von BK-Carsten | 13.10.2010 | eingestellt unter: Reviews

Review: Pardulon Gebäudefront

Schneller Gebäude bauen? Mit den Pardulon Gebäudefronten könnte das klappen. Wir haben uns eine der Wände angesehen.

Pardulon-Wand-Produktbild

Für unser Review steht uns die Wand mit den zwei Rolltoren zur Verfügung. Das Gebäudefronten Angebot von Pardulon umfasst fünf unterschiedliche Wände und ein Teerpappendach.

Die Wand ist in einem Stück Resin gegossen. Sie ist 17,8 cm breit und 9,5 cm hoch. Die Gebäudefronten sind alle ca. 3mm dick.
Sie sind dafür gedacht auf Hartfaserplatte oder andere Unterbauten aufgeklebt zu werden.
Die Gussqualität ist wirklich gut. Die Front ist sehr sauber und es ist eigentlich kein Entgraten nötig. Bloß auf der Rückseite gibt es zwei größere Luftblasen. Diese sind, am Einsatzzweck bemessen, vernachlässigbar.

Die Platte hat eine leichte Krümmung. Diese kann man zum Beispiel durch Erwärmen weg bekommen. Da die Platte aber etwas flexibel ist kann man sie beim Aufkleben einfach flach andrücken.
Etwas unschön ist, dass die Wand nicht überall gleich dick ist. Bei einer Schwankung von maximal 3 mm fällt das nur dann auf wenn man am fertigen Modell die Wasserwaage anlegt.

Pardulon-Gebäudefront-Komplettansicht Pardulon-Gebäudefront-Detail Pardulon-Gebäudefront-Rückseite

Die Details sind schön gearbeitet. Der Putz und die Risse haben eine realistische Struktur. Die Ziegelsteine liegen unterschiedlich tief in der Wand, was das ganze lebendiger macht. Rolltore und Schalter sind sauber gestaltet.
Optisch passen die Fronten in Szenarien ab Anfang des 20. Jahrhunderts, über die Gegenwart bis hin zur Zeit nach der Apokalypse
Wie alle Pardulon Artikel ist die Wand für 28 mm Figuren ausgelegt.

Die Einsatzgebiete sind variabel. So kann man mit einer Wand eine Straße am Spielfeldrand zu einer Sackgasse machen oder eine einfache Felswand wird zu einem Bunkereingang.
Mit mehreren Wänden lassen sich größere Gebäude bauen.

Pardulon-Gebäudefront-Größenvergleich

Fazit:

Die Gebäudefronten nehmen einem viel Arbeit beim Bau von Gelände ab.
Die Qualität kann sich sehen lassen und das Design ist stimmig.
Für Hobbyisten die sich bisher nicht an den Bau von Gebäuden getraut haben kann sich die Investition von 7,50 Euro für die Rolltorwand bzw. 6,50 Euro für die anderen Wände lohnen.

Link: Pardulon

BK-Carsten

Carsten, Brückenkopf Redakteur. Im Hobby seit Adam und Eva. Erstes Tabletop: Warhammer 6. Ed. Aktuelle Projekte: Blood Bowl, Pulp, Fantasy Skirmisher..., Malen und Modellieren

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Kommentare

  • Hört sich interessant an, aber ich kann mir nicht wirklich vorstellen, wie man so ein Teil verbaut bzw. wie das Ergebnis dann aussehen soll.

    • Ich denke in Kombination mit Plastikcard lassen sich hier erstklassige Gebäude erstellen! Da die Fronten aus Resin sind, lassen sich die einzelnen Teile doch auch super bearbeiten.

      Ich hätte schon einige Ideen was ich damit anstellen würde ^^

      • Aber wenn du die anderen Seiten des Gebäudes einfach aus Plasticard machst, sind die ja nur glatt, während die Front in dem gezeigten Beispiel eine komplexere Struktur hätte.

      • Das ist eben die Sache.
        Da im Review nur von der einen Front gesprochen wurde, dachte ich, man sollte nun daraus irgendwie ein vollständiges Geländestück basteln.
        Wenn ich nun vier Seitenwände kaufen soll, um die an einen Klotz Styropor oder ähnliches zu kleben, kann ich bei dem Preis auch direkt ein entsprechendes Geländestück kaufen.
        Wo ist denn da der Witz?

      • Wer verlangt denn von dir, dass du dir 4 dieser Dinger (oder auch nur eines) kaufst? Aber es wäre eine Möglichkeit. 😉

        Entweder man baut sich ein Haus nur aus den Teilen (Es gibt ja auch ein Dach dazu) oder man verlängert mit Plastikcard/Pappe und Strukturpaste (z.B. von Vallejo). Oder man baut die Dinger an den Spielfeldrand, wo man eben keine 4 Wände braucht. Die Verwendungsmöglichkeiten dieser Dinger sind vielfältig.

        Aber selbst wenn man sich nur aus denen ein Haus baut ist dieses bei einer Grundfläche von 185 x 185 mm für den Preis völlig ok meiner Meinung nach. Dumm nur, dass dann die Innenseite (weil als Klebefläche konzipiert) nicht gestaltet ist wie sonst bei Pardulon üblich.

      • also mit ein bisschen Geschick lässt sich da auch nur aus Plastikcard + diese Front etwas sehr nettes gestalten… hmm ich könnt mal ein Tutorial o.ä. daraus machen… weil die Sachen sind wirklich sehr nett!

      • Nicht zu vergessen die zahlreichen Struktur-Platten-Dinger die eigentlich für selbstgebaute Modelleisenbahn-Gebäude gedacht sind^^

        Und eine Stadt besteht nicht nur aus viereckigen, quadratischen Einzelgebäuden.

  • Danke wiedereinmal für das Pardulon Review!. Freue mich auf jedes weitere, das euch möglich ist.
    Um ne größere Pardulonbestellung werd ich früher oder später wohl nicht mehr drumherum kommen.;-)

    @Selbst-Basteln generell:
    Die Diskussion ist da auch immer die gleiche. In den aller meisten Fällen ist eh immer billiger, die Sachen selbst zu machen. Die Frage ist nur, ob man die Zeit, die Geduld/das Können und die nötigen Werkzeuge sowie den Platz dazu hat. Denn nach meiner Erfahrung unterschätzen viele Nörgler immer wieder, dass cooles Gelände eben nicht in ein paar Minuten erledigt ist und in nem Baumarkt wohnen auch die wenigsten… 😉

    Die Pardulon-Preise finde ich nach wie vor in Ordnung. Die Kosten für Fertiggelände läppern sich halt immer, egal welcher Hersteller.

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