von Dennis | 28.11.2014 | eingestellt unter: Historisch, Reviews

Review: Rubicon T-34/76

Den Abschluss der Panzerwoche macht der T-34/76 von Rubicon.

Rubicon Models - T-34/76

Der Plastikbausatz im 1:56 deckt den T-34/76 als Model 40, 41 und 42 ab. Wir haben hier eine Vorabversion vorliegen, daher fehlt noch die endgültige Verpackung, inhaltlich haben wir mit den 3 Gussrahmen, der Bauanleitung und den Wasserschiebebildern den finalen Inhalt vorliegen. Beim T-34 handelt es sich um ein Volumenmodel der Sowjetischen Armee, der in unterschiedlichen Varianten mehr als 50.000 mal gebaut. Über den zweiten Weltkrieg hinaus schaffte es der T-34 auf mehr als 80.000 Exemplare und ist damit einer der meistgebauten Panzer der Welt.

Rubicon Models - T-34/76 Rubicon Models - T-34/76

Der T-34/76 Bausatz unterscheidet sich von den anderen beiden Bausätzen die wir vorgestellt haben, durch die Gussrahmenform. So ist dieser nicht rund sondern eckig / trapezförmig, wie man es bspw. von Renedra oder Games Workshop kennt. Der Kunststoff fühlt sich recht glatt an, was auch am Trennmittel liegen kann. Wir empfehlen daher die Reinigung der Gussrahmen mit lauwarmen Seifenwasser vor der weiteren Bearbeitung. Die Gussqualität ist gut, es gibt kaum Gussgrate und der Detailgrad ebenfalls.

Rubicon Models - T-34/76 Rubicon Models - T-34/76 Rubicon Models - T-34/76 Rubicon Models - T-34/76
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Eine der Optionen des Bausatz ist die Wahl zwischen den Stahl- und Gummirädern der Ketten.  Wir haben uns für diese Review für die Gummiräder entschieden. Die Kettensegmente sind mehrschichtig und setzen sich mehreren Einzelteilen / Ebenen zusammen und bringen dadurch eine schöne, plastische Tiefe mit.

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Die Laufflächen der Ketten sind recht glatt, hier empfehlt sich ein aufrauen mit Schleifpapier für besseren Grip der Farbe. Als nächstes Wird die untere Wanne gebaut. Hier knnen wir erneut wählen um die Modelle der Baujahre 1940, 41 und 42 abzubilden. Dazu stehen zwei unterschiedliche Frontplatten für 40 und 41/42 zur Verfügung. Die Passgenauigkeit ist sehr gut, da hier durch die Steckverbindungen eine zuverlässige und stabile Verbindung zustande kommt.

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Als nächstes wird die Oberseite der Panzerwanne montiert. Sofern ihr das Modell 40 bauen möchtet, sollten an der Stelle schon die Führungen für die Scheinwerfer aufgebohrt werden. Die Oberseite verfügt über strukturierte Lüftungsgitter, Werkzeuge und einzelne Kettenglieder.

Rubicon Models - T-34/76 Rubicon Models - T-34/76

Ergänzende Teile, welche an der Stelle verbaut werden sind erneut abhängig vom Model 40 bzw. 41/42, davon abhängig ist die Fahrerluke und die Position der Scheinwerfer unterschiedlich. Auch die Rückseite gestaltet sich je nach Variante unterschiedlich, mit eckiger oder runden Abgasanlage. Hier ist die Passgenauigkeit bzw. die Verbindung der Rückenplatte nicht ideal.

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Bis zum Turm können die Varianten und Modelle durch aus gemischt werden. Je nach Produktionsstandort und in Bestandsetzungseinheit, wurden die Modelle unterschiedlich gefertigt und zusammengesetzt. Beim Turm besteht die Wahl zwischen gegossenem und geschweißtem Turm, sowie 76,2mm und der längeren S Variante. Es kann nur einer der beiden Türme gebaut werden.

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Im Vergleich mit dem T-34/85 von Warlord Games, sieht man vor allem den größeren Turm für die 85mm Kanone. Der Detailgrad an der Wanne ist vergleichbar. Das Zubehör, primär die optionalen Ölfässer, ist beim T-34/76 etwas umfangreicher.

