von Dennis | 27.04.2012 | eingestellt unter: Schicksalspfade

Schicksalspfade: Tag 3 – Spielplan

Am 3. Tag erklärt der Lead Developer für Schicksalspfade den Spielplan.

Schicksalspfade Logo Preview

Die Abenteurergruppen treten auf einem in Hexwaben unterteilten Spielplan gegeneinander an und das nahezu ausschließlich in besonderen Szenarien. Warum Hexwaben und warum überhaupt ein Spielplan? Der Vorteil an einem Spielplan ist, dass man direkt losspielen kann. Es ist kein Geländebau erforderlich und durch das erklärte Ziel, den Bestand an Bodenplänen beständig zu erweitern, werden die Gefechte immer abwechslungsreich bleiben. Das spart auch massig Platz in dem schon reichlich beanspruchten Tabletopper-Haushalt – faltbare Spielpläne sind einfach handlicher als 3D Hügel und Wälder.

Die Idee, Hexwaben als Spielfelduntergrund zu verwenden, war das Ergebnis erster Planungsgespräche und kam ursprünglich vom Firmeninhaber von Ulisses Spiele, Herrn Markus Plötz, weil er ein erklärter Fan dieser Spielfeldaufteilung ist und den Bezug zu unserer Battletech-Linie herstellen wollte. So ist es auch möglich, Schicksalspfade auf den meisten dieser Karten zu spielen, was die Vielfalt gleich deutlich erhöht, wenn man die alten oder neuen Karten bei sich im Schrank hat. Auch wir haben sie oft bei den Probespielen verwendet. Anfangs skeptisch bin auch ich inzwischen ein Fan dieses Spielfelduntergrundes geworden, denn viele Mechanismen sind mit einer Hexwabenaufteilung absolut klar und eindeutig zu erklären, wie zum Beispiel der Angriffsbereich eines Charakters. Außerdem entfällt ein möglicher Streit mit dem Gegner um die letzten paar Zoll oder cm.

Die Grundbox wird zwei doppelseitig bedruckte Spielpläne enthalten, so dass man mehrere Kombinationsmöglichkeiten für seine Gefechte hat. Zudem ist die Erweiterung dieser Bodenpläne in regelmäßigen Abständen geplant.

Link: Ulisses-Spiele

Dennis

SiamTiger / Dennis, Stellvetr. Chefredakteur von Brückenkopf Online. Seit 1996 im Hobby. Erstes Tabletop Blood Bowl. Aktuelle Projekte: http://www.chaosbunker.de/

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Kommentare

  • Naja, ohne Bild kann man sich nur begrenzt nen Eindruck machen. Vor allem wärs interessant, wie abwechslungsreich die beiden Spielpläne sind, also wie viele wirklich unterschiedliche Kombinationen man zusammenstellen kann.
    Mit 3-D Gelände wie bei Heroscape hab ich nicht gerechnet? Aber wird es wenigstens so auflegbare Geländefelder geben, wie z.B. bei BattleLore oder Memoir ’44? Damit könnte man die Vielfalt der Spielpläne doch deutlich erhöhen.

    • Kann man sich doch ganz einfach selber basteln.

      Geländestücke mit einer Hexfeldkompatiblen base habe ich für Demonworld schon reichlich gesehen, warum sollte das also nicht auch hier gehen? Ob man seine Geländestücke jetzt auf ein “normales” Spielfeld packt oder auf eine Hexfeldunterlage ist ja nicht weiter dramatisch.

      Es kommt eben darauf an, was man daraus macht. Blood Bowl kommt im Grunde auch mit einem Kartonspielfeld aus, trotzdem bauen die Leute da teilweise die coolsten Stadien.

  • Ich hätte Euch ebenfalls gerne schon die Spielpläne und andere Bilder gezeigt. Sie sind aber einfach noch nicht fertig. Auch auf der RPC werden wir das Spiel noch mit unseren Entwicklungsprovisorien präsentieren. Das liegt einfach daran, dass die endgültigen Designs im Entwicklungsprozess als Letztes entstehen, wenn klar ist, wie sie nun endgültig aussehen sollen, damit man sich die Arbeit nicht doppelt macht.

    Aber wie ich an Tag 1 schrieb, ist diese Reihe der Auftakt zu weiteren. Sie soll Euch erst einmal nur die grundlegenden Inhalte vermitteln. Wenn wir dann später in die Tiefe einzelner Punkte eintauchen, werden auch mehr Bilder dabei sein. Wir fanden es aber wichtig, Euch jetzt schon einmal grundlegend über das zu informieren, was kommen wird, denn Euer Feedback ist für mich durchaus interessant und ich verfolge es neugierig. Deswegen auch danke an alle, die hier kommentieren.

