von Dennis | 07.08.2013 | eingestellt unter: Reviews, Terrain / Gelände

Review: Renedra Ramshackle Barn

Renedra ergänzt ihr Range von Plastikgebäuden um eine Scheune.

Renedra - Ramshackle Barn Renedra - Ramshackle Barn

Der Plastikbausatz im 28mm / 1:56 Maßstab kostet 15 GBP und enthält eine baufällige Scheune mit Zubehör.

Renedra - Ramshackle Barn

In der Box sind 3 Plastikgussrahmen enthalten, wobei 2 identisch sind. Die Bauanleitung befindet sich auf der Rückseite der Verpackung.

Renedra - Ramshackle Barn

Die Gussqualität ist gut, reicht allerdings nicht ganz an die anderer Renedra Bausätze heran. Es scheint wegen der Größe / Länge der Einzelteile immer noch Probleme zu geben. Diese sind aber im Vergleich mit den Western Gebäuden schon deutlich verbessert geworden.
Die Plastizität des Gebäudes ist durch Strukturen und kleinere Details gekonnt in Szene gesetzt.

Renedra - Ramshackle Barn Renedra - Ramshackle Barn Renedra - Ramshackle Barn Renedra - Ramshackle Barn

Die Scheune besteht aus zwei unterschiedlichen Fronten / Rückseiten, und identischen Dach- und Seitenteilen. Leider sind die Innenseiten der Längstseiten nicht gestaltet. Wobei dies aufgrund der Bauweise des Gebäudes nicht weiter schlimm ist.

Renedra - Ramshackle Barn

Der Zusammenbau geht schnell von der Hand. Man setzt die Wände im Rechteck aneinander und klebt das Dach darauf. Der Bausatz ermöglicht es nicht ohne weiteres, das Dach abnehmbar zu gestalten, da dies die Stabilität des Dachs und des Grundgebäudes beeinträchtigt. Würde man allerdings die Scheune auf eine Base stellen und das Dach mit Winkeln stützen, sollte sich dies umsetzen lassen. Etwas ärgerlich ist auch die fehlende Stabilität des Grundbaus, keine Winkel oder Führungsschienen (Nut und Federprinzip).

Renedra - Ramshackle Barn Renedra - Ramshackle Barn Renedra - Ramshackle Barn Renedra - Ramshackle Barn

Die Scheune kann so bereits eingesetzt werden, allerdings enthält der Bausatz noch einen Anbau. Dieser besteht aus 4 Teilen. Den Seiten, einer langen Front und einem Dach.

Renedra - Ramshackle Barn

Auch dieses wird wieder Kastenähnlich zusammengebaut und kann an einer der beiden Seiten angebaut werden. Wahlweise dabei die Fenster verdeckend oder nicht.

Renedra - Ramshackle Barn Renedra - Ramshackle Barn Renedra - Ramshackle Barn

Den restlichen Platz im Gussrahmen hat Renedra mit Zubehör gefüllt. So sind zwei Leitern und Mistgabeln enthalten, sowie ein Wagenrad.

Renedra - Ramshackle Barn

Zum Größenvergleich haben wir ein paar Modelle neben die Scheune gestellt. Da diese Zeitlos ist, kann sie für verschiedene historische Szenarios (2. Weltkrieg, amerikanischer Bürgerkrieg, usw.) eingesetzt werden, aber auch Endzeitszenarios oder die Zombieapokalypse.

Renedra - Ramshackle Barn Renedra - Ramshackle Barn Renedra - Ramshackle Barn

Fazit
Bei einem Preis von 15 GBP (knapp 18 Euro) kann man sich für 3 Plastikgussrahmen und einem Gebäudebausatz mit ein paar Zubehörteilen nicht beschweren. Sicherlich wäre eine modularer Aufbau mit mehr Optionen erfreulich gewesen, aber realistisch gesehen dürfte kaum jemand mehr als 2 vielleicht 3 dieser Scheunen je Spieltisch einsetzen.
Der Zusammenbau ist simpel, obgleich ohne das Dach etwas instabil, aber schon verbessert den alten Bausätzen.