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Komplett gebaut, mit leicht gemischten Ausstattungslinien, sieht der T-34/76 dann so aus.

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Fazit
Der Preis in Deutschland liegt bei knapp 25 Euro, das ist gehoben aber nicht unangemessen. Diese Vielzahl an Optionen ist ein wirklicher Grund den Panzer, sofern man sich dafür entscheidet, mehrfach zu kaufen. Gelungenes Grundkonzept und die Varianten auch kompakt und sinnvoll aufgeteilt im Gussrahmen untergebracht.

Die Gussqualität ist gut, der Kunststoff wie oben bereits angesprochen etwas glatt. Der Detailgrad weiß zu überzeugen und das Mischen der Modelle 40, 41 und 42 bietet auch bei 5er Zügen oder größeren Panzerabteilungen genügend Möglichkeiten auf Dupletten zu verzichten.

Der T-34 diente auch als Chassis für den SU-85, SU-100 und SU-122. Es wurden T-34/76 auch als PzKpfw. 747 (r) von der Wehrmacht eingesetzt, in manchen Divisionen sogar 50 Stück.

Rubicon Models sind unter anderem bei unserem Partner Fantasy Warehouse erhältlich.

Link: Rubicon Models

 

Dennis

SiamTiger / Dennis, Stellvetr. Chefredakteur von Brückenkopf Online. Seit 1996 im Hobby. Erstes Tabletop Blood Bowl. Aktuelle Projekte: http://www.chaosbunker.de/

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Kommentare

  • Auch dieses Panzerreview ist wieder hervorragend gelungen. Danke Dennis.

    Der große Vorteil dieses Modell ist natürlich, dass man die frühen Modelle des T-34 bauen kann, die Warlord-Games ja nicht abdeckt. Deren T-34 stellt ja die späte 44er (oder gar 45er?) Version des 85er Modells dar. Überrascht bin ich ja von der Vielzahl an Optionen. Gerade die unterschiedlichen Laufrollen sind ein großes Plus. Gleiches gilt für die verschiedenen andere Bauteile und deutlich mehr Optionen als der WLG Plaste T-34/85. Insgesamt finde ich es nur ungewohnt, die unterseite der Wanne aus so zwei Hälften zusammenzubauen. So sieht der Panzer von unten etwas unschön aus, was man aber freilich nicht sieht. Auch bei dem Detailgrad der Laufketten liegt das WLG Modell vorne, was aber kaum verwunderlich ist, da die Ketten dort je aus 2 Segmenten bestehen und man so die Details ausgestalten konnte, was bei einem seitlichen Guss wie hier in Plastik einfach nicht möglich ist. Aber man muss ja zugeben, dass man den Großteil der ketten am fertigen Modell eh nicht sieht.

  • Da könnte man schon fast schwach werden… allerdings sind 28mm der falsche Masstab für Panzerschlachten. *kopfeinzieht*

    Danke auf jeden Fall für das geniale und ausführliche Review und die ganze Woche!

  • Den Gussrahmen hätte man auch besser belegen können, indem man einen Satz Ketten und zwei Sätze Laufrollen macht. Einzelne Laufrollen kann man ja immer ganz gut noch irgendwo einbauen. Der Kettensatz als ganzes ist aber eher für die Tonne.
    Dass sie dann zwei Türme komplett mit Ober- und Unterseite haben, finde ich echt super. Direkt schon unverschämt finde ich aber, dass sie den Drehkranz nicht direkt an der Bodenplatte des Turmes anbringen, sondern daraus nochmal ein Einzelteil machen. Das verschwendet Platz im Gussrahmen und erzeugt einen kompletten Turm, der ohne weiternen Umbau auch für die Tonne ist. Nicht dass dieser Umbau schwierig wäre, nein es wird einfach nur Platz verschwendet.
    Am Ende hat man ein schönes Modell, aber der Gussrahmen ist schon mit absicht nicht Kundenfreundlich gehalten und erzeugt viel Müll und wenig brauchbare Bitz.

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