von bkredaktion | 12.01.2009 | eingestellt unter: Allgemeines

GW-Fanworld reagiert auf “Bestelltourismus”

Die GW-Fanworld ist die erste Community, in der die Leitung den “Bestelltourismus” einschränkt.

Im Hinblick auf die sich ständig verschlechternde wirtschaftliche Lage und dem immer geringer werdenden Werbenutzen der Fanworld bin ich zu einer Reaktion gezwungen.Die Sammelbestellungen über den Kleinanzeigen-Bereich sind mir aus den nachfolgend aufgeführten Gründen ein Dorn im Auge . In Zeiten von “Wayland und Co.” könnt ihr euch sicher vorstellen, dass Deutsche Firmen nicht unerhebliche Umsatzeinbrüche haben und sich entsprechend am Markt positionieren müssen. Dazu zählt natürlich auch Planet Fantasy.

Deshalb untersage ich, ab sofort, jegliche Art von Sammelbestellungen über GW-Fanworld.net (Die aktuell laufenden können natürlich noch ohne Zeitdruck beendet werden).

Im Falle von Firmen die Planet Fantasy nicht im Programm hat (z.B. Forgeworld), fragt mich bitte individuell per eMail oder PM an bevor ihr eine Sammelbestellung initiiert.

Danke für euer Verständnis.

Der Pfundkurs ist in den letzten Wochen stark gefallen, erholt sich aber zur Zeit wieder in Richtung des alten Kurses. Viele Spieler sind daher dazu übergegangen direkt in England zu bestellen, welches sich früher nur in dreistelligen Größenordnungen rentiert hat. Dies ist natürlich nicht ohne Folgen für den deutschen Markt.

Aus dem langfristigen wirtschaftlichen Standpunkt heraus kann man allerdings aus Sicht der Spieler nur davon abraten, übermäßig im Ausland zu ordern. Mit diesen Gewinneinbußen für das deutsche Händlernetzwerk schaden sich die Spieler selbst. Es wird eine Rabattschlacht gestartet, bei der am Ende nicht alle Händler mitziehen können und wollen. Daraus folgen weniger Anbieter und das bedeutet dann, dass auch die Verfügbarkeit der Produkte eingeschränkt wird.
Weniger Anbieter, bedeuten außerdem weniger Gründe Rabatte einzuräumen, ihr bezahlt also aufgrund der überschaubaren Konkurrenz wieder mehr für eure Sachen. Schließlich gibt es ohne Konkurrenz keinen Grund, mehr als z.B. 5-10% zu geben. Außerdem sind die deutschen Einzelhändler und Onlineshops auch jene, die in Zeiten eines sehr starken Pfund von 1,65 die Preise nicht übermäßig angezogen haben und auch in Zukunft dafür sorgen, dass man ohne hohe Portokosten und lange Lieferzeiten in Deutschland eine große Bandbreite an Tabletop Produkten kaufen kann. Und das sollte einem schon ein paar Euro wert sein.

Daher unser Appell an euch, unterstützt die deutsche Wirtschaft und den deutschen Tabletop Markt in dem ihr im Inland kauft. Ihr unterstützt die GW-Fanworld wenn ihr bei Planet Fantasy bestellt, so wie ihr uns unterstützt wenn ihr bei unseren Partnern bestellt.

bkredaktion

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Kommentare

  • Bei Ersparnissen von 45-50% (vom englischen Verkaufspreis, der sowieso schon immer niedriger war) zieht dieser Appell einfach nicht…

    Stