von BK-Christian | 29.10.2013 | eingestellt unter: Kickstarter, Science-Fiction

SPIEL 2013: Ashes – Dark Side of the Moon

Der Kickstarter war leider nicht erfolgreich, aber auf der SPIEL konnte man Ashes trotzdem in Augenschein nehmen.

SPIEL 2013 Ashes 1

Das Hexfeld-Tabletop mit diversen Mechs wurde anhand eines Prototypen vorgestellt, der bereits einige Merkmale des Spiels zeigte. Besonders interessant ist dabei das “Score-Board”, auf dem die Spieler verdeckt den “Fußabdruck” (Baseform) ihres Modells markieren, woraufhin der Gegner im Stil von “Schiffe versenken” eine Trefferschätzung abgibt. Die gewählte Waffe, die Größe des Modells und andere Faktoren beeinflussen die mögliche Platzierung, so dass beispielsweise ein Maschinengewehr eine höhere Trefferwahrscheinlichkeit besitzt. Das Scoreboard und die leuchtend grünen Marker, mit denen die Modelle darauf markiert werden, seht Ihr auf dem folgenden Bild:

SPIEL 2013 Ashes 2

Die Mechs sind interessant gestaltet und lassen sich mit Magneten frei konfigurieren. Die Magnete liegen der Packung bei:

SPIEL 2013 Ashes 3 SPIEL 2013 Ashes 4 SPIEL 2013 Ashes 5

Die Mechs bestehen allesamt aus lasergeschnittenem Karton, wie ihn beispielsweise auch Firmen wie Ziterdes nutzen. Die Teile sind fragil und dürften eine recht neuartige Herausforderung beim Zusammenbau darstellen (ein Review ist in Arbeit!):

SPIEL 2013 Ashes 6 SPIEL 2013 Ashes 7 SPIEL 2013 Ashes 8

Das Spiel hat uns definitiv neugierig gemacht und das sympathische Team aus vier jungen Chinesen auf ihrer ersten Europareise (die sie für zahlreiche begeisterte Hobbykäufe genutzt haben) hat ebenfalls dazu beigetragen, dass wir uns über mehr News und einen Erfolg des Spiel freuen würden.

Wir bleiben am Ball!

BK-Christian

Chefredakteur von Brückenkopf-Online und Tabletop Insider. Seit 2002 im Hobby, erstes Tabletop Warhammer Fantasy (Dunkelelfen). Aktuelle Projekte: Primaris Space Marines, Summoners (alle Fraktionen), Deadzone/Warpath (Asterianer und Enforcer), Kings of War (Basilea und Oger), Dropfleet Commander (PHR).

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Kommentare

  • Das Spiel hat mich sehr angemacht. Besitze aber keine Kreditkarte. Sind die Modelle seperat erhältlich oder ist das System komplett noch im Aufbau befindlich?

    Was die Jungs aus Pappe rausholen ist sehr beachtlich. Vieleicht ist das was für meine geplante Battlefleet Gothic Orkflotte XD

    Haben die auch eine Webseite? Würde mich sogar bei Facebook einloggen. XD

  • Ich habe dem Tripod, den ich auf der Spiel gekauft habe, vorhin zusammen gebaut. Sehr filigran und manchmal etwas fummelig aber an sich ein tolles Modell, das schon unbemalt einen gewissen Charme hat. Auch wegen der kleinen aufgelaserten Details.
    Ich hoffe sehr, dass da noch was kommt.

    Jeder Mech kann recht frei kombiniert werden. Dabei spielen die Anzahl der real vorhandenen Befestigungspunkte (Magnete) und die filtive Tragfähigkeit und Gewicht der Komponenten eine Rolle. Jede Baugruppe, etwa Beine oder Waffe, hat eine eigene Stat-Card. Wird ein Teil beschädigt dreht man die Karte auf die entsprechnde Seite.

