von BK-Christian | 27.02.2013 | eingestellt unter: Science-Fiction

Hitech: Incantator Daniael

Ein weiterer fetter Typ in Servorüstung erblickt das Licht der Sterne.

Incantator Daniael 1 Incantator Daniael 2

Das Resinmodell kostet 19,00 Euro.

Quelle: Hitech Miniatures

BK-Christian

Chefredakteur von Brückenkopf-Online und Tabletop Insider. Seit 2002 im Hobby, erstes Tabletop Warhammer Fantasy (Dunkelelfen). Aktuelle Projekte: Primaris Space Marines, Summoners (alle Fraktionen), Deadzone/Warpath (Asterianer und Enforcer), Kings of War (Basilea und Oger), Dropfleet Commander (PHR).

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Kommentare

  • Es hatte eine orginelle Absurdität, dass eine Firma vor 20 Jahren die Zukukunft so definierte: Menschen folgen religiöser Lithurgie in Servorüstungen und kämpfen ab jetzt im Nahkampf mit monströsen Standarten.

    Ist es immer noch orginell, wenn zahllose andere Hersteller nach 20 Jahren nix anderes zum Abkupfern finden? Es wird echt langweilig.

    • Der Kunde bestimmt den Markt… wenn seit 20 Jahren dieser nichts anderes haben will, werden sich immer noch Firmen finden, die den Markt bedienen. 😉

    • Ne, originell ist es bestimmt nicht. Aber warum sollte GW auch hergehen und sagen: Puh, das wird uns selbst jetzt zu langweilig, machen wir nimmer.

      So lange es läuft, so lang läuft’s eben 😉

      Wie im Fernsehprogramm. Da werden auch nur noch Sendeformate abgekupfert, nachgedreht etc. , die beim großen Bruder hinterm Teich mehr oder weniger gut ankommen. Bachelor, biggest Loser und Konsorten.

      Viele (ich sage bewusst nicht alle) regen sich über die stumpfsinnigen Sendungen (gerne erwähne auch generell auch alle Pseudo-Dokus) auf, aber komischerweise werden sie nicht abgesetzt. Die Einschaltquoten scheinen zu reichen.

      Und wie bei GW gäbe es auch hier genügend Alternativen: interessante und vor allem echte Dokus auf den diversen Nachrichtenkanälen, Ihr wisst bestimmt was ich meine.

      Aber die meisten lassen sich halt gerne berieseln und nehmen das erstbeste, was Ihnen mit genügend Nachdruck (Werbung,…) vorgesetzt wird und kommen nicht mal auf die Idee, es könnte woanders noch was besseres / anderes geben.

      Drum steigen die meisten halt mit SciFi-Rittern ein. Jetzt, und in naher Zukunft bestimmt auch noch.

      • Wall of Text Allert!

        “…Da werden auch nur noch Sendeformate abgekupfert, nachgedreht etc. , die beim großen Bruder hinterm Teich mehr oder weniger gut ankommen. Bachelor, biggest Loser und Konsorten.”

        Lustiger Weise kommen die beim “großen Bruder” auch nicht besonders gut an. Die erste Staffel Batchelor (vor ~10 Jahren, als er neu war) ist vieleicht noch eine Ausnahme.
        Die wirklich guten und erfolgreiche Sendeformate werden hier gar nicht gezeigt und erst recht nicht nachproduziert, weil man dafür tatsächlich Geld in die Hand nehmen müßte.
        Skripted Reality, Pseudo Dokus und Erniedrigungsshows zweichnen sich vor allem dadurch aus, daß sie unglaublich billig zu produzieren sind. Selbst wenn die Sendung dann nicht gut ankommt gibt es unter der Strich noch Gewinn. Das ist eigentlich das wichtigste.
        Den absoluten Höhepunkt hatte diese Entwicklung in den Call in Shows. Die aus wirtschaftlicher Sicht dermaßen effektiv waren, daß man ihnen gesetzliche Einschränkungen auferlegen mußte, damit nicht 50+ % der Sendezeit aller Sender damit gefüllt werden.
        Auch Fernsehen ist ein Geschäft. Folglich geht es auch da immer nur um unser Bestes… unser Bargeld.

        Wenn es denn mal, entgegen aller Warscheinlichkeiten ein echt gutes Format nach Deutschland schafft. Wird es durch die Übersetzung und die Zensur dermassen niedergemetzelt, daß eh nicht viel davon übrig ist. Selbst das reicht meißt nicht und es wird zu später Stunde auf irgentwelche Zweit- oder Drittverwertungssenders gezeigt. Nach das dann gefloppt ist wird gemeckert, daß Dinge die woanders funktionieren und erfolgreich sind hier eben nicht funktionieren… als Resultat mehr Erniedrigungsshows zur Primetime!

