen.

  • Nun, GW macht ja immer noch Gewinn, wenn auch mal wieder weniger als im letzten Jahr. Rote Zahlen sind also weiterhin nicht in Sicht. Wenn man aber mal schaut, was GW im letzten Jahr alles fürs Zugpferd 40k rausgehauen hat, dann ist der Rückgang im Gewinn als dramatischer zu sehen. Hätten die den Releaseplan so wie in den Jahren zuvor gefahren, dürfte das Bild wohl noch düsterer aussehen. Auch die dauerausverkauften Endtimes Sachen haben da anscheinend keinen besonders positiven Effekt gehabt.

    Nun ja, wie gesagt gibt es noch schwarze Zahlen, also wird sich auch 2015 wenig ändern. Viel wird wohl davon abhängen, wie die 9. Edition von Fantasy aufgenommen wird, denn bei 40k hat man das Pulver ja weitgehend verschossen. (Von so 1-2 Geheimwaffen wie Soros und den gerüchteten Harlekinen mal abgesehen)

    • Je mehr die raushauen, desto höhere Kosten hat GW. Je mehr kosten desto weniger Gewinn. Alles Roger bei GW. Bleiben uns noch lange erhalten, irgendwann kommt wieder ein gutes Jahr für GW, unendliches Wachstum gibt es nicht. Daher muss es irgendwann zurückgehen.

      GW bleibt Marktführer. Finde ich gut, auch wenn ich es nicht mehr spiele, aber andere Systeme brauchen GW als Zugpferd um neue Hobbyisten fürs Hobby zu Rekrutieren.

      • Warum?

        Die meisten Leute werden durch Mund-zu-Mund Propaganda der bestehenden Spieler und EInzelhändlern geworben.

        Die bestehende Spielerschaft von GW Spielen ist rückläufig, und Einzelhändler haben kaum einen Anreiz GW Spiele an Neulinge zu verkaufen, da die hohen Startinvestitionen (100€ nur für das Regelbuch & Armeebuch/Codex) von GW Spielen solche Leute abschrecken vom Tabletop, da sind andere Spiele wie X-Wing, Saga, Warmachine/Hordes, Kings of War die besseren Alternativen, bei denen man für 100€ schon ordentlich etwas auf den Tisch stellen kann im vergleich zu GW.

      • Komplette Ignoranz?

        GW stinkt seit 3 Jahren ab. Immer weniger verkauft!
        Einzelhandel wird langsam vernichtet. Selbst die Eigene Kette.

        Wie soll je ein gutes Jahr kommen wenn man die Felder mit Salz bestreut?

        Selbst wenn 2016 die beste 40k Edition aller Zeiten kommt. Es wird Jahre dauern bis die alten Spieler zurück kommen und die steigenden Kosten sorgen fürs übrige.

      • Das mit Marktführer wird sich in 5 bis 10 Jahren erledigt haben. Privateer Press und andere Anbieter knüpfen GW immer mehr Marktanteile ab. Natürlich gibt es kein unendliches Wachstum und ein Markt ist irgendwann gesättigt, aber GW verliert immer mehr Anteile am Markt, wie gesagt, an andere Anbieter.

    • “ Viel wird wohl davon abhängen, wie die 9. Edition von Fantasy aufgenommen wird, denn bei 40k hat man das Pulver ja weitgehend verschossen.“

      Mit diesem Kommentar hab ich so meine „Probleme“ 😉
      Bei 40k ist noch nichtmal annähernd alles ausgeschöpft, was man machen könnte. (Richtige) Kampagnenbücher, neue Fraktionen (momentan machen Gerüchte über die Adeptus Mechanicus die Runde, aber auch nicht-imperiale sind denkbar), eine Art „End Times“ für 40k (Abbadons 13. Kreuzzug…), Gelände für Xenos…und das sind nur die Dinge, die mir spontan einfallen.

      Ich glaube, wir können uns noch warm anziehen 😉

      PS: Würde euch etwas von dem, was ich vorgeschlagen habe gefallen? Oder habt ihr andere Vorschläge? Würde mich mal interessieren, vor allem von dir seb. Wäre sicher interessant zu lesen.

      • ……40k….nicht ausgeschöpft, was man machen könnte…

        Selbiges gilt 1:1 für WHFB, ist ja seitens GW außer Erwähnung im Fluff der komplette Osten ja nicht einmal existent.

