von Dennis | 04.12.2013 | eingestellt unter: Historisch, Reviews

Review: Plastic Soldier Company 15mm

Passend zum Angebot der Woche werfen wir heute einen Blick auf ein paar 15mm Plastic Soldier Company Panzer.

Es gibt die Bausätze als Komplettboxen für 22,50 – 25 Euro und auch als Einzelgussrahmen für rund 4,80 – 6 Euro. Die Panzer sind aus Hartplastik und werden auf “Renedra-Niveau” gegossen. Uns liegen heute 4 deutsche Panzer vor, die Sturmgeschütz III, PzKpfw III und IV, sowie der PzKpfw V “Panther”.

Plastic Soldier Company

Beginnen wir mit dem Sturmgeschütz “StuG” III, das in den Ausführungen F/8, frühe und späte Ausführung G sowie die 105 Sturmhaubitze baubar ist. Zusätzlich sind optional Schürzen enthalten.

Plastic Soldier Company - StuG III Plastic Soldier Company - StuG III Plastic Soldier Company - StuG III Plastic Soldier Company - StuG III

Im Gussrahmen sind alle Teile enthalten um die oben genannten Varianten zu bauen. Als Optionen sind zu dem zwei unterschiedliche Panzerkommandanten und ein MG enthalten. Je nach Variante kann das Geschütz auch mit Saukopfblende gebaut werden.

Plastic Soldier Company - StuG III

Der Bausatz besteht aus recht vielen Einzelteilen, verglichen mit anderen Bausätzen in dem Maßstab die nicht zum Modellbau gehören. Der Detailgrad ist trotz des 1:100 / 15mm Maßstabs erstaunlich hoch und die Details scharf gegossen. Die Passgenauigkeit sowie die Gussqualität sind ohne Beanstandung.

Plastic Soldier Company - StuG III Plastic Soldier Company - StuG III Plastic Soldier Company - StuG III Plastic Soldier Company - StuG III

Oben seht ihr den gebauten Bausatz als 105mm Sturmhaubitze, mit und ohne Schürzen. Ein schicker Bausatz mit viel Auswahl und ein paar Teilen die übrig bleiben um damit mehr Varianten in diesen und andere Panzer zu bringen.

Als nächstes schauen wir uns den Panzerkampfwagen III an. Auch dieser kommt in einem Gussrahmen mit mehreren Varianten.

Plastic Soldier Company - Panzer 3 Plastic Soldier Company - Panzer 3

Der Gussrahmen ist von der Größe ähnlich wie der der StuG aufgebaut, was aufgrund der gemeinsamen Basis mit dem PzKpfw III auch nicht wundert. Aus diesem Bausatz lassen sich die Varianten F, G und H bauen. Ab der Ausführung G wurde ein modifizierter Turm verwendet, mit der Ausführung H ein anderes Kettenlaufwerk.

Plastic Soldier Company - Panzer 3 Plastic Soldier Company - Panzer 3

Wir haben uns hier für die modernste Ausführung H entschieden. Man sieht dass nach dem herauslösen der benötigten Teile noch einiges im Gussrahmen enthalten ist. Auch hier ist der Detailgrad und die Gussqualität ausgezeichnet.

Plastic Soldier Company - Panzer 3 Plastic Soldier Company - Panzer 3

Der Zusammenbau geht einfach von der Hand. Der kniffligste Teil dürften die Ketten sein, auch wenn diese keine große Herausforderung darstellen. Der Turm wird einfach aufgesteckt und lässt sich so auch abnehmen um bspw. eine Beschädigung oder ähnliches, je nach Regelwerk, abzubilden.

Plastic Soldier Company - Panzer 3 Plastic Soldier Company - Panzer 3 Plastic Soldier Company - Panzer 3 Plastic Soldier Company - Panzer 3

Größer ist der Gussrahmen des auch leicht gewachsenem Panzerkampfwagen IV. Wie gewohnt von Plastic Soldier Company gibt es auch hier verschiedene Varianten in einem Bausatz / Gussrahmen.