        Zum Thema Science Fantasy und Gothic Science Fiction:
        Ich glaue da kommen zwei oder mehr Faktoren zusammen, warum das damalige Nischengenre heute so dominant erscheint.
        Es gibt rechlich Alternativen im Gesammten Spektrum der Sience Fiction Genres nur sind die eben viel weniger Erfolgreich und deshalb weniger sichtbar.
        GW mit 40k ist nunmal Marktführer. Unangefochten und mit ordentlichem Anstand. Alternativprodukte dafür anzubieten ist also durchaus eine sinnvolle überlegung.
        Durch seine Erfolg ist Gothic Sience Fantasy in andere Bereich übergeschappt. Die Dawn of War Reihe ist sehr Erfolgreich. Inzwischen kennen viele Leute, die mit TT gar nichts am Hut haben Gothic Sience Fantasy.
        Das dieses Genre sehr plakativ ist und auf bekannten Stilelementen aufbaut gibt es inzwischen eine ganze Reihe mehr oder weniger bekannter Tropen.
        Auch wenn es Space Marine heißt sind es eigentlich Space Knights. Das ist ein Konzept das an sich sehr Erfolgreich ist. Ich glaube das liegt daran, daß der ritterliche Nahkampf eher als heldenhaft und darum Nachspielenswert empfunden wird als realistisch dargestellte High Tech oder gar Sience Fiction Kriegsführung. Es gibt weit mehr Science Fiction Hintergründe (vor allem im TT/RPG) Bereich in denen die Kriegführung anachronistisch und ausgesprochen Nahkampflastig ist. MMn ist das kein Zufall.

        TL:DR
        Deutsches Fernsehen ist absichtlich scheisse weil es damit am effektivsten Geld verdienen kann nicht weil es keine Alternativen gibt.

        Gothic Sience Fiction trifft am besten den Geschmack der Masse.

  • Naja, auch wenn die Mehrzahl der TT-Produzenten (oder diverser “externer Zulieferer”) sich immer noch am Konzept vom *unbesiegbaren-Elitekrieger-in-klumpfiger-Superrüstung* orientieren bzw festhalten, so kann man immerhin noch so argumentieren daß diese Modelle, auch wenn man ihre “Inspiration” relativ klar erkennt, etwas “eigenes” haben, eine Art “Charakter”, und sauber mit einem Sack voll Details gearbeitet sind (denke ich, vielleicht hat der BK da andere Infos drüber).

  • hat jemand erfahrung mit dem Hersteller (Qualität der Figuren / Lieferzeit / Service). Die “Kyborg”-Alternativen gefallen mir ausgesprochen gut

  • Ich habe jetzt irgendwie nur eine weibliche Figur gesehen und die war leider extrem unattraktiv. Die Rüstung und die Details sind wirklich klasse aber seine eigene Figur damit zu zerstören, dass man ihr einen Ausschnitt gibt und die Titten unter den Hals setzt, ist echt traurig. Gesicht, Kopf, selbst Frisur reicht schon aus, nicht jede Figur braucht Möpse und witzig fand ich es auch nicht.
    Grundsätzlich finde ich diese “Kopien” sehr gut, solang wie sie sich eben noch stark genug unterscheiden und wenn ich mir die einzelnen Figuren ansehe, muss ich sagen dass ich sie wirklich attraktiv finde (mal von der Black Widow abgesehen). Das was man bekommt scheint wirklich qualitativ hochwertig zusein und macht wohl mehr her als diese standard Space Marines. Zu Mal sehe ich im TT ja durchaus extrem viele unterschiedliche Richtungen bzw. Themen. Wohl sicher auch durch Kickstarter ist da noch einiges dazugekommen und ich kann nicht sehen, dass es aufhört. Ich denke viel mehr, in den nächsten Jahren wird sich alles noch viel weiter ausbreiten, gerade auch weil Tabletop wohl immer anerkannter wird.

    Zum Thema Fernsehen muss man auch bedenken, dass hier kein richtiger Markt existiert. Wir haben 5.000 Quotenboxen und die wechseln nicht täglich oder wöchentlich, ja nicht mal monatlich den Besitzer. Umfragen werden ständig mit neuen Individuen gemacht, Quotenboxen bleiben aber auf lange Zeit in den Haushalten. Dazu kommt noch, dass hier kaum Kritik von Seiten der Medien stattfindet und sich erst langsam eine Front bildet, die nach und nach stärker wird. Und was auch noch dazukommt, ist die fehlende rechtliche Seite, die gegen die Vorführung von Menschen vorgehen würde. Wohl in kaum einem Medium findet soviel unterschwellige und offene Hetze und Ablehnung unserer fundamentalen Rechte statt wie im Fernsehen mit seinen Scripted Reality Formaten.
    Bei TT, Spielen, Musik erleben wir ein viel breiteres Spektrum, Experimente und so weiter und so fort, einfach weil hier eben ein echter Wettbewerb stattfindet, den es im Fernsehen so eigentlich nicht gibt.

    • “…einfach weil hier eben ein echter Wettbewerb stattfindet, den es im Fernsehen so eigentlich nicht gibt.”

      Was irgentwie direkt damit zusammen hängen könnte, daß wir ein durch eine Zwangsabgabe/Steuer finanziertes Staatsfernsehn haben und die Anzahl der nutzbaren Kanäle vorsätzlich klein gehalten wird.