  • Bin auch auf der Spiel über das Spiel gestolpert und habe es mir von dem sympatischen Team erläutern lassen.
    Die Begeisterung mit der die Jungs und Mädels das Spiel entwickeln ist sehr beeindruckend.
    Viele der im Beitrag angesprochenen Ideen finde ich sehr gut.
    Aus dem Gespräch ergab sich, dass das Team aus Studenten besteht und Ashes komplett in der Freizeit entwickelt wird. Trotz erstem gescheitertem Kickstarter bleiben sie weiter am Ball. Finde ich gut. Ein zweiter Kickstarter ist geplant und es könnte der erste sein bei dem ich wirklich mitmache.
    Was jedoch ebenfalls deutlich wurde: Es ist für die jungen Chinesen recht problematisch, in der nichtchinchinesischen Tabletop-Szene präsent zu sein. Die Frage nach eine Website bzw. der Facebookseite wurde sehr höflich verneint: “Es ist uns im moment nicht gestattet…”
    Von daher ein großes Lob an den Brückenkopf für diesen Blick über den geographischen Tellerrand hinaus. Es würde mich sehr freuen, mehr von diesem Spiel zu hören.

    • Vielen Danke für deinen Kommentar. Das ist sehr erhellend und ich war naiver weise davon ausgegangen das sie einfach eine Webseite machen können. :/

      • Grad mit Blick auf das Ereignis auf dem Platz des himmlischen Friedens vor wenigen Tagen: Es ist zur Zeit verdammt schwer Infos außerhalb Chinas zu bringen, man könnte ja staatskritische Äußerungen darin verstecken. Selbst Hong Kong ist da trotz Sonderstatus immer wieder extrem gegängelt worden in der letzten Zeit.

    • “… und das sympathische Team aus vier jungen Chinesen auf ihrer ersten Europareise (die sie für zahlreiche begeisterte Hobbykäufe genutzt haben) hat ebenfalls dazu beigetragen, dass wir uns über mehr News und einen Erfolg des Spiel freuen würden.”

      ???

      Offenbar präsentiert von vier Chinesen (mit oder ohne Kontrabass).

      • Ja, wer lesen kann ist klar im Vorteil 🙂

        Hatte nicht erwartet das der Schöpfer selbst die Reise auf sich nimmt und dachte, sie hätten einen europäischen Partner gefunden.

  • Auch wenn sie sich mühe geben (wovon beim ersten KS nichts zu sehen war) wird dieses Spiel, nein falsch ist dieses Spiel schon gescheitert.

    Auch wenn ich das Design interessant finde war die Idee eines Beta Kickstarters gelinde gesagt völlig daneben. Das wird ihnen anheften und der zweite Versuch wird wieder Scheitern.

    Und die Nummer mit der Pappe finde ich sehr bescheiden, nicht das das Material schlecht wäre und gas geschichtete Design der Modelle ist ja ideal für dieses Material aber damit lockt man wirklich nur Enthusiasten hinter dem Ofen hervor.

    Schade eigentlich die Idee ist an sich recht interessant.

    • Puh, deine Meinung klingt ja sehr festgefahren.
      Ich glaube daran sieht man was die Großen Tabletop-Firmen der Kickstarter Szene “angetan” haben. Inzwischen erwartet man ja bei jedem KS, dass da ein dickes Spiel bei rauskommt und man X gratis Goodies dazu bekommt. Das es aber auch kleine Firmen gibt, die ersteinmal Geld brauchen um sich überhaupt die Entwicklung für ein Produkt leisten zu können übersieht man da leicht.

      Der Werkstoff Pappe ist ja im Prinzip nicht schlecht. Er lässt sich leicht produzieren. (CAD Dateien, Lasercutter, fertig… naja fast). Pappe ist stabil und leicht zu verarbeiten. Aber was die Modelle angeht sollten wir auf das Review warten.

      Ich persönlich würde es den vier gönnen, wenn sie Erfolg mit dem Spiel haben.