Plastic Soldier Company - Panzer IV Plastic Soldier Company - Panzer IV

Der Gussrahmen deckt die 3 Varianten, Ausführung F1, F2/G und H ab. Letztere mit Schürzen und Turmpanzerung.

Plastic Soldier Company - Panzer IV Plastic Soldier Company - Panzer IV

Die Varianten bauen stärker aufeinander auf, daher bleibt im Gussrahmen weniger übrig für die Bitbox, wenn man alle Teile für den PzKpfw IV aus dem Gussrahmen löst.

Plastic Soldier Company - Panzer IV Plastic Soldier Company - Panzer IV

Wie bei Panzer III und StuG III, einfacher Zusammenbau. Das “schwierigste”, sofern man es so nennen möchte, waren die Ketten und die Turmpanzerung. Gute Gussqualität und auch hier wieder hoher Detailgrad, der ansteckt.

Plastic Soldier Company - Panzer IV Plastic Soldier Company - Panzer IV

Der Turm wird wie beim Panzer III einfach aufgesteckt und kann optional auch mit Schürzen an den Seiten und am Turm gebaut werden. Der Panzerkampfwagen IV in der Ausführung H ist die meistgebaute Einzelserie der deutschen Panzerschmieden.

Plastic Soldier Company - Panzer IV Plastic Soldier Company - Panzer IV Plastic Soldier Company - Panzer IV Plastic Soldier Company - Panzer IV

Der letzte Panzer im Bunde ist der PfKpfw V, der Panther.

Plastic Soldier Company - Panther Plastic Soldier Company - Panther

Die Raubkatze kommt natürlich auch in mehreren Varianten, in dem Fall Ausführung A, D und G. Dabei unterscheidet sich neben den Schürzen u.a. auch einmal die Oberseite der Panzerwanne, was den Gussrahmen entsprechend größer macht.

Plastic Soldier Company - Panther Plastic Soldier Company - Panther

Das führt natürlich auch dazu, dass mehr Teile übrig bleiben, wenn man die benötigten Teile aus dem Gussrahmen löst. So könnte man mit etwas Mühe beim Panther sogar ein Wrack aus den übrigen Teilen bauen.

Plastic Soldier Company - Panther Plastic Soldier Company - Panther

Natürlich ist auch beim Panther der Turm abnehmbar und nur aufgesteckt. Auf dem Turm kann einer von zwei unterschiedlichen Kommandanten und optional auch ein MG befestigt werden. Der Turm ist vollständig drehbar.

Plastic Soldier Company - Panther Plastic Soldier Company - Panther Plastic Soldier Company - Panther

Nach dem die vier Panzer nun gebaut sind, möchten wir diese natürlich in Relation. Beginnend beim Panzer III werden die Panzer natürlich immer größer, bis hin zum Panther. Durch die Bank weg, viele Details und hohe Gussqualität. Guter Zwischenstand.

Plastic Soldier Company Plastic Soldier Company

Ergänzend haben wir dann einmal aus einer älteren Review den Sherman von Plastic Soldier Company genommen und verglichen mit denen aus der Open Fire Box von Battlefront für Flames of War. Die Proportionen sind leicht unterschiedlich und die Details sind etwas schärfer beim PSC.

Plastic Soldier Company Plastic Soldier Company Plastic Soldier Company Plastic Soldier Company

Und noch den Vergleich mit dem StuG, ebenfalls aus der Battlefront Open Fire Box. Und ergänzend der Panzer III von Forged in Battle. Beide überragt Plastic Soldier Company in Sachen Detailgrad, sichtbar u.a. an den Klappen und Nieten.

Plastic Soldier Company Plastic Soldier Company Plastic Soldier Company Plastic Soldier Company

Um ein Gefühl zu bekommen, wie der Größenunterschied zwischen 28mm und 15mm ist. Der Vergleich StuG und Panzer IV, von Warlord Games Bolt Action Range mit der von Plastic Soldier Company. Das hebt noch einmal hervor, was man bei PSC auf dem kleinen Maßstab an Details untergebracht hat.