Ein großer Bonus ist die Vielseitigkeit des Bausatz. Ob man nun im Napoleonischen Krieg aufeinander trifft, in einer ländlichen Gegend Frankreichs Fallschirmspringer ins Feld schickt oder eine Gruppe Überlebende in Amerikas Westen vor Zombies retten möchte. Die Scheune ist ein passendes Geländestück.

Link: Renedra

Dennis

SiamTiger / Dennis, Stellvetr. Chefredakteur von Brückenkopf Online. Seit 1996 im Hobby. Erstes Tabletop Blood Bowl. Aktuelle Projekte: http://www.chaosbunker.de/

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Kommentare

  • Danke für das Review. Den Bausatz hatte ich irgendwie gar nicht auf dem Schirm. Großer Vorteil ist sicher, wie im Review bemerkt, dass so eine Scheune eigentlich immer irgendwie passt. Nur leider wirkt sie im Vergleich mit den Figuren in Heroic Scale ein wenig klein, aber bei dem Preis kann man das akzeptieren.

  • Ein gradliniges und schnörkelloses Geländestück, dass wie erwähnt in eine Vielzahl von Szenarien passt. Sollte ich es mal wo sehen, dann wird es auch angeschafft.

    Ach ja, auch hier danke für die Vorstellung und Einschätzung.

  • So langsam wird das kleine Dorf komplett, Framhaus, Laden, Kirche und nun noch Scheune. Sieht sicher klasse aus auf dem Spielfeld.

  • Interessant wäre für mich noch ein Größenvergleich mit Freebooter`s Fate gewesen, die Scheune könnte ich mir gut als Lagergebäude am Hafen vorstellen…

    • Naja, ein Redakteur kann auch nicht von jedem Hersteller mindestens eine Miniatur besitzen. Und da Freebooter Miniaturen kleiner sind als die von WM/H denke ich man kann ohne weiteres sagen dass es passt.

      • ähh. da möchte ich ein kleines Veto einwenden. WM/H ist für 28mm teilweise zwar arg Richtung heroic scale aber ich meine mich zu erinnern das Freebooter eher richtung 32mm geht
        (Jemand der dies besser weis und womöglich sogar Figuren besitzt möge mich korrigieren)

      • Ich habe sowohl eine Freebooters Fate Amazonen-Truppe als auch eine zusammengebaute Ramshackle Barn nebst einer Scyrah und einer Everblight Armee. 😉 Beim Eintreten durch die kleine Tür des Anbaus wird die ein oder andere Mini den Kopp einziehn müssen, aber das ist ok. Gerade bei FF… zur Not isses eben ein Goblin-Gebäude. 🙂 Ich werde dat Dingens auf einer allgemeinen Fantasy-Platte nutzen und nachdem ich das hier habe will ich auch noch das Renedra Cottage dazu. Wobei ich hier anfügen möchte, dass ich die Scheune komplett zusammengeklebt habe und als reinen Sichtblocker nutzen werde. Soll heißen: die ist verammelt und verriegelt und wird im Spiel nicht betreten. Zum einen mangels Innengestaltung, zum anderen weil die Türen halt fest eingegossen sind. Wenn ich schon mit begehbaren Gebäuden Spiele, dann will ich auch die Unterscheidung Tür auf/Tür zu machen können. 🙂

        Und das mit der Größenangabe ist auch bei PP… naja, bestenfalls eher eine Richtlinie. Vergleich mal die leicht gerüsteten Stormfall Archers (heroic 32mm, mindestens) mit den extrem dick gepanzerten Dawnguard Sentinels (heroic 28 bis 30mm würde ich schätzen). Und das in ein und derselben Armee. 😉

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