von BK-Christian | 14.08.2012 | eingestellt unter: Science-Fiction

DreamForge Games: Wechsel auf Plastik

Spannende Nachrichten erreichen uns aus den USA!

Mark Mondragon stellt sein Sortiment auf Plastik-Bausätze um. Kein Resin, Kein Restic, sondern echte Bausätze. Den Anfang macht der allseits beliebte Leviathan Crusader:

Leviathan Crusader Box Preview

Ein Auszug aus seiner Pressemitteilung:

Several months ago, I started searching for a way to improve the quality, lower the price and bump the production level to meet my customers’ expectations. I am happy to say that I have met and exceeded these goals. The Leviathan Crusader has made it to the pre-production phase (mold draft and parting line establishment for metal tooling) and is ready to become a plastic injected model kit. Not Resin, not Restic, not some soft plastic hybrid, but injected high impact styrene. The same kind of model kit you will find in any hobby store.

If you have ever looked at this model and thought “that’s a great kit, but the price….” Or“’Cool, but its resin, I hate resin…” Here is your chance to purchase a much improved version in durable plastic at less than one quarter or even one fifth the price of the resin kits.

What can I expect for the next releases?

  • Plastic Eisenkern Stormtroopers? Yes.
  • More vehicles, Tanks, APC’s etc.? Yes.
  • More factions for the Iron-Core universe? Yes.
  • More Leviathan variants? Yes.
  • Optional arms for your Leviathans? Yes.
  • 15mm scale kits? Yes.
  • All in plastic? Yes, yes and YES!
Many of these are in the pre-production phase (mold drafting and part line establishment for metal tooling) Many units for other factions and the Iron-Core game system to support them are in the design phase and all can see the light of day, with your help. It is my hope that I can release at least one new box set each month until we have all the factions core sets, infantry and vehicles ready for your gaming enjoyment.
multiview crusader
Um die weiteren Modelle zu finanzieren nutzen auch Dreamforge einen Kickstarter. Am 16.8., dem ersten Tag der Gencon wird das Projekt offiziell eröffnet. Wir werden natürlich darüber berichten und Euch auf dem neusten Stand halten. Und apropos Kickstarter: Morgen bringen wir für Euch das große Tabletop-Kickstarter-Update. Mit Infos und Zwischenständen zu allen relevanten Tabletop-Kampagnen.
Quelle: Dreamforge-Games
BK-Christian

Chefredakteur von Brückenkopf-Online und Tabletop Insider. Seit 2002 im Hobby, erstes Tabletop Warhammer Fantasy (Dunkelelfen). Aktuelle Projekte: Primaris Space Marines, Summoners (alle Fraktionen), Deadzone/Warpath (Asterianer und Enforcer), Kings of War (Basilea und Oger), Dropfleet Commander (PHR).

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Kommentare

  • Ditto, bin sowieso kein großer Fan von Resin, ich benutz gerne Plastikkleber und verzichte gern aufs Stiften.

    Mir wärs am Liebsten, wenn alle Hersteller nur noch Plastik verwenden würden, aber das bleibt wohl ein schöner Traum.

    Ich bin ja kein Formbauer, kenne mich also damit nicht so aus, aber warum kann man denn in die Formen von Whitemetal oder Resinfiguren kein Plastik gießen?

    • Resinfiguren und die meisten Metallfiguren in der Massenproduktion werden in Gummiformen gegossen, während es für den Plastik-Spritzguß spezielle Stahlformen braucht. Man kann also das Gießmaterial nicht beliebig auswechseln.

      • Das beantwortet allerdings nicht die Frage, warum das so ist.
        Und da bin ich auch überfragt. Vielleicht hat es mit dem Druck zu tun, der beim Plastik-Guss nötig ist?

      • Wenn man White Metall oder Resin gießt. Dann funktioniert das so ähnlich wie an Silvester mit dem Bleigießen. White Metall Heiß machen und in die Form gießen oder 2 Komponenten verrrühren und in eine Form gießen.

        Eine Form für White Metall muss hitzebeständig sein.