Plastic Soldier Company Plastic Soldier Company

Und zum Schluss noch einmal die Bilder vor dem Photohintergrund. Das eingefärbte Plastik würde es im Grunde sogar möglich machen, mit den entsprechenden Farben und Washes direkt auf dem Plastik zu arbeiten.

Plastic Soldier Company Plastic Soldier Company Plastic Soldier Company Plastic Soldier Company

Fazit
Plastic Soldier Company bringt den Vorteil von Plastik in 15mm auf den Spieltisch. Viele Varianten und Optionen in einem Gussrahmen. Bei Preisen von ~ 22-25 Euro pro Box werden damit Panzerverbände erschwinglicher. Das ganze ist sogar so erfolgreich, das Battlefront mittlerweile nachzieht und ihre Resinbausätze teilweise auf Plastik umstellt.

Den Verwendungszweck von 15mm Plastikpanzern aus dem zweiten Weltkrieg muss man sicherlich nicht erläutern, aber neben denen die damit spielen sind gerade die Plastic Soldier Company Modelle sogar als Einzelgussrahmen zur malerischen Abwechslung ein echt interessantes Ding. Die Gussqualität stimmt, der Detailgrad ist beachtlich und die Preis-Leistung einfach überzeugend. Aber Vorsicht, Panzerfieber ist ansteckend!

The Plastic Soldier Company ist unter anderem bei unserem Partner, dem Fantasyladen erhältlich.

Link: The Plastic Soldier Company

Dennis

SiamTiger / Dennis, Stellvetr. Chefredakteur von Brückenkopf Online. Seit 1996 im Hobby. Erstes Tabletop Blood Bowl. Aktuelle Projekte: http://www.chaosbunker.de/

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Kommentare

  • Ein sehr schönes Review, das sich mit meinen Erfahrungen mit den Plastic Soldier Panzern deckt. Es sind viele Optionen und Bauvarianten vorhanden, der Detailgrad stimmt und das Preis/Leistungasverhältnis ist auf dem Niveau extrem gut. Auch sind sie trotz der vielen Bauteile einfach und problemlos zusammenzusetzen.

    Einzig beim Maßstab sind die PSC Panzer gefühlt etwas kleiner als die Battlefront-Modelle, was mit vor allem beim Vergleich der T-34 Modelle zueinander aufgefallen ist. Bei den deutschen Panzern ist das aber weniger problematisch – evtl. ist ja auch Battlefronts T-34 etwas zu groß für 15 mm – immerhin war dieser Panzer ja nicht gerade groß…

  • Gutes Review, vielen Dank.

    Ich würde vielleicht den Hinweis anführen das beim Panther die Modellreihenfolge entgegen der anderen Panzer nicht alphabetisch war (D-A-G)

    Wem die PSC Panzer zu leicht sind (vor allem im gemischten Verbund mit den Resin-Panzern von Battlefront); ich habe in allen meinen Panzern ein Angler-Sargblei und etwas Playdoh eingeklebt, auch diese kleinen Klebegewichte zum Reifenauswuchten bieten sich an und in den Wannen der Panzer ist genug Platz

  • Sehr schönes Review…wenn es jetzt noch Australier und Matildas von PSC gibt, ist mein Weihnachtsgeld gleich wieder futsch. 🙂

  • Klasse Review! Ich selber habe schon einen PSC Tiger und einen T-34 in Minidioramas verbaut und war von der Qualität auf kleinem Maßstab sehr angetan.

    Was mich auch mal interessieren würde, ist ein Review/Vergleich verschiedener 15mm Infanterieanbieter (BF,PSC, Peter Pig, etc)

  • Danke für das Review, besitze selbst die Panther, Panzer IV und Sd Kfz 251 Boxen von PSC und bin mit allen bisher sehr zufrieden gewesen, vorallem wenn man den Preis berücksichtigt.

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