von BK-Thorsten | 24.10.2013 | eingestellt unter: Infinity, Reviews, Terrain / Gelände

Review: MAS District 5 L-Apartment

Nach Objective Room und Guard House werfen wir nun einen genaueren Blick auf das District 5 L-Apartment von Microart Studio.

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Das L-Apartment bietet ein Stockwerk und besteht grob gesagt aus je einer Etage eines District 5 Apartments und eines Guard House, welche L-förmig zusammengefügt werden. Wobei man erwähnen sollte, dass das L-Apartment eine Weile vor dem Guard House erschienen ist. Den Ursprung jener „halben Etagen“, welche das Guard House ausmachen stellt also das L-Apartment dar.

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Das L-Apartment ist auf 4 HDF-Platten verteilt und bietet 2 lange und 4 kurze Wände, es ist also nicht möglich zwei Gebäude aus dem einen Bausatz zu basteln (im Gegensatz zum Guard House z.B.). Dafür bietet das L-Apartment einige andere Optionen. Auf dem Deckblatt kann man z.B. erkennen, dass es optionale längere Stützen mitbringt, sollte man sich dafür entscheiden zwei District 5 Gebäude mit Überhang aufeinander zu stellen. Diese passen natürlich auch bei anderen Bäusätzen dieser Reihe.

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Der Bausatz ist gut geschnitten, der Laser ist überall durch gedrungen. (Was uns einmal mehr zeigt, dass wir mit unserem Guard House in der früheren Review schlicht und ergreifend Pech gehabt haben.). Wie bei den meisten Gebäuden der Reihe sollte man sich vor Beginn des Zusammenbaus seine Gedanken machen welche Wand wo hin soll und welche Fenster offen bzw. geschlossen sein sollen. Wir haben die „Löcher“ in den beiden Böden mit Tesafilm zugeklebt um mit einer kleinen Portion Holzleim die kleinen „Stopfen“ einzukleben, da diese komplett durchgelasert sind und bereits beim Auspacken teilweise herausfallen. (Und Löcher im Boden finden wir nach wie vor doof. 😉 )

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Das L-Apartment wartet hier aber noch mit einer Besonderheit auf, die wir etwas hervorheben möchten, auch wenn sie in der Anleitung erwähnt wird. 2 der kurzen Wände sind wenige Millimeter kürzer als ihre beiden Kameraden. Es ist wichtig diese etwas kürzeren Wände früh zu identifizieren, da deren Platz als innere Wände der L-Form aufgrund ihrer veränderten Länge vorgegeben sind.

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Zusätzlich gilt es den späteren Einsatzzweck des Gebäudes bereits hier festzulegen. Und das aus zwei Gründen. Zum einen wären da die eingangs bereits erwähnten Stützen. Diese bestehen aus gleich 2 nebeneinander befindlichen Teilen um eine höhere Stabilität zu gewährleisten. Die normalen Eckpfosten, welche am Ende an den Eckklammern befestigt werden, welche die Wände verbinden sind aber ein einzelnes Teil. Damit sind die Stützen doppelt so dick und benötigen spezielle Eckklammern an jener Stelle. Dann wären da noch die mittleren Unterstützungselemente der Zierleisten der langen Wände. Diese gibt es in drei Ausführungen, je nachdem ob das Gebäude allein stehen soll, als Erdgeschoss dient oder auf einem anderen Gebäude platziert werden soll. Was hier auffällt, ist dass scheinbar ein Satz der Art fehlt, die man benötigt sollte das Gebäude als 1. Stock oder darüber fungieren. Per se ist das zwar ärgerlich, aber dann auch wieder weniger schlimm, da man bei der Kombination zweiter L-Apartments genügend Teile dieser Art hätte und auf irgendwas muss der erste Stock ja auch stehen. Wer ein richtig hohes Gebäude bauen möchte hat hier eindeutig das nachsehen.

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Der Zusammenbau gestaltet sich abgesehen von den Besonderheiten wie gewohnt und geht gut von der Hand. Wenig später steht de Rohbau. Bei den Zierleisten noch einmal aufgemerkt, denn auch hier gibt es zwei „kurze kurze Leisten“, die an die korrekte Stelle müssen. Wir haben uns entschieden das Gebäude als „standalone“ zu bauen und uns für die hohe Dachumrandung entschieden.

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Zwei Türen und eine Luke wollen noch zusammengeklebt werden, was mittlerweile Routine ist. Die T-Stückchen, die wir bereits in einer früheren Review gesehen haben dienen als zusätzliche Auflagefläche für das Dach und werden auf der Innenseite eingeklebt.

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Am Ende bleiben einige Teile wie die nicht genutzten Stützen, Halterungen und Zierleisten übrig. Und das hier, auf das wir uns beim besten Willen keinen Reim machen konnten. Ein District 5 Gartenzaun vielleicht?

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Fazit:

Ja, das L-Apartment hat diese kleinen verflixten Löcher in Boden und Decke und ja, irgendwie hat man beim Zusammenbau nicht so viele Möglichkeiten wie man gerne hätte (Ich hätte z.B. gerne noch zwei kleine Wände gehabt um zwei kleinere Gebäude bauen zu können, oder wenigstens ein Gebäude mit nur einem Zugang. Entsprechende Fußleisten liegen nämlich bei.). Aber dennoch ist das L-Apartment ein sehr schickes  Gebäude und eine Bereicherung für die Produktlinie und natürlich den Spieltisch. Die in dem Bereich eher unübliche Form wird sicherlich für einige erinnerungswürdige Spielmomente sorgen. An der Verarbeitung des Materials gab es diesmal auch nichts zu meckern, der Preis ist mit 19,45 Euro moderat angesetzt.

Zum Zweck der Extrateile werde ich MAS mal auf der Spiel befragen. Immerhin fehlen ja streng genommen zwei Teile (die weiter oben erwähnten Unterstützungselemente der Zierleisten der langen Wände für die Variante als 1. Stock oder höher), da würde ich doch wenigstens gerne wissen, was man denn stattdessen bekommt.

BK-Thorsten

Brückenkopf-Online Redakteur und Tabletop Insider stv. Chefredakteur. Spielt Infinity, SAGA, Freebooter's Fate, Kings of War, Warhammer 40k, Warzone Resurrection, Dropzone Commander, Deadzone, Dreadball, X-Wing, Konflikt '47, Bolt Action, Dead Man's Hand, Dracula's America, Beyond the Gates of Antares, Dropfleet Commander, Frostgrave, Collision, Bushido, Shadespire, Aristeia! und Warpath.

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Kommentare

  • Zu den Extrateilen:

    Ich habe ein weiteres Stockwerk oben drauf gesetzt, allerdings kein komplettes L sondern ein Stockwerk dieser dreistöckigen Gebäude. Aus den drei zusätzlichen großen Teilen kann man dann einen Balkon auf dem L-Rest bauen.

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