        Das geht soweit, das die Fan-Community für Nippon, Cathay etc. etc. etc. in Eigenregie und unabhängig von GW – die das ja selber nicht auf die Reihe bringen – Codizes rausbringt, die den offiziellen von GW um nichts nach stehen.

        Statt dessen unnötige, uninspirierte, überteuerte Großmodelle (für die Vitrine nicht wahr?), künstlich limitierte, ebenfalls überteuerte Einheitenbücher, anstatt neue Codizes für längst überaltete Völker und entsprechende Minis zu annehmbaren, das heißt in einem entsprechenden Preis/Leistungsverhältnis, rauszubringen.
        Ach ja, und ich hatte ja schon im Oktober über die Verringerung auf wenige Codizes seitens GW philosphiert.

        Gelände für Xenos? Lächerlich, warum sollte GW das machen, mit ihren utopischen Preisen und wo der Markt bereits erschwingliches, qualitives Material etlicher Drittanbieter, welche sich zwischenzeitlich auch nicht auf die faule Haut legen, beinhaltet.

        …..können uns warm anziehen…….das glaube ich auch, allerdings in Hinblick darauf, das es auf Friedhöfen mitunter recht kalt ist, und GW schon einige gute Systeme, sang und klanglos zu Grabe getragen hat.
        Das Szenario von WHFB ist meiner Meinung nach nur ein Vortest für GW, um auch in 40k ein entsprechendes, jedoch aus den bei WHFB gemachten Erfahrungen, optimiertes Vorgehen zu lancieren.

        Für Hater, Nicht-Hater, Fanboys und Gegenteiligem die mir etwas unterstellen wollen:
        Ich besitze selber einiges Material von GW sowohl WHFB+40k, bin aber weder GW-Jünger, Fanboy etc. noch ein GW-Basher, Hasser oder ähnliches, sondern NUR:

        Ein mündiger, selbst analysierender und seine eigenen Schlüsse und Konsequenzen ziehender KONSUMENT 🙂

  • Sind in den Umsätzen schon die Lizenzgewinne mit drin (Videospiele, Bücher usw.), also Gewinne der Vergabe von Rechten an Drittparteien. Wenn ja scheint die Miniaturensparte ja noch schlimmer unter Druck zu sein.

  • Letztes Jahr war doch noch die Ausrede mit dem Umbau des Onlineshops der drölfmilliarden Pfund geschluckt hat. Heuer fiel das weg, man hat Veröffentlichungen ohne Ende und trotzdem ein schlechteres Ergebnis. Ich kann deren Euphemismus nicht verstehen.

    • Sobald du als Firma zugibst, dass deiner Firma das Eis unter den Füßen wegbricht, laufen dir die Anleger und Investoren weg, was den Untergang nur beschleunigen würde.

      Also macht man auf fröhlich Sonnenschein und beschwichtigt nach allen Mitteln seine Anleger und findet immer neue Gründe für sein Versagen, bis auch irgendwann der Letzte merkt, dass man einen vorgelogen bekommt. Spätestens, wenn das Unternehmen anfängt rote Zahlen zu schreiben.

  • Der letzte Absatz ist der Knaller. Onemanstores are designed to lead to growth. Das keiner schnallt, daß sie mit den onemanstores in Kombination mit den Repressalien gegenüber Fremdläden ihre Fanbase kaputhauen. Früher sind die Kids nach der Schule in den Lande, haben ihre Taschen in die Ecke gefuert und drauflosgepielt. Da kommt der Umsatz her. Aber genau das wird beschnitten.
    Gute Manager erkennt man daran, daß sie erkennen wo der Erfolg her kommt. Bei Kirby und (wies scheint) Nachfolger seh ich das nicht.

    • Das kann ich so bestätigen. Unser lokaler GW war zwar einer der letzten, die GW in Deutschland aufgemacht hat, aber bis so vor ca. zwei Jahren war da eigentlich immer was los, wenn ich mal vorbeigeschaut habe. Also immer die üblichen 2-3 Jungs, die da entweder an Minis gebastelt oder gemalt oder auch mal gespielt haben. Auch gab es sporadische Events oder auch mal organisierte Spielerunden

      Letztes Jahr war ich nach langer Zeit Pause um die Weihnachtszeit (also vor nem Monat) drei mal im GW wegen diverser Sachen, Und da war ich immer der einzige Kunde im Landen. Einmal hatte ich frei und es war um die Mittagszeit – geschenkt, da kommt sonst keiner. Aber die anderen beiden male war ich Nachmittags so im Bereich von 15 bis 18 Uhr dort. Beim letzten Besuch hatte ich Zeit und mal so ne halbe Stunde dort rumgeschaut – und da kam sonst keiner rein. Ich fand das schon erschreckend, wenn ich halt überlege, dass in den GWs sonst nachmittags eigentlich immer was los war.