    • Naja. Zuerst finde ich es immer wieder erstaunlich wie User hier an zwei Bildern und fünf Zeilen Text schon das ultimative Scheitern eines Produktes herauslesen können, zum anderen haben die Chinesen auf der Messe durchaus mit dem einen oder anderen deutschen Distributor gesprochen – und die waren eigentlich durch die Bank interessiert. Es ist halt mal ganz was anderes! Diese deutsche Schwarzmalerei ist da vielleicht doch übertrieben. Den Erfolg gönnen würde ich es der Truppe zumindest!

      • Joo seh ich genauso.
        Diese Riesen Extra-Bundles der Großen haben den eigentlichem “Geist” des Kickstarters etwas verwässert.
        Erstmal warten was da dabei rauskommt, das hier klingt doch schon recht interessant.

        Die individuelle Konfiguration der Mechs erinnert mich an das Computerspiel Earth 2160, da durfte man auch jeden mech/Karre aus Einzelteilen zusammenschrauben.

        Allerdings besteht bei solchen Systemen immer die Gefahr der Beliebigkeit- es laufen immer “charakterlose” Punkteansammlungen auf dem Tisch herum, die zwar mathematisch korrekt berechnete Kosten haben aber keinerlei “Eigencharme” wie eine entwickelte Fraktion besitzen.

        Und dieses im-voraus-Schätzen der Gegnerposition gibt es momentan bei Wings of War/X-Wing.

        Aber hey, vielleicht kriegen sie es auf die Reihe….

      • Nebenbei ist die verwendete Finnpappe gar nicht so schlecht. Ich hab hier eine Pegasusbrücke aus Finnpappe und die ist sogar stabiler als das Holzgegenstück einer Konkurrenzfirma.

      • Ich habe den KS von anfang an beobachtet und die Paar mal die sie mit den Leuten Gesprochen haben haben einfach gezeigt das sie ihre Probleme mit der Kommunikation haben.

        Und schau dir mal alle KS an die Neugestartet wurden. Davon sind nur die allerwenigsten erfolgreich die meisten bringen sogar noch weniger zusammen als der erste anlauf.

        Und zum Thema Deutsche Distrubitoren, da taugt nur Heidelberger und die machen nur was FFG sagt. Also würde ich bei meinem No Chance bleiben.

      • Da ich weiß, das der an den sich deine Frage richtet seit 20Jahre selbst im Hobby unterwegs ist und auch mehr als genug Kontakt mit deutschen sowie ausländischen Distributoren geschäftlich zu tun hat kann ich seinen Unmut da verstehen.

        Und nur weil des Spiel schicke Pappaufsteller hat heißt das nicht das es nicht trotzdem ein Rohrkrepierer sein kann.

      • Sorry, aber du offenbarst eine ziemliche Unkenntnis bezüglich FFG und HDS und auch sonst bezüglich der restlichen Vertriebe.

      • *Kopfkratz*

        Ich hoffe, FFG bekommt es nie mit, was der HDS so mit CGE, Pearl, GaleForce9, Rebel, Granna und zig anderen Verlagen so alles macht…

        FFG ist vielleicht der größte Partner von HDS, aber bestimmt nicht der Einzige…

      • @Smoking Bandit: Is je nett von dir gemeint aber bitte….

        @Burkhard: Ich hab gar nicht die Lust und die Zeit das auszuwalzen, aber in den letzten Jahren habe ich von den deutschen Publishern kaum was brauchbares gesehen. Und erfolgreiches kam meistens von Heidelberger, und vieles grade die wirklichen Umsatzbringer kamen von FFG.
        Aber Tequilla hat recht Heidelberger ist nicht FFG und nicht anders herum ich war da etwas zu verallgemeinernd.