        Mächte man jetzt einen Spritzguss machen benätigt man erstmal einen Extruder. Das ist wie ein Fleischwolf mit so einer Schnecke drin, die auf 200°C geheizt wird. Dabei wird ein Druck aufgebaut von 500 bis 2000 bar. Ja ein Autoreifen hat 2 -3 bar. Deshalb muss die Form auch in Stahl gefräßt werden, damit sie den Belastungen standhält. In diese FOrm wird dann der Kunstoff geschossen (gespritzt), wo er nach kurzer Zeit aushärtet und entnommen werden kann.

        Als Fazit White Metal oder Resin kann jeder der es möchte zuhause selber gießen. Um einen Kunstoffspritzguss zu erstellen benötigt man CNC gefräßte Stahlteile (Form) und einen Extruder. Was meist dazuführt das solche Aufträge, von kleinen Unternehmen, an externe Firmen übergeben werden müssen.

      • Ob ein Hersteller auf Plastik (gemeint ist bei uns Tabletopern dabei eigentlich immer Spritzguss – Kunststoff) geht ist in erster Linie eine Frage der Kosten.

        Eine Spritzgussmaschine kaufen sich dafür die wenigsten (in der fraglichen Größe ca. 50.000€+) dafür geht man dann zu Löhnarbeitern und kauft Maschinenstunden ein. Das was den Hersteller DreamForge wirklich teuer kommt ist die Form(en) für die Figur. Bei der Größe der Miniatur kann man da schon schnell über 10.000€ ausgeben (eher mehr).

        Die Fertigung ist schneller, automatischer und generell günstiger. Nur muss er viel mehr Modelle verkaufen um seine Investitionskosten zu decken.

        Resin und Metallguss geht zwar auch mit Maschinen, es ist aber bei den meisten kleinen Miniaturenschmieden ein sehr manueller Prozess.

      • Ich hab letztens ein Video gesehen von Proxie Models. Das ist eine ganz kleine Firma, die aus einem Mitarbeiter und einer Scheune besteht. Und in dieser Scheune hat er eine Spritzgussmaschine stehen, von der er im Video sagte, er habe sie für 500$ gebraucht gekauft. Zudem hatte er da zwei Fräsemaschinen für die Anfertigung der Formen stehen, wobei die auch kein Vermögen gekostet haben können.
        Leider finde ich in den Weiten von youtube das Video nicht mehr, aber hier ist sein Blog:
        http://proxiemodels.blogspot.de/

      • Das Problem beim Spritzguß ist gar nicht so sehr die Maschine selber. Die kann man wenn man Glück hat günstig gebraucht bekommen. Kleine Maschinen kosten neu auch nicht 50k € sondern liegen je nach Größe und Qualität unter 10k.
        Das Problem ist das ganze Drumherum.
        Man braucht erstmal eine Werkstatt um die Maschinen auf zu stellen. Spritzgußmaschinen sind für den Industrieeinsatz gedacht die kann man nicht mal eben im Hobbykeller betreiben. In dem meisten Wohngebieten ist der Betrieb von sowas praktisch unmöglich (Lärm, Umweltschutzauflagen, Drehstromverorgung usw usw).
        Hat man das Problem gelößt braucht man erstmal eine Form. Genauer das Knowhow sie her zu stellen und die Maschinen, die man dafür braucht. Es gibt eine ganze Branche im Maschinenbau die sich nur mit Formenbau für Spritzguß beschäftigt. Selbst einfache Spritzgußformen für relativ simple Teile (deutlich simpler als Modellbausätze) zu konstruieren ist eine Arbeit, die man Ingenieuersstudenten als Diplom- bzw Bachelorarbeit gibt. Das macht man nicht mal eben so in ein paar Stunden am Nachmittag. Dafür braucht man passende Software (eine einzelne Lizenzen für Solidworks zB kostet mehr als 5000 €). Einfach eine Orginal aus Modeliermasse erzeugen und eine Form herstellen geht nicht. Das “Orginal” muß als CAD-Fähige Datei vorliegen. Wenn man also nicht gleich am Computer modeliert hat man das Problem ein physisch vorhandenenes Orginal so in den Compuer zu bekommen das man damit arbeiten kann… auch das ist eine so “triviale” Aufgabe, daß es Spezialfirmen dafür gibt.
        Um die Form dann her zu stellen braucht man CNC Fräsen. Die einfachen selbstgebauten nach irgenteiner Opensourcer aus dem Netz tuen es zwar theoretisch auch aber die Qualität der Form wird nicht das Nivau erreichen was eine Spezialfirma abliefert.
        All das setzt natürlich voraus, daß man das Know How schon hat! Solte man nicht aus der Formenbaubranche kommen hat man bestenfalls einen Teil. Ist man gar kein Maschinenbauer (Techniker oder Ingenieur) hat man es gar nicht. Alleine sich das drauf zu schaffen dauert wenn man es als Hobby betreibt Jahre und tausende Euro an Verschnitt bis man ein vorzeigbares Ergebniss erzielt.