      • Die wollten ja die „Gammler“ loswerden. Leute die nur Spielen und nix kaufen.
        Jetzt hat man halt GeisterLäden in denen nix los is.

        Wie beim Restaurant auch, da wo Leute sind geht man hin. Da wo nix los ist geht auch keiner hin.

      • @seb: „Die wollten ja die “Gammler” loswerden. Leute die nur Spielen und nix kaufen.“

        Wenn du damit tatsächlich Recht haben solltest, dann wäre das erschreckend. Vor allem erschreckend dumm. Erst Onlineshop ausbauen und sich dann darüber beschweren, dass niemand mehr im Laden einkauft?

        Ich an GW´s Stelle würde grad die andere Schiene fahren: Das meiste raus aus den Läden, möglichst viel Spiel- und Präsentationsfläche schaffen, Events und so veranstalten (mit der Bedingung, nur bemalte Figuren zu verwenden oder so) und letztlich das ganze am Laufen halten. Ob der GW-Mitarbeiter jetzt im Laden rumsteht und darauf wartet, das jemand was kauft, oder ob er jetzt die Leute unterhält, kostet mich das gleiche Geld.

        Und ja, das war mal ausnahmsweise Kirtik an GW. 😉
        Auch wenns bei uns in Stuttgart jetzt nicht so schlimm ist.

  • Das ist die Quittung für GW und ihre Firmenpolitik. Mal sehen ob sich da nun endlich mal etwas ändern wird!? bin gespannt auf die neue Fantasy Edition und ob sie die Preisschraube irgendwann mal wieder etwas nach unten schrauben!?

    Es gibt einfach zu viel gute Konkurrenz für GW. Wer keine Lust auf die neue Fantasy Edition hat (siehe Gerüchte) der kann mit Kings of War glücklich werden. Weiterhin gibt es so viele gute Skirmisch Systeme u.a. da ist für jeden was dabei und es ist eben deutlich bezahlbarer, regeltechnisch qualitativer/ausbalancierter, als Gw Produkte/Systeme.

    Vielleicht sollte GW endlich seine noch vorhandene Fanbase ernst nehmen (z.B. wie Mantic) und auch die Konkurrenz im Auge behalten bzw. sich an dieser orientieren.

    Es wird/bleibt spannend :).

    • Sehe ich auch so. Jeder bekommt irgendwann die Rechnung.

      Ich kann nur in meinem Namen und im Namen einiger meiner Bekannten sprechen: Ich kauf da nichts mehr. Die paar Sachen die man noch braucht bekommt man auch ganz gut gebraucht bei Ebay oder in Foren.

      Es gibt mittlerweile so viele gute kleine Minischmieden, das ich mir das nicht mehr antuen muss. Das die keine so grosse Fanbase haben kann ich gut verschmerzen.

      • Sehe ich ähnlich wie der schwarze Tod.
        Jede „Fanbase“ muss sich ja irgendwann einmal entwickeln und wachsen. Warum mus sich mich der größten anschließen? Aslo bei Interesse was Kleines starten und bei entsprechender Attraktivität kommen nach und nach schon Leute dazu.
        Man muss nur wollen.

    • Wie du scho gesagt hast, durch Kickstarter gibt es nun viel mehr Systheme alls vor ein paar Jahren, ich verstehe echt net warum GW keine Spezial Spile rausgerbacht hat die waren ja wirklich net schlecht.

      • Richtig. Tabletops werden selten wirklich gut gekickstartert. Es gibt einige Ausnahmen, von denen sich aber auch nur wenige in der breiten Masse durchsetzten bislang.