        Trotzdem bleibe ich bei meiner Einschätzung Ashes – Dark Side of the Moon ist ein Rohrkrepierer. Ein interessanter das mag sein aber bis auf ein paar Liebhaber die sich das eh gleich auf engl. bestellen wird das kaum wer kaufen. Und das wissen die deutschen Publisher auch, packt man dann noch die Kosten für die Lokalisierung oben drauf wird das sehr schnell uninteressant denn Brettspiele dieser Art finden kein Massenpublikum.

  • Hoi,
    das sieht spannend aus.
    Erinnert mich an ein altes PC Spiel, MissionForce: CyberStorm. 😉
    Bitte weiter drann bleiben.. 😀
    Modelle aus Pappe?
    Ja warum denn auch nicht.
    Im Modellbaubereich schon ewig gang und gäbe.
    Da bin ich schon neugierig auf ein Review.

  • Ich war am Donnerstag, dem ersten Tag der Spiel auf der Messe.

    Für mich persönlich gehörten die Besuche (ich war im Laufe des Tages dreimal da) beim Ashes Stand zu dene echten Highlights der Messe.

    Warum? Weil zum einen die Macher wahnsinnig freundlich und hilfsbereit waren, weil das ganze Konzept wirklich sehr stimmig präsentiert wurde und weil ich es sehr erfrischend finde mal einen Ansatz zu sehen, der sich komplett von den üblichen Spielen unterscheidet.

    Die Modelle erinnern in ihren braunen Pappschachteln mit den aufgedruckten Silhouetten nicht von ungefähr an die Verpackungen der alten Maschinenkrieger bzw. SF3D Kits. Die Kits selbst nutzen das Medium sehr geschickt: die Methode des Aufbaus aus Schichten passt hervorragend zur angestrebten Mecha-Optik.

    Der Werkstoff Pappe ist erstenmal nicht besser oder schlechter geeignet um unsere Spielzeuge zu bauen, als Resin, Zinn oder Fimo… es kommt drauf an, was man draus macht.

    • Pappe fühlt sich aber nicht wertig an und es ist nicht einfach solche Modelle zusammen zu bauen.
      Das dürfte davon abhalten sich auf das Experiement ein zu lassen.

      • Quatsch.
        Richtig behandelt kann Pappe erstaunlich stabil sein und sich wertig anfühlen. Und wer TT-Minis zusammenbekommt der sollte bei denen hier auch kein Problem haben. Da dürfte man eher bei den Winzklebestellen bei manchen Infinity/Warmahordes Probleme bekommen.

      • Ja, aber Finnpappe ist ja schon vorher richtig behandelt und da die Leute das eh mit Holzleim kleben… sollte das kein Problem sein. Durch die Schichten dürfte das sogar stabiler als so manche reguläre Mini sein.

        Und wer ganz paranoid ist kann auch nochmal mit Sprühkleber drübernebeln, dass sollte dann wirklich helfen.

  • Für die Mechs ist das Material doch voll in Ordnung, es müssen ja keine organischen Strukturen dargestellt werden. Sie sehen immerhin bei Weitem besser aus als das olle Battletechdesign 🙂

  • Hatte die Miniaturen von denen auf der Spiel auch in der Hand, bis auf die bemalbare Oberfläche und der damiteinhergehenden Feuchtigkeitsaufnahme hab ich die Stabilität der Prototypen in etwa so wie die Schiffchen von Pirates of the Spanish Main eingeschätzt, ggf. geringfügig darunter. Durch das Mehrlagenverfahren aus denen sich der Baussatz zusammensetzt könnte es sogar sein, das bei einigen Designs die Stabilität gleich oder höher anzusiedeln ist. (Hatte nur den 2-größten Walker in der Hand).
    Insgesamt hat der Bausatz sowie deren Einzelteile einen sehr durchdachten Eindruck gemacht. Beim Kickstarter haben wohl die Gründe “Start in Pfund”, Portokosten aus China als auch die fehlende genauere Vorschau der Regeln inkl. der Unerfahrenheit der Ersteller eine Rolle gespielt.

    Drücke ihnen auf alle Fälle die Daumen beim nächsten Anlauf!

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