        Silikonformen für niedrigschmelzende Metalle oder Kunstharze herzustellen ist dagegen exponentiell leichter. Jeder der im Kunstuntericht in der Schule mal mit Gips hantiert hat kann schon die Grundlagen. Dazu ein Buch von E-Bay für <20 € und nochmal Material für <200 € und schon kann es losgehen. Vorzeigbare Ergebnisse und Erfahrung hat man nach Tagen und der Verschnitt kostet Cents oder wenn die Form an sich nichts geworden ist ein paar Euro.
        Wenn man das Professionell betreiben wollte wäre das Teuerste eine Schleuderguß- und/oder eine Vakuumgußmaschine… die kann man sogar selber bauen. Selbst wenn nicht kosten die weniger als eine Spritzgußmaschine für vergleichbar große Gießlinge.
        Das Teuerste beim Resin oder NSM Guß ist meißt das Orginal für die Formherstellung. Da stecken viele teuere Arbeitsstunden drin. Selbst eine Mehrteilige Silikonform hat man mit etwas Übung schnell hergestellt.

        tl;dr:
        Spritzguß sehr, sehr teuer im Anlauf da viele Arbeitsschritte, Speialmaschinen und Knowhow grbaucht werden. Produktion aber günstig, da hohe Ausbringungsmenge und hoher Automatisierungsgrad. Deshalb nur intessant für industrielle Massenproduktion

        NSM oder Resinguß günstig was Material und Formenbau angeht aber beinahe vollständig manuelle Produktion. Intressant für kleine Ausbringungsmengen und breite Produktpalette.

        P.S.: Das was man als Resin kennt ist übrigens auch Kunststoff. Um genau zu sein das eine oder andere Polyurethan.
        Für Spritzguß wird meist ein Polyamid verwendet.

      • Ich sage auch mal Danke an alle, ihr habt zwar meine Hoffnungen zerstört, aber es war sehr informativ 🙂

  • Immer eine gute Nachricht, besonders dann, wenn mit dem Materialwechsel auch ein Preisnachlass (in diesem Falle kann man ja sogar von einem Preisrutsch reden) einhergeht.
    Ich wundere mich nur, dass so viele Hersteller es in so kurzer Zeit auf einmal schaffen, die Produktion auf Plastik umzustellen. Das galt ja über lange Jahre als unbezahlbar. Ich weiß, dass man z. B. bei Trollforged an einer neuen Methode gearbeitet hat. Aber ein eingehenderer Blick hinter die Kulissen wäre sehr, sehr interessant.

  • Die Form an sich ist wohl das teuerste. Moderne CNC Technik macht den Formenbau bestimmt auch immer günstiger. Da kann ich mir auch vorstellen, dass es immer mehr Firmen gibt, die sich als Dienstleister anbieten, welche dann entsprechende Chargen nach Bestellung herstellen.

  • Hello again everyone, and thank you Christian.

    Your observations on the tooling are spot on. This is not something I have the skills to do in house, so I have found a manufacturer with the equipment, software and skills to handle this project.

    I look forward to a successful campaign and these being available in your local game stores without all the headaches of customs and the high price of shipping. I hope this will be the first of many releases to follow soon after. I am shooting for a minimum of one release per month.

    Well, off to make the video for the Kickstarter 🙂

    All the best!
    Mark-

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