  • Als langjähriger Battletechspieler sind mit bedruckte Spielpläne mit Hexfeldern sehr willkommen. Auf diesen kann man wirklich gut spielen und verglichen mit meiner Wargaming-Geländesammlung kann man diesen Kartenstapel wirklich gut verstauen. Mit den Auflegern, die es dort inzwischen gibt ist auch mehr als genug Variation im Gelände möglich, so das es eigentlich nie langweilig wird.
    3D-Gelände nimmt nur wieder Platz weg und kostet einen Haufen Geld, bis man da genug Variationsmöglichkeiten hat.

  • schade, schade… hab mich echt darauf gefreut…aber hexfelder – neeeee. war ja schon froh, dass bei dust endlich das schlachtfeld “frei” wird.

  • Für mich ist das ok. Wenn ich mir das Gesagte der bisherigen drei Tage vor Augen führe, bleibt DSA auch als TT ein Einsteiger freundliches Spiel. Ich kann mir das sehr gut vorstellen, um es einfach zu Hause zu haben, schnell mal aufzubauen und mit Freunden, die sich für TTs interessieren mal anzuzocken. Mehr erwarte ich jetzt aber auch nicht.

    • Fürs schnelle Strategiespiel zwischendurch tuts dann aber auch Schlachten von Westeros und das ist dann auch weniger aufwendig in der Vorbereitung und hat auch Hexfelder.

      So ganz bin ich von der Idee noch nicht so überzeugt. Mal sehen, was noch kommt.

      • Nicht nur dass, ich kann auch alles in einer kleinen Kiste gut verstauen und brauch mir beim Transport keine großen Sorgen zu machen. Hier würd ich wohl unter dem Spielkarton und einem Minitransportbehälter nicht wegkommen.

        Klar is SvW auch auf größere Schlachten angelegt als das hier, aber so richtig erkenn ich nicht die Nische, denn im Bereich Skirmish werden wir ja gradezu überschwemmt was Fantasy angeht. Und die DSA-Spieler allein werden auch nicht groß die Käufer sein, denn die meisten die ich kenne haben sich schon bei Reaper und Co längst eingedeckt. Bleibt also eher ne Mischgruppe aus RPG/TTlern. Es müsste schon noch ein Alleinstellungsmerkmal haben, damit es wirklich mein Interesse weckt.

  • Das bessere Setting? Geschmacksache. Ich bin mit DSA aufgewachsen und würde es Westeros jederzeit vorziehen.

    Hexfeldern seh ich erstmal neutral gegenüber.

  • Da ich sehr gerne Dungeoncrawler spiele, finde ich erst einmal die Idee mit Hexfeldern sehr intressant, auserdem hat DSA eine ungeheure Tiefe und man kann sich recht gut dort hineinleben.
    Bis jetzt bin ich immer noch wahnsinnig gespannt auf weitere News und hoffe das es nicht mehr so lange dauert bis es im Laden steht.

    was ich mich immer noch Frage, wird es ein 1 vs 1 System oder werden mehrere gleichzeitig gegeneinander spielen können ?

  • Ich denke auch das Hexfelder allein kein Merkmal sind weshalb ich das nicht spielen sollte. Ausserdem hatte ich mir das schon gedacht, weil als aufmerksamer Beobachter ist mir gleich die Hexbase an der Mini gestern aufgefallen.
    Ich kann mir durchaus ein interessantes Spiel hier vorstellen, zumal ich ja genau zur Zielgruppe gehöre 🙂
    Ich spiele DSA und Tabletop !!

  • Also für mich als DSA Spieler wäre die Kompatibilität mit den DSA Regeln wichtig.
    Ich würde gerne im Rollenspiel kleinere Gefechte mit den Feldern und Miniaturen austragen können.
    Die Hexfelder entsprechen zwar nicht den DSA Rollenspielregeln, halte ich aber für eine gute Abstraktion.
    Wenn man dann noch die Werte seine Rollenspielcharakters (AT,PA, RS, TP und Bewegungsweite dürften ja reichen) verwenden oder zumindest umrechnen kann bin ich soweit schon mal glücklich.
    Hierfür hätte ich dann aber auch gerne entweder sehr viele Miniaturen zur Auswahl, oder die Option sie Waffentechnisch zu verändern. Da es aber wohl nur sehr wenige Firugen geben wird, fände ich schön sie gleich bemalt kaufen zu können. Für meine 5 Helden jetzt noch Farben kaufen und lernen wie man die ordentlich bemalt… nee…

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