von BK-Christian | 14.10.2012 | eingestellt unter: Warhammer / Age of Sigmar, Warhammer 40.000

Black Library: Deutscher Vertrieb

Die Black Library bekommt zum 1. Januar 2013 einen neuen deutschen Vertrieb.

Black Library - Shadows of Treachery

Ab 1. Januar übernehmen die Egmont Verlagsgesellschaften den Vertrieb der Black Library für Deutschland, Österreich sowie für ausgewählte Kunden in der Schweiz.

Vertriebsleiterin Andrea Rüller erklärte zu der kommenden Vertriebskooperation: „Die überaus erfolgreichen Fantasy-Titel der Black Library stellen eine ideale Ergänzung unseres Vertriebsportfolios da. Gerade die High Fantasy Titel in unserem LYX-Programm werden von der Black Library ideal flankiert.“

„Wir freuen uns, die Vertriebspartnerschaft mit den Egmont Verlagsgesellschaften ankündigen zu können“, erklärt Chris Bone, Verkaufleiter der Black Library, „Egmont wird unsere deutschsprachigen Titel in den Buchhandel bringen. Diese Produkte sind ein neues Projekt für uns. Wir sind überzeugt, von dieser Zusammenarbeit von den gut etablierten Vertriebsstrukturen wie auch von der guten Reputation der Egmont Verlagsgesellschaften profitieren zu können. Die ersten Bücher erscheinen im Januar 2013 und wir freuen uns auf eine lange, erfolgreiche Partnerschaft.“

Wir sind gespannt wie sich die Partnerschaft entwickelt.

Link: Black Library

BK-Christian

Chefredakteur von Brückenkopf-Online und Tabletop Insider. Seit 2002 im Hobby, erstes Tabletop Warhammer Fantasy (Dunkelelfen). Aktuelle Projekte: Primaris Space Marines, Summoners (alle Fraktionen), Deadzone/Warpath (Asterianer und Enforcer), Kings of War (Basilea und Oger), Dropfleet Commander (PHR).

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Kommentare

  • Warum sind sie denn von Heyne (gehört Random House) weg? Sind die bisherigen Übersetzer freischaffend oder an Heyne gebunden? Müssen wir wieder krude Übersetzungen ala Walter Brumm erwarten?

    Aus diesen PR Phrasen kann man ja keine Informationen ableiten.

    • Stimmt, aber mehr wissen wir derzeit leider auch nicht.

      Vermutlich muss man da erste Resultate abwarten. Da es hier aber anscheinend nur um den Vertrieb, nicht aber um irgendwelche redaktionellen Arbeiten zu gehen scheint, könnte ich mir gut vorstellen, dass bei den Übersetzungen weitgehend alles beim alten bleibt.

      • Bisher hatte aber Heyne die Lizenz für die deutschen Bücher. So, wie ich es verstanden habe, macht Black Library jetzt alles selbst – bis auf den Vertrieb eben. D.h. auch Übersetzung.
        Inwiefern die bisherigen Übersetzer das weitermachen, ist dann die Frage?!
        Eventuell tut man sich mit dem deutschen GW Studio zusammen? Die übersetzen ja auch fleißig Regelbücher, Codizes, White Dwarfs… dann wäre es sozusagen aus einer Hand.

      • Generell ist es schön länger bekannt, dass Heyne das nicht mehr länger macht, sondern die Black Library. Ob das nun gut oder schlecht ist, ist noch offen, da die letzen Heyne Werke meiner Meinung nach wirklich gelungen waren.

        Tja abwarten und Tee trinken – aber das tun die Briten bekanntlich am liebsten. 😉

        Fakt ist zumindest das es gerade nur noch Restbestände von den Heyne Büchern gibt und dass einige Bände sind schon ganz vergiffen. Passenden Nachschub wird es dann voraussichtlich dann ja voraussichtlich erst wieder im Januar geben… (leider)

  • WUHU! Dürfen wir jetzt doch mal auf Caiaphas Caine Bücher hoffen die ich meinen der englischen Sprache nicht mächtigen Freunden schenken kann?

  • Ich hoffe, dass sich damit nicht schon wieder das Buchformat ändert. Meine Gotrek-und-Felix-Reihe sieht einfach mal total dämlich im Regal aus…

      • Die Formate werden sich leider ändern. Und zwar in das Format der BL. Obwohl es mir grundsätzlich gefällt, auch mir sticht die Formatänderung ab dem 15. Buch von HH etwas ins Auge :<

  • Für alle die der englischen Sprache mächtig sind, kann ich nur empfehlen die Bücher in der original Ausgabe zu lesen.
    Einerseits beugt man damit einer schlechten Übersetzung vor, andererseits, und das ist für mich ausschlaggebend, kann man so eine Menge Geld und Platz im Bücherregal sparen (die englischen Bücher kosten z.B. auf Amazon deutlich weniger und bisher waren alle Bücher die ich in der englischen Version gekauft habe kompakter als ihr deutsches Pendant).
    Aber auch die nicht so sicher in Englisch sind, sollten es mal ausprobieren. Aus meiner Erfahrung gewöhnt man sich sehr schnell daran und der Griff zum Wörterbuch wird sehr schnell selten, zumal man mit der Zeit lernt Worte aus dem Zusammenhang zu erschließen.
    Viel Spaß beim Lesen! 🙂

  • Ich mag aber meine deutschen Bücher. 🙁

    Britische oder amerikanische Paperbacks sind zwar günstiger aber auch oft billiger gebunden. Liegt vermutlich am härteren Preiskampf ohne Buchpreisbindung.

    Meine Ciaphas Cain Reihe und viele der Fantasybücher die ich von BL habe sind schon völlig zerfleddert. Die Sammelbände sind OK, aber die Einzelbände sind sehr eng gebunden und gehen schnell aus dem Leim.