      • Definitiv, das auch aber selbst für die Privaten (deren Programm ja wirklich unterirdisch ist) gibt es kaum einen Grund etwas zu ändern. Ich mein, Mensch die müssen selbst nicht mal GEZ zahlen XD.

      • “Privaten (deren Programm ja wirklich unterirdisch ist) gibt es kaum einen Grund etwas zu ändern…”

        Aus meiner Sicht ist das Programm das von den Privatsendern gemacht werden um mehrer Größenordnungen besser als das was die Öffentlichrechtlichen mit einem vielfachen des Budgets verbrechen.
        Alle wirklich guten und hochwertigen Serien zB laufen eigentlich ausnahmslos bei Privatsendern. Natürlich mit grottiger Syncro und zensiert aber immerhin.
        Selbiges gilt für Filme.
        Was im ÖR als Unterhaltung durchgeht ist mMn völlig indiskutabel. Ich bin ja kein Fan von Stefan Raab und Co aber eine Sendung von denen schlägt alle ÖR-Antiunterhaltungsprogramme zusammengenommen.
        Alleine Comedy Central und Nickalodeon machen besseres Fernsehn als der gesammte ÖR-Rundfunk.

        Das Problem das die Privatsender in Deutschland haben ist neben der Tatsache, das ÖR die Preise für Werbeslots kaputt macht der Umstand, daß die Trotz einer einschränkenden Rechtslage Geld verdienen müssen. Im Privatrundfunk ist wie in der Wirtschaft allgemein der Return on Investment die Religion. Darum gibt es viele billig produzierte oder eingekaufte Sendungen “schlechten” Tageszeiten.
        Das ist dem ÖR alles egal. Die nehmen die selben Formate wie die Privaten und produzieren inhaltlich den selben Schrott nur mit den x-Fachen Mitteln. Was dann rauskommt ist sozusagen premium oder vergoldeter Mist.
        Bei den ÖR ist nämlich die Quote das ein und alles. Die brauchen Quote um ihre aufgeblähten Etats und ihre ganze Abzockmaschinerie zu rechtfertigen.

        Den selben Hinterrund hat auch die hochradig veraltete und maipulierte Zuschauerquotenerfassung.

      • Ohne Frage bringen die Privaten Serien und Filme zu einigermaßen sehbaren Zeiten und Nickelodeon, Comedy Central (ist der überhaupt wirklich deutsch?) und Tele5 bieten ein anständiges Programm und gute Eigenproduktionen (vorausgesetzt sie haben sowas). Abgesehen von Raab sowie Joko & Klaas haben die Privaten oder ich präzisiere lieber Sat1ProSiebenRTL-Gruppen aber sonst nichts mehr. Die Eigenproduktionen sind abseits davon katastrophal schlecht oder eben genannte Diffamierung, Manipulation, Betrug, sowie Ausnutzung von geistiger/charakterlicher Schwäche, Unwissenheit und Notsituationen. Dieses Niveau erreichen die öffentlichen Sender nicht – auch wenn sie eine starke Ambivalenz entwickeln. Insgesamt ist das Fernsehen als solches mit wenigen Ausnahmen katastrophal aber die Privaten haben dem Fass den Boden ausgeschlagen.

      • “Dieses Niveau erreichen die öffentlichen Sender nicht – auch wenn sie eine starke Ambivalenz entwickeln… aber die Privaten haben dem Fass den Boden ausgeschlagen.”

        MMn ist die Frage eher warum oder warum nicht.
        Die Formate, die Du meinst, sind nunmal vom Preis-Leistungsverhältniss, aus sich eines Fernsehsenders, abgesehen von Call-in-Shows das best Mögliche.
        Wobei es immer zu bedenken gibt, daß nicht alle Privatsender sowas im Programm haben und das niemand gezwungen wird es auch zuzusehen…
        intressanter Weise machen es aber viele.
        Die ÖRs haben sowas nur deshalb noch nicht, in dieser Form, im Programm weil sie nicht auf die Kosten sehen müssen. Die verballern einfach unser Geld egal ob wir zusehen oder nicht.

        Deshalb steht mMn der ÖR-Rundfunk immer schlechter da als Private, weil die ÖRs eigentlich Qualität und Kultur unabhänig von anderen Überlegungen liefern müßten, es aber absichtlich nicht tun.
        Die Privaten werden zum Großteil einfach vom Markt getrieben und können nur in begrenzer Form wie sie wollen.

        Mal ganz abgesehen davon, daß ich persönlich diesen “Volksmusik- und Lokalpatriotenmist” den die ÖRs massenhaft bringen genauso anwidernt und verachtenswert finde wie irgentwelchen Scripted Reality Mist…
        bei dem nebenbei keiner ausgebeutet wird. Das sind Schauspieler, die gecastet und bezahlt werden.
        Vor ca. 20 Jahren, als das Format im großen Stil nach Deutschland kam, wurden die Darsteller von Dailysoaps bemitleidet und herzlich darüber hergezogen und verteufelt. Das hat die ÖRs nicht davon abgehalten trotzdem auf den Zug auf zu Springen.
        Heute ist ein Daily Soap Darsteller ein mehr oder weniger normaler, anerkannter Schauspieler.

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