von BK-Carsten | 06.10.2010 | eingestellt unter: Reviews

Review: Pardulon Landungssteg

„Fährmann hol rüber!“ möchte man beim Anblick des Landungsstegs rufen. Ob es sich für Euch lohnt dieses Geländestück in den heimischen Hafen zu holen lest ihr in diesem Review.

Pardulon-Landungssteg-Produktbild

Nach dem wir schon den Betonunterstand von Pardulon im Review hatten, schauen wir uns heute den Landungssteg an.

Verpackt sind die sechs Teile des Stegs in einem Zip-Beutel. Das genügt eigentlich auch.
Das Resin Modell besteht aus zwei Plattformen und vier Stützen.
Die Plattformen haben jeweils die Maße 6 mal 6cm und mit den Stützen eine Höhe von etwa 3,5cm.

Pardulon-Steg-Verpackt Pardulon-Steg-Einzelteile

Der Guss ist nahezu frei von Blasen, aber nicht ganz frei von Gussrückständen. Die Resinhäutchen an den Stegstützen lassen sich mit einem Cutter und einer Feile schnell und sauber entfernen.
Man sollte die Teile vor dem Zusammenbau aber auf Verzug prüfen um nicht, wie bei mir, nachher Lücken zu haben.

Pardulon-Steg-Detail1 Pardulon-Steg-Detail2 Pardulon-Steg-ZusammengebautDetail

Beim Zusammenbau ist man nicht durch feste Klebestellen festgelegt. Das ermöglicht eine etwas freiere Gestaltung des Stegs. Man kann so zum Beispiel eine Stütze weglassen wenn der Steg etwa auf einer Mauer aufliegt. Nachteil daran ist allerdings, dass sich die Klebeflächen durch die Maserung verkleinern. Wer sicher gehen will, dass die Stützen richtig fest halten, der sollte die Klebeflächen entweder plan feilen oder mit Modelliermasse glatt spachteln.

Pardulon-Steg-Zusammengebaut1
Die Holzoptik ist wirklich gelungen. An den Stirnseiten der einzelnen Balken lassen sich sogar die Holzfasern erkennen.
Was mit besonders gefällt ist, dass die Maserung durchgehend ist. Es ist also kein Problem die Stützen weg zu lassen, um die Plattformen etwa als Wände oder Barrikaden zu nutzen. Die Stützen sind auf der Oberseite allerdings glatt.

Pardulon-Steg-Größenvergleich

Fazit:

Für 9,50 Euro bekommt man einen schönen Steg der, auch dank seiner vielfältigen Einsatz- und Aufbaumöglichkeiten, eigentlich vom Mittelalter über Piraten bis hin zu modernen Settings passt.
Die Größe des Modells passt gut zu 28 mm Figuren.
Die Teile sollten vor dem Zusammenbau nur auf Verzug geprüft werden.
Der Landungssteg dürfte vor allem für solche Spieler interessant sein die auf dem weiten Ozean des Geländebaus eher Landratten oder Leichtmatrosen sind.

Link: Pardulon

BK-Carsten

Carsten, Brückenkopf Redakteur. Im Hobby seit Adam und Eva. Erstes Tabletop: Warhammer 6. Ed. Aktuelle Projekte: Blood Bowl, Pulp, Fantasy Skirmisher..., Malen und Modellieren

Ähnliche Artikel
  • Reviews
  • Science-Fiction

Review: Homo Inhumanis Brute Raider

18.11.20175
  • Reviews
  • Science-Fiction

Review: Black Earth UEF Ranger

15.11.20175
  • Fantasy
  • Reviews

Preview-Review: Joan of Arc Miniaturen

09.11.201747

Kommentare

    • Die Überschriften waren (sind ja entfernt worden) dazu gedacht das ganze einfach zu gliedern, ohne das da einfach nur “Gussqualität:” steht. War mal ein Versuch. Danke fürs Feedback.

  • ja, sind die doppelungen (überschriften) gewollt zur besseren übersicht? ich finde, die sind wirklich eher störend… aber schönes review…

  • Hmm, nicht achlecht. Und deutlich besser gegossen als das Betongebäude. wenn ich Wasser auf meiner Platte hätte, wäre das sicher eine Überlegung wert…

  • Danke für das interessante Review. Das kommt ja wie gerufen. Ihr erleichtert mir meine Entscheidung bei Pardulon zu bestellen ganz schön 😉

  • Auch von mir ein Danke für die Arbeit des Reviews.
    Interessant, das man von (eine Annahme) Balsaholz solch gute Abdrücke machen kann und das Resign später fast genauso aussieht.

    Wie du schon in deinem letzten Satz schriebst, wird der Steg für all diejenigen top sein, die a.) keine Zeit zum Selbstbau und b.) zwei linke Hände haben. (Wobei dann auch der Zusammenbau heikel werden wird.)

    Ein schönes Stück nichtsdestotrotz – zumal der Selbstbau eventuell auch teurer kommen könnte, wenn man die eigene Zeit hinzurechnet.

    • Ich denk auch, dass das die magische Grenze des Eigenbaus unterschreitet, grade echtes Holz kriegt man schwer in angemessen kleinen Mengen gekauft…

      (Wobei man aus mehr dann mehr selbst bauen kann, aber naja)

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.

Diese Homepage verwendet Cookies, um das Nutzungserlebnis zu optimieren. Wenn Sie unsere Seite weiterhin nutzen, gehen wir davon aus, dass Sie damit einverstanden sind. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen