von Dennis | 01.06.2012 | eingestellt unter: Schicksalspfade

Schicksalspfade: Die Charaktere I

Michael geht heute auf das Grundkonzept, Werte, Fertigkeiten und Manöver der Charaktere ein.

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Bei der Entwicklung der Charaktere kristallisierten sich schnell einige Fixpunkte heraus:

* Ihre grundsätzlichen Kampfwerte sollen möglichst unverändert aus dem DSA-
Hintergrund übernommen werden.
** Die zur Verfügung stehenden Das Schwarze Auge Manöver und Fertigkeiten werden nur umgesetzt, wenn sie Relevanz für das Spiel haben, ggf. müssen in einigen Fällen Neue erstellt oder die bestehenden verändert werden, vor allem immer dann, wenn sich Situationen ergeben, die im Rollenspiel keine Relevanz haben, wohl aber auf dem Schicksalspfade-Spielplan wichtig sind.
Die Charaktere sollen sich nachhaltig von den Anderen abgrenzen und möglichst vielfältig sein.

Während grundlegende Dinge, wie Attacke und Parade natürlich 1:1 auf Basis frisch erschaffener Pen & Paper Charaktere ins Spiel übernommen wurden, gab es einige Stellen, an denen für einen besseren Spielfluss Anpassungen notwendig waren. Zum Beispiel bedienen wir uns nur der endgültigen Attacke-, Parade- und Fernkampfwerte. Die Attribute und Talentwerte, aus denen sie sich errechnen, sind nicht Teil der Schicksalspfade-Regeln, weil dies in einem Miniaturenspiel schlichtweg nicht benötigt wird und nur zu Verwirrung führen würde.

Initiative: Anders als im Rollenspiel ist unser Initiative-Wert eine feste Größe ohne Würfelvariable. So kann schnell ermittelt werden, wer wann an der Reihe ist. Nur unter gleichen Zahlenwerten wird gewürfelt.

Lebenspunkte: Da Werte von 20 und mehr LP in einem Tabletop sehr unhandlich sind, wurden die entsprechenden Basiswerte der Archetypen heruntergerechnet auf Werte, die üblicherweise bei 3-4 liegen. Der Waffenschaden wurde logischerweise entsprechend angepasst und liegt jetzt bei 1 oder 2 Schaden pro Treffer.

Rüstungsklasse: Aufgrund der Reduzierung der LP war es nicht mehr zielführend, den Rüstungsschutz vom verursachten Schaden abzuziehen, daher arbeiten wir hier mit einem Probenwurf auf den Rüstungswert, der den Regeln einer Attacke- bzw. Paradeprobe folgt. (z.B. ein RS von 8: Ergebnis der Probe 8, der Charakter erhält Schaden)
Dieser Wurf wird nach geglückter Attacke und nicht geglückter Parade durchgeführt. . Manche Waffen und Kampfmanöver können diesen Rüstungsschutzwurf modifizieren oder sogar gänzlich umgehen.

Bewegung/Reichweiten von Fernkampfwaffen: Zur Anpassung an den zur Verfügung stehenden Spielplan wurden auch die Entfernungen angepasst. Das Spielfeld soll ja schließlich auf einen handelsüblichen Küchentisch passen. Daher wurden alle Reichweiten reduziert. Außerdem arbeiten wir der Übersichtlichkeit halber mit weniger Kategorien bei der Fernkampfreichweite.

Die Kurzregeln könnt ihr euch als PDF hier herunterladen: Schicksalspfade-Kurzregeln-Vorabversion 2.0.

Schicksalspfade ist ein True-Scale 28mm Skirmishsystem welches von Ulisses-Spiele hergestellt und vertrieben wird.

Link: Schicksalspfade

Dennis

SiamTiger / Dennis, Stellvetr. Chefredakteur von Brückenkopf Online. Seit 1996 im Hobby. Erstes Tabletop Blood Bowl. Aktuelle Projekte: http://www.chaosbunker.de/

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Kommentare

  • Ja das hört sich immer noch interessant an.

    Wie groß ist ein Standardküchentisch? 90×90 cm?

    Das wäre kleiner als gedacht.Mal sehen wie das am Ende aussieht.

      • Wow, das ist für Tabletopper gewöhnungsbedürftig klein. Wir sind ja eher 1,2m x1,5 m gewohnt (48 x 60 Zoll).

        Das ist dann eher ” Brettspielgröße”.

        Aber gut ich werde dem Spiel auf jeden Fall eine Chance geben.

      • DinA1 sind etwa zwei Battletechkarten. Da kann man schon was machen, was taktische Bewegung angeht. Wobei wir BT normalerweise auch auf vier Karten (DinA 0) spielen und man den Unterschied zwischen zwei und vier Karten schon deutlich merkt.

  • da dürfte es dann möglich sein seine normalen DSA Charaktere zu verwenden was viele Möglichkeiten bringt

  • DIN A1 wäre dann 84,1cm x 59,4cm. OK, das passt gut auf einen Küchentisch (mit reichlich Platz drumrum)

  • “Rüstungsklasse: Aufgrund der Reduzierung der LP war es nicht mehr zielführend, den Rüstungsschutz vom verursachten Schaden abzuziehen, daher arbeiten wir hier mit einem Probenwurf auf den Rüstungswert, der den Regeln einer Attacke- bzw. Paradeprobe folgt. (z.B. ein RS von 8: Ergebnis der Probe 8, der Charakter erhält Schaden)”

    Wenn man den Probenregeln von DSA folgt, müsste es hier dann nicht heißen ” … der Charakter erhält keinen Schaden” ?

  • Hmm 3-4 Lebenspunkte für einen Helden, Waffen machen 1-2 Schadenspunkte.

    Das heist also nach 2 oder 3 Treffern sind die meisten Helden tot.

    Kann das sein das die Spiele sehr kurz sind? 🙂

    • Wohl kaum. wenn du getroffen wirst kannst du erst mal parieren und dann machst du noch den Rüstungswurf. Ich habe eher das Gefühl, dass es ziemlich lange dauert, bis eine Figur ausgeschaltet wird.

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