von Christian/Fritz | 14.12.2012 | eingestellt unter: Godslayer, Reviews

Review: Godslayer Halodynes

Willkommen zum vorletzten Tag der Godslayer Themenwoche. Heute kommen wir zu dem wohl wichtigsten Element welches unser Hobby bestimmt – den Miniaturen. Für die Review schauen wir uns die Starterbox der Halodynes an.

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Die Box enthält eine 160 Punkte starke Streitmacht der Halodynes. Diese besteht aus acht Metallminiaturen, die in der Box in jeweils einem Zip-Beutel zwischen mehreren Lagen Schaumstoff liegen. Dazu kommen noch drei Profil-Karten, fünf Ausrüstungskarten sowie einige Karten mit Aktionspunkte-Markern zum ausschneiden. Abgerundet wird das ganze durch ein englischsprachiges Schnellstart-Regelwerk. Auch hier zeigt sich die Erfahrung der Spieldesigner. Die Aktionspunkte-Marker gibt es einmal farblich schwarz auf weiß für die Einheit und weiß auf schwarz für den Anführer. So kann man im Spiel bei der Verteilung der Aktionspunkte genau unterscheiden, zwischen den truppeigenen Punkten und eventuellen Aktionspunkten, die der Anführer dem Trupp gegeben hat. Die Stat-Cards sind beschichtet und können mit einem wasserlöslichen Stift beschrieben und mit einem Tuch wieder abgewischt werden. Langfristig sollte man die Karten dann vielleicht doch in eine Schutzhülle stecken. Nichtsdestotrotz ein nettes Detail.

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In der Box enthalten sind sechs Hopliten (vier einfache Krieger mit zwei Posen, ein Musiker mit umgehängter Doppelflöte, sowie ein Champion), ein Syntarch (ein erfahrener Soldat, der mit seinen Fähigkeiten die Truppen unterstützt) und ein Demarchon, der auch der Anführer ist. Alle Modelle bestehen aus mehreren Einzelteilen und kommen zusammen mit einem 30mm Lippenbase. Die Speere sind bei allen Modellen leicht verbogen, lassen sich aber ohne große Probleme begradigen. Jedoch neigen sie dazu, wieder zu verbiegen. Ein gängiges Problem bei Modellen mit Speeren. Wer seine Modelle viel transportiert, sollte gegebenenfalls etwas mehr Arbeit investieren und die Zinnspeere durch welche aus Messingdraht ersetzen.

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Die Gußqualität ist ausgezeichnet. Dies merkt man besonders an den Waffenröcken und den Körpern. Die Details sind scharf gegossen und gibt keine unschönen Gußlinien. Lediglich bei den angewinkelten Schildarmen in der Armbeuge und an den Schildrändern gibt es kleine Gußreste bzw. Unebenheiten, die sich aber mit einem scharfen Bastelmesser oder einer Feile problemlos enfernen lassen. Beim Syntarch gibt es einen Gussrest vom Steg der Miniatur zum erhobenen der laufenden Beine. Auch hier lässt sich der Rest mit einem Bastelmesser abtrennen.

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Der Zusammenbau gestaltet sich problemlos. Alle Teile passen dahin wo sie hin sollen. Jedoch muss man mit den Speeren etwas aufpassen, da man diese sonst wieder verbiegt. Für Maler empfiehlt es sich, mit dem finalen Zusammenbau zu warten und die Schilde einzeln zu bemalen.

Insgesamt sind die Modelle sehr dynamisch gestaltet. Besonders der Demarchon, der sich mit erhobenen Speer und wehenden Mantel von einem Stein abstösst, ist besonders gelungen.

Vom Maßstab sind die Miniaturen in einem realistischerem 30-32mm True Scale gehalten. Lediglich der Anführer ist etwas größer als der Rest der Truppe.

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Fazit:

Die Halodynes Starterbox bietet einen gelungenen Einstieg in die Welt von Godslayer. Für einen Preis von 40,00 Euro bekommt ein Spieler insgesamt acht dynamische Miniaturen aus Metall mit einer sehr guten Gussqualität und Passgenauigkeit in einer spielbaren Punktegröße. Dazu kommen noch die Profilkarten und Marker sowie das Schnellstart Regelwerk. Ein Rundum-Sorglos Paket also, bei dem man nicht viel Falsch machen kann.

