von Dennis | 17.04.2012 | eingestellt unter: Reviews, Science-Fiction

Review: Dark Age Outcast Mongo

Am 2. Tag von Dark Age, werfen die Outcast ihren Schatten voraus, und was für ein Schatten. Der Fleischberg Mongo wankt auf unseren Reviewtisch.
Dark Age - Outcast Mongo

Die Miniatur gehört zur Fraktion der Outcast, den Ausgestoßenen von Samaria, und ist ein massiver Resinbausatz im Blister.

Dark Age - Outcast Mongo

Wie auch Saint John kommt Mongo im leicht gewölbten Blister, samt Spielkarte.

Dark Age - Outcast Mongo

Die Miniatur selbst ist 3-teilig, Torso mit einzelnen Händen an denen massige Betonplatten gebunden sind. Zusätzlich sind kleine Zinnteile enthalten, welche Messer / Metalstangen darstellen, die ihm auf dem Nacken ragen.

Dark Age - Outcast Mongo Dark Age - Outcast Mongo Dark Age - Outcast Mongo

Auf diesem Bild sieht man die kleinen Kugelförmigen Aussparrungen, in die die kleinen Metaldorne geklebt werden, hätten ruhig etwas tiefer geformt sein. Hier war das Kleben nicht einfach und es werden sicherlich Teile sein, die bei häufigerem Spielen erneut angeklebt werden müssen. Stiften ist hier leider nicht möglich, da die Teile sehr klein / dünn sind.

Dark Age - Outcast Mongo

Ein leichter Versatz ging entlang dem Gussgrat. Insgesamt aber so minimal, dass er sich leicht wegschleifen lies. Wir empfehlen gewölbte Feilen um besser an die gewölbten Stellen zu kommen.

Dark Age - Outcast Mongo Dark Age - Outcast Warband Dark Age - Outcast Warband

Wie groß das Modell ist, zeigt der Vergleich hier mit anderen Miniaturen, einem Oger aus der Warhammer Fantasy Range, anderen Dark Age Miniaturen – ebenfalls Outcasts – und im dritten Bild der bekannte Vergleichs-Space Marine.

Dark Age - Outcast Mongo Dark Age - Outcast Mongo Dark Age - Outcast Mongo

Diese gewaltige Miniatur ist ein Blickfang und nicht nur für Spieler von Dark Age interessant. Hier zeigen wir Mongo gebaut auf einer 60mm Base von PK-Pro.

Fazit
Als großes Monster für die Outcast Warband ist Mongo für 24,99 USD vergleichsweise günstig, umgerechnet sind dies nichtmal 20 Euro. Ähnlich große Modelle kosten bei anderen Herstellern gut und gerne um die 30 Euro.

Die Gussqualität ist solide, keine Lufteinschlüße, saubere Details. Lediglich der leichte Versatz trübt den Gesamteindruck. Der Makel war aber verzeihbar und leicht zu beheben. Zu mal ein Großteil des Gussgrats von den Waffenarmen verdeckt wird.

Die Miniatur eignet sich über Dark Age hinaus auch für einen Mutantenaufstand, für Fallout Szenarios oder andere Post-Apokalyptische Settings.

Morgen werfen wir einen Blick auf die restliche Outcast Bande und etwas Zubehör.

Link: Dark Age Games

Dennis

SiamTiger / Dennis, Stellvetr. Chefredakteur von Brückenkopf Online. Seit 1996 im Hobby. Erstes Tabletop Blood Bowl. Aktuelle Projekte: http://www.chaosbunker.de/

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Kommentare

  • Mit einer Gasmaske auf dem Kopf würde er sich auch wunderbar als Renegade Ogryn Berserker eignen, auch wenn er größer als der Rest ist, sind ja immerhin mutiert. Ansonsten ein gutes Review zu einem der wenigen Modelle von Dark Age, die auch mir zu gefallen wissen.

  • für nen zwanni is der mann mal nen absolutes schnäppchen. fragt sich warum andere minis die halbe größe haben und dabei den gleichen oder höheren preis? spiele dark age zwar nicht und bin derzeit ausgelastet wünsche der firma aber viel erfolg.

  • Eine schöne Figur zum klasse Preis. Ähnliche Metalle“auswüchse“ hat auch mein Chaos-Champion von Avatars of War. Leider brechen die immer ab, da Stiften wirklich nicht möglich ist.

  • Für solche Fälle kann ich nur Zwei-Komponenten-Kleber empfehlen. Den gibt es auch mit fünf Minuten Aushärtezeit (es sind meist trotzdem mind. 10) und er ist deutlich härter und weniger spröde als Cyanacrylatkleber. Und auch bis zu einem gewissen Punkt auch lückenfüllend.

  • Also persönlich finde ich „Mongo“ als Name nicht so toll. Mag zwar zum Hintergrund passen, und man weiß auch was gemeint ist, aber trotzdem. Das empfinde ich genauso, als ob man die Püppi „Schwuli“ nennen würde.

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