        Ge-Kickstartert werden ja v. a. Miniaturen-basierte Brettspiele… und dieses in den letzten 2 Jahren teils sehr erfolgreich (Brimstone, MERCS, Journey, Conan, Myth – um nur mal einige zu nennen)

  • Ihr wisst schon das irgendwann ende ist mit der fahnenstange. irgendwann kann man nicht mehr verdienen. Die … zb die hatte vor gerauer zeit geweint das sie kein gewinn gemacht hat. Und trotzdem hatte sie milliarden Plus gemacht , nur nicht so viel wie sie wollte. Irgendwann geht halt nicht mehr. erst recht wenn die Bevölkerung auch nicht viel mehr verdient.

    • Sicherlich gibt es ein begrenztes Wachstum, nur warum kommen andere TT Hersteller zT. nicht mit der Produktion hinterher? Warum steigt die Anzahl der Spielecommunities für quasi jedes Spiel außer den GW Spielen?

      GW hätte das Potenzial gehabt wesentlich mehr aus seiner Quasimonopolstellung zu machen. Glücklicherweise für die Spielerschaft ist GWs Monopol gebrochen und wir haben so tolle, vielfältige Spiele und Minis, wie nie zuvor, alles dank GWs inkompetenten Management.

  • Ich finde die Zahlen nicht so eindeutig. Immerhin erwirtschaften sie >10% Rendite, im Vorjahr waren es nur knapp 9%. Insofern ist GW (etwas) profitabler und mit einer Dvidende sicherlich noch interessanter für Aktionäre geworden.

    Sollte der Dollar im Laufe des Jahres im Vergleich zum Pfund weiter an Wert gewinnen, werden die Wechselkursschwankungen sich zu Gunsten von GW entwickeln, auch ein niedrigerer Ölpreis dürfte sich in der Produktion und Logistik bemerkbar machen.

    Dass der Umsatz schrumpft, ist allerdings eine Kennzahl, die man beobachten muss – mehr Boxen/Bücher/usw bei gleichzeitiger „Optimierung“ der Vertriebskanäle hätte sich eigentlich anders auswirken sollen. Da der Markt für GW in 2013 aber größer war (umsatzmäßig), könnte man daraus schließen, dass GW Kunden verloren hat. Was dem Unternehmen sonst aber nicht weh getan hat.

    • Klar, wenn man konstant Kunden verliert und seit Jaaaahren weniger verkauft, dann ist das gut für ein Unternehmen. Weniger nervige Kunden ist eines der Merkmale starker, gesunder Unternehmen!

      Der Daumen zeigt immer mehr nach unten, alles andere ist schön-rechnen und schön-spekulieren. Die Zahlen sagen seit Jahren, dass es immer weniger wird und schlechter aussieht. Das ist eben das, was wir wissen, alles andere (Ölpreis, Dollar etc.) ist Spekulation.

      • „Weniger nervige Kunden ist eines der Merkmale starker, gesunder Unternehmen!“

        Made my day !!!!! 🙂 🙂 🙂

  • Irgendwann tut der Kundenabgab aber richtig weh.

    GW versucht einen neuen Kurs. Die Firma muss ihn aber für die Gemeinschaft der Spieler besser gestallten (stellenweise natürlich auch über den Preis). Ich erkenne das GW viel mehr auf seine Kunden eingeht als früher. Sie haben zum Beispiel schnell die 40K Editon gewechselt und sind zum Teil auf Wünsche der Spieler eingegangen.

    Was auf Fantasy wird ist nun richtig spannend. Sie trauen sich, es völlig zu überarbeiten wie es scheint. Es kann natürlich auch ein Griff ins Klo werden. Aber die Not haben sie erkannt. Klar, tut ja auch in ihren Zahlen weh. Aber das sie reagieren ist schon mal wirklich wichtig.

    Aber wo das Vertrauen erstmal durch die Jahre durch ein Abzockladen gebrochen wurde, dauert es lange, bis es wiederkehrt.

    Und zu den Verkaufszahlen: Mich wundert es auch nicht, dass sie nicht so viel neues verkaufen konnte. Man sieht ja wie die G.K.s an den Markt gingen. Da war nichts wirklich neues dabei. Dann kann man auch nichts unter die Leute bringen, die die Armee schon spielen. Und das ist kein Einzelfall. Siehe Dark Elfchen.

    • Jeder Kunde, der rechnen kann, merkt auch, dass es immer noch ein Abzockladen ist. Die Preiserhöhungen kommen jetzt eben durch die Hintertür.
      Viele Neuerungen sind auch nicht aus Kundenwünschen gewachsen, sondern aus reinem „money-grabbing“ Was übrigens auch nicht positiv aufgenommen wurde in der Spielerschaft. Bei der 40k Edition war das Feedback eher „gemischt“, was noch nett ausgedrückt ist.