Link: Megalith Games

Christian/Fritz

bald 32 Jahre alt, Einstieg ins Hobby erfolgte mit Hero Quest vor nunmehr bald 19 Jahren. Bevorzugt Skirmish-Spiele. Aktuelle Projekte: Warte sehnsüchtig auf den Hell Dorado Inferno Kickstarter KRam, Freebooter's Fate, diverese Kleinbaustellen.

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Kommentare

  • Vielen Dank für das interessante Review. Themenwochen finde ich sowieso immer ganz großartig. Der Guss der Minis scheint wirklich überzeugend zu sein. Auch wenn das nicht meine Fraktion wäre, da sie mir zu “normal” und zu wenig Fantasy sind, gefallen mir die Minis vom Design und von der Dynamik sehr gut.

  • Auf die einzelnen Reviews hatte ich mich schon gefreut, danke dafür!

    Anregung:

    Ein hochauflösendes Bild einer einzelnen Figur bei der man mehr Details erkennt und der obligatorische Space Marine Vergleich wären Klasse. Beim Schild ist das ja schon gegeben und das Gruppenfoto eckt schon nah an sehr detailiert an. Bisserl mehr wäre super (falls technisch machbar natürlich).

    • So, ich hab noch ein paar Bilder eingefügt. Leider habe ich keinen “Spais Marien” zum Größenvergleich

      • Danke!

        Das die Gesichter so gut gelungen sind hätte ich zum Beispiel nicht gedacht.
        Hebt definitiv von manch anderem Skirmish ab.

  • Wie stehen die Chancen, dass man die Stäbe entfernen/ausbohren und durch Messingstäbe ersetzen kann? Auf den ersten Blick scheint es ja zu gehen.

    • Mit gutem Werkzeug solltest du das gut hinbekommen. Ich habe auch die Halodynes und bin begeistert. Schöne und dynamische Modelle. Die Speere durch Messingstäbe zu ersetzen könnte aber ein wenig den Gesamteindruck trüben. Du verlierst da noch mal ganz schön an Details.

      Gruß,
      Michael

      • Wäre aber nicht doof. Zumindest der Demarchon (Anführer) hat eine Schwachstelle an der Hand. Dort ist mir der Speer gebrochen, und das Green Stuff-geflickte sieht nicht soo prickelnd aus.

        Lameth bemalt sie mir gerade erst, von daher weiß ich nicht, ob es bemalt immer noch stört.

        Zum Ersetzen durch Messingstäbe: Ich habe es mir, da die Speere extremst dünn sind, nicht zugetraut! Es sind keine Iron Fang Pikemen Baumstämme, und die Spitzen sind im Ansatz nur minimalst breiter als der Schaft.
        Die Chance, die Optik zu ruinieren, ist in meinen Augen größer als der Nutzen, nicht ganz so vorsichtig mit ihnen umgehen zu müssen – und mir ist schon ein Speer abgebrochen.

    • Also wenn ich die Bilder richtig sehe, dann sind die Schäfte eigentlich unmodelliert. Und bis runter zu 0,3 mm kann ich problemlos alles ausbohren was mir in die Hände kommt.

      Ich würde das obere und untere Ende kappen, in diese reinbohren, die Umwicklung in der Hand komplett durchbohren und dann dort nen Messingstab in genau der dicke durchziehen. Ich hab hier alle passenden Dicken und das sollte eigentlich kein Problem sein.

  • @ Asdtijan: Also ich hatte da keine Probleme bei dem Anführer. Und so dünn sind die Speere jetzt auch nicht.
    @ Mac: Mit einem Dremel o.ä. sollte das problemlos funktionieren

  • Danke für das Review und die Exrta-Photos.
    Die Halodynes sind neben den Nordgaard eine der Fraktionen, über deren Anschaffung ich nachdenke. Und nach den Bildern hier liegen sie recht weit vorne, da ich darauf Details erkennen konnte, die ich bisher auf den Bildern des Herstellers gar nicht bemerkt habe.

  • Die gefallen mir ausgesprochen gut, noch besser als auf den bisher gesehenen Bildern. Brauch jetzt unbedingt ein ähnlich gutes Review zur Banebrood um mich zu entscheiden welche Fraktion ich jetzt lieber möchte

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