    Gruß
    Tobias

  • Die Druckqualität der englischen PAperpacks ist oft tatsächlich unterirdisch.

    Nicht nur die Bindung, oder die Papierqualität, sondern vor allem die Druckqualität.
    Schon bie mehr als einem BLack Library buch, kannst du den Finger nehmen, einmal über eine Seite fahren, und wenn dein Finger Minimal feucht ist, oder die Luftfeuchtigkeit etwas über normal ist, sofort hast du schlieren oder Schmierer drin.
    Für ne deutsche DRuckerei, bzw deren Auftraggeber, wäre das Grund, dies als Mangel zu bezeichnen und die ganze Charge einzustampfen.

    • Das ist bei vielen englischen Taschenbüchern so, zum Beispiel auch bei den wunderbaren Penguin Paperback Classics, wo das noch schlimmer ist.
      Bei Büchern, die man ohnehin nicht mehr als einmal lesen wird, nehme ich diese Abstriche in der Qualität gerne in Kauf, wenn sie mit einem entsprechend niedrigen Preis einhergeht.
      Bei solcher Gebrauchsliteratur brauche ich keine druckertechnischen Meisterleistungen. Ist ja nicht so, als müssten diese Machwerke für die Ewigkeit erhalten bleiben.

  • PS: Ich kaufe, wenn aber trotzdem die englische Version, da Orginal besser als Übersetzung ist, und eben billiger.

  • Vielleicht frag ich das jetzt als x-millionster…aber weiß einer wann und wo Prospero Burns auf deutsch rauskommt?wirds noch unter Heyne sein oder schon unter dem neuen?

    • Black Library 🙂 Auf der Deutschen BL Seite sieht man bereits das Cover (BL Cover mit deutschem Titel, Prospero brennt)

  • Einer der Gründe warum die BL nicht mit Heyne weiter zusammen arbeiten sind die schlechten Übersetzungen.

    Die andere das Geld. Wobei ich mir sicher bin der Hauptgrund ist nur das Geld.

    • Wenn die Qualität darunter leidet, ist dies nicht gut für den Kunden, der seine Meinung dazu kund tut.

      Niemand sagt, dass GW nichts oder wenig verdienen soll, aber die Produktqualität GWs muss mit der Preispolitik übereinstimmen, was in den letzten Jahren immer weniger der Fall ist (Finecast, Bitze, Onlineartikel, …).

      Und wenn die Übersetzungsqualität wieder in Richtung “Als die Raumwölfe den Raumhaufen betraten/ Kaisergrenadiere/Bolzenpistole” sinken wird, ist dies dem Preis nicht angemessen.

      • Dinge wie Kaisergrenadiere sind aber Heye Übersetzungen. In Fall spricht es nicht gegen GW sondern eher für GW, wenn sie die Zusammenarbeit beenden. Die “schlechte Produktqualität” lieferte in dem Fall Heyne ab.

  • Soweit ich informiert bin (lese selber nur die englischen Bücher), sind die Übersetzungen wesentlich besser geworden in den letzten ~20 Jahren.

    • ja, zum Teil ist es echt besser geworden. So werden die Grey Knights mittlerweile nicht mehr mit Grauen Rittern übersetzt oder die White Scars mit Weißer Narbe.

      • Naja, an sich gibt es für solche Sachen ja Glossare! Wenn ich so etwas für offiziele Spielpublikationen nutze, sollte man meinen, daß Lizenznehmer das analog machen und sich keine neuen Übersetzungen für bestimmte Begriffe suchen – und als lizenzgebender Verlag würde ich da auch explizit drauf Wert legen, daß hier niemand eine eigene Buchstabensuppe kocht.

  • Ich bin gespannt. Einerseits freue ich mich auf neue Gotrek- & Felix-Bände (wo ja in letzter Zeit sich im englischen einiges tut mit kurzen Hörbüchern etc.) allerdings befürchte ich einen Stilbruch im Übersetzen. Niemals ließt der Übersetzer alle 12 Bücher vorher durch, um es ja richtig anzugleichen.

    Und fast genauso schlimm ist natürlich der Formatwechsel. Ich reg mich ja schon auf, wenn der Buchrücken ständig anders aussieht. xD

  • tut mir leid, aber der extreme preisanstieg ist eine frechheit. war mit dem preis/leistungsverhältnis bei heyne echt zufrieden, wenn ich aber jetzt lese das prospero brennt bei nicht mal 500 seiten mit 15 € euro angeschlagen ist könnte ich kotzen. ich war schon erbost über den überteuerten sturm der vergeltung roman, aber da wurde ja argumentiert das hardcoverbücher immer teurer sind (komisch, genug andere verläge scheinen das problem nicht zu haben, aber sei´s drum), aber auf über 150% des gewohnten preises zu springen ist ein unding! man könnte echt glauben das die gewinnspanne bei plastikgußrahmen (produktion unter 2€, verkauf für über 30€, und da sind schon die gehälter für skulpter und fabrikationspersonal sowie die produktion von neuen gußformen berücksichtigt) nicht groß genug wäre. ich sehe ja ein daß das hobby einen gewissen preis hat da es bei weitem nicht so verbreitet ist wie z.b. computerspiele oder ähnliches und eine vernünftige gewinnspanne erzielt werden muß um der weiteren produktion noch sinn zu geben, aber wenn man sich die hobbyisten und romanfans vergrault weil man immer weiter an der geldschraube drehen will schießt sich gw und bl damit nur selber in den fuß.

    • Einfach die englischen Bücher beim Buchhändler für 6-8€ kaufen.

      Schont den Geldbeutel und ist gut für den lokalen Buchhändler.

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