  • Im Grunde werden die Gerüchte zu Warhammer Fantasy durch diese Zahlen eher wahrscheinlicher.

    Games Workshop befinden sich mit dem bewährten System seit Jahren auf einem absteigenden Kurs, während Warhammer 40.000 vermutlich immer noch sehr solide läuft, sind WHFB und Der Hobbit/HdR in einer Abwärtsspirale gefangen (auch nach diversen Fehlentscheidungen seitens GW).

    Fantasy durch kosmetsiche Korrekturen und kleinere Preisanpassungen (die ohnehin unwahrscheinlich sind) wieder auf Kurs zu bringen, scheint extrem unwahrscheinlich, weshalb ein kompletter Neustart, der das System per Reboot auf 0 setzt und für Neueinsteiger attraktiver macht, die einzige Möglichkeit zu sein scheint.
    Die Bestandskunden schreckt man damit evtl ab, aber die sind für GW inzwischen wohl vernachlässigbar. Die „alten Hasen“ reichen ganz offensichtlich nicht, außerdem haben sie schon viele Modelle/Armeen, weshalb sie als Käufer weniger attraktiv sind. Man braucht sie evtl als „Szene“, aber im Grunde sind sie nicht wichtig genug, um bei der Neuausrichtung des Spiels Rücsicht auf sie zu nehmen.

    Ich bin sehr gespannt, ob dieser Kurs sich am Ende auszahlt, aber eines ist wohl sicher: Wenn auch dieser letzte Schritt scheitert, stehen GW und WHFB schwere Zeiten ins Haus…

    • Zum Hobbit kann ich nur sagen, wenn die Minis nicht so unverschämt teuer und aus Finecast wären, dann würde das System genauso grosse Akzeptanz wie damals HDR haben. Aber zu diesen Konditionen kanns nur schief gehen und ist reines Zitroneauspressen.

      • +1 Also, HdR spielen wir hier immer noch. Allerdings mit den Prä-Hobbit-Regeln. Die neuen sauteuren Bücher hat sich tatsächlich *niemand* von uns gekauft…

    • Ich glaube nicht dass das gut geht. Es würde zu lange dauern hier alle Probleme aufzuzählen die GW in meinen Augen hat , aber die elementaren löst man durch diesen Reboot nicht, denn die sind die Spieldesignphilosophie und der Umgang mit dem Kunden.

    • Neustart für Fantasy bedeutet aber auch das grösste Risiko. Was ist wenn man alle Kunden verliert? Bei 0 anfangen ist Zeimlich blöde wenn 50% des Laden Sortiments davon abhängt.

  • Zeichnet man aus den fallenden Gewinnen eine Kurve sollte die Talsohle bald erreicht sein.

    Wenn auch GW mit vielen seiner Maneuver bei mir Unverständis erzeugt, mich manchmal regelrecht ärgert, hoffe ich trotzdem, dass es bald wieder bergauf geht. Im Umgang mit seiner Community, als auch Geschäftsmäßig.

    Aber trotz dieses Trommelfeuers an Releases wieder rückläufige Zahlen… so doll wie man uns von Seiten GW glauben machen will, verkaufen sich die neuen Sachen wohl nicht.
    Naja und die ganze Masche mit den ausverkauften Büchern/Boxen… die müssen schon sehr, sehr limitiert gewesen sein : D, aber sehe in sowas ohnehin nur einen Marketing Stunt.

    Bin auf jeden Fall gespannt, was die neue WHF Edition bringt. Im Augenblick ist bei mir WHF Kaufstop, wenn das System tatsächlich in seiner From lebend tot bleiben soll warte ich lieber ab.

    • Gaaanz entspannt bleiben !

      GW macht das schon, mit ein paar „kleinen“ „Preisanpassungen“ in Form „optimierter“ Packungsgrößen und Figurenanzahlen geht sich das locker aus.

      😉

  • Leute es ist doch recht einfach, GW ist nicht mehr das was es mal war und das haben viele gemerkt, dazu gebt es immer mehr Systeme und die Leute teilen sich auf. Wo vorher GW den Hauptteil der Leute hatte, haben sich nun die Leute verteilt. GW wird es meiner Meinung zwar imer geben, jedoch wird sich deren Produktkette irgendwann auf einen Harten Kern festlegen. Neue Produkte werden dann auch seltener erscheinen und so wird GW zu einer der übrigen Hobbyfirmen. Ich weiss, dass es immer noch die Hartliner gibt, die es nicht glauben wollen, aber GW ist nicht mehr so lange der Marktführer wie sie meinen. Es gibt dafür zur Zeit viel zu viel Cooles Zeug. Und jeder Mensch hat selbst für sein Hobby nur ein gewisses Geld zur Verfügung. Jeder Euro der vorher zu GW ging, geht nun vielleicht in Projekt A, B und GW. Und somit erhält GW weniger Geld. Das ist nun mal so. Ende. Das bedeutet nicht das man sich nun ein neues Hobby suchen muss, es bedeutet nur, das Moralische Aus für GW. Denn die Führung von GW hat und glaubt immer noch sie sind die Besten und das hört irgendwann auf. An dem Punkt wird GW dann wieder zu GW, weil um dann wieder richtig Fuss zu fassen, müssen sie dann mehr auf ihre Kunden eingehen. Somit haben alle gewonnen.

    • Bin mich nicht sicher was dein Punkt ist.

      Wenn man GW eines sicher nicht vorwerfern kann, dann dass sie nicht ihren eigenen Weg gehen. Unbound, Riesenminiaturen, etc…

      Ob GW jetzt der Marktführer ist oder bloß No. 27 oder so, keine Firma in dieser Nische macht derzeit derart unverwechselbare Produkte (ob gut oder schlecht sei Mal dahingestellt).

    • Naja. Glaub ich nicht!
      Limited funktioniert nicht.

      Ich denk eher die werden die nächste 40k Edition wieder Turnier tauglich machen oder sie sterben als Firma.
      So einfach!
      Schätze mal stark diese Jahr kommt Codex SM und spätestens nächstes Jahr 8th.

    • Nichts für ungut, aber ich glaube spontan nicht, dass dein kleiner bis eine Million zählen kann und daher die Zahlen nicht versteht und glaube er ist auch nicht so top fit um Business englisch zuverstehen. Aber ansonsten.

      • Naja was anderes als Blind auf irgendwas zu tippen was dann in Produktion geht braucht er wohl auch nicht können. Und B.-englisch? wofür? Um mit den Untergebenen sich auf eine Strategie zu einigen? Um gar den Kunden zu befragen? Da kann nen taubstummer Bonobo sitzen und würd dem Gesetz der Wahrscheinlichkeit zufolge mehr sinniges (langfristig gesehen) verkünden als die Wackeldackel-ja-Sager und deren Management die da jetzt das Sagen haben.

      • @Karadoc:
        „Da kann nen taubstummer Bonobo sitzen“
        Dein Kommentar besitzt eine unfreiwillige Komik, da Bonobos die Taubstummensprache erlernen und so mit Menschen kommunizieren können. Wollte ich nur mal sagen, auch wenn ich deiner Meinung sonst nicht zustimme 🙂

  • Ich find sowieso die GW Verkaufsläden nicht wirklich einladend. Unter gemütlich stelle ich mir was anderes vor, wahrscheinlich einer von vielen Gründen für immer schlechtere Ergebnisse. Du kommst da rein und gleich wirst angesprochen, man spürt wirklich diesen Verkaufsdruck. Na ja alles in allem sehr schade diese Entwicklung, vor allem weil gerade Warhammer 40000 ein super Sci-fi Universum ist.

  • Ich denke das GW den richtigen mit WHF den richtigen Weg geht.

    Mit den letzten Änderungen und der Stärkung extrem großer Regimenter hat GW die Einstiegshürde einfach viel zu sehr nach Oben getrieben.

    Sind wir doch mal realistisch. Es gibt viele Systeme, mit denen ich mit einer Starterbox tatsächlich sowas wie spielen kann. In den meisten Fällen zwar eingeschränkt, aber es geht.

    Bei WHF kaufe ich mir für 80+ Euro eine Armeebox und habe was? 3 – 4 Standardeinheiten die alleine nicht Spielbar sind. Ich brauche noch Helden usw…

    Wer gibt schon erstmal weit über 100 Euro aus, nur um dann ein Spielsystem zu haben / testen, dass einem dann eventuell nicht mal gefällt?

    Die alten Hasen haben ihre Armee und kaufen nicht mehr in Massen Miniaturen und die Neueinsteiger werden effektiv draußen gehalten.

    GW muss hier etwas tun und ein kompletter Neustart mit einem System das (zumindest) etwas einsteigerfreundlicher ist die m.E. sinnvollste Lösung.

    Ich hoffe das GW dies auf die Reihe bringt (ich traue denen ja zu, dass sie zum Schluss einen WHF Skirmischer haben, wo ein spielbarer Trupp soviel kostet wie eine Armee heute)

    • Bei GW WHF zahlt 100€ für die Spielregeln/AB, 100€ für eine Startarmee und 50-100€ für Hobbymaterial.

      Mit 100€ kommt man bei GW nicht weit.

  • Das GW- Management ist zwar unfaßbar lernresistent, aus meiner Sicht liegen die schrumpfenden Gewinne aber nicht nur daran. Die Wünsche der Kundschaft haben sich unabhängig davon enorm verändert. Natürlich lassen sich die Leute immer noch für überteuerte oder halbfertige Produkte begeistern. Aber ein Dialog mit dem Kunden ist einfach eine Voraussetzung, ohne die heutige Firmen in der Spielindustrie untergehen.
    -Vor Jahren habe ich in Diskussionen (persönlich und virtuell) darauf hingewiesen, das GW’s Zielgruppe internet-affin und stark untereinander vernetzt ist. Vor Jahren habe ich gesagt, das GW eine Antwort auf die Frage geben muss, wieso sich ein Jugendlicher aus dem Haus bewegen und sich mit allerhand Leuten herumschlagen sollte, wenn er doch ganz bequem von zu Hause mit seinen Freunden via TS zocken kann.-

    GW’s Antwort:
    FB Kommentarfunktion aus.
    Youtube Kommentarfunktion aus.
    Offizielles Forum: Schon lange dicht.
    Unterstützung von Events wie Turnieren: Fehlanzeige.
    Offizielle Liga: Nö!
    Frühere Hobbyzentren sind jetzt 1-Mann Showrooms.
    Aus meiner Sicht alles verkehrt gemacht, was nur falsch zu machen geht. Das Ziel hätte sein sollen, den Einzelkunden, der sich für die Spiele interessiert zu gewinnen, anstatt auf Freundeskreise zu setzen, in denen sich Dinge dann von allein verkaufen.

    Über Preise läßt sich reden, über schlechtes Benehmen/ Ignoranz nicht!

    Grüße
    Buckelspinne

  • Ohne Community kaufe ich keine Minis. So einfach ist das.
    Gehe ich in einen GW, habe ich keine Community. Dafür muss ich den Spieleclub meiner Nähe ergooglen und dort mal vorbei schauen. Oder mit Freunden in das Hobby einsteigen. Aber das mache ich auch nicht aufs blaue, sondern lese mich schlau (Foren, Youtube), oder lasse etwas empfehlen – von weiteren Freunden.
    In Spieleclubs werden mittlerweile viele Spiele gespielt. Da schaue ich dann zu, lasse mir die Spiele erklären, mache Testspiele, frage nach der gespielten Frequenz, ob noch weitere Spieler in der Umgebung vorhanden sind, wie häufig die bei den Treffen sind, wie teuer der Einstieg ist (Einstieg = gleiche Punktzahl zur üblich gespielten) – der Preis ist aber untergeordnet. Mitspieler, Design und Spielmechanik sind die Top Punkte. (Bei einem Einstieg ab 150€ ist bei mir persönlich die Grenze zum no-go.)
    Danach entscheide ich womit ich anfange. Ist es WHFB oder 40k ist das so. Kann aber auch Infinity, WMH, Freebooter, Boltgun usw. sein.
    Es kommt eben auf den Spieleclub an der vor Ort ist.
    Als ich mit WHFB angefangen habe, konnte ich Nachmittags in meinen Local Store (kein GW) gehen – mit Minis – und hatte eine gute Chance auf ein Spiel. Wenn niemand da war, konnte man immer noch gut quatschen. Versuch das mal heute…

    Mittlerweile spiele ich ein anderes Spiel, aus oben genannten Gründen habe ich mich für dieses Spiel entschieden. Mit der 7. Edition habe ich mit WHFB angefangen und mit der 8. aufgehört. Mitspieler wurden immer weniger und die Spielmechanik… naja ihr wisst schon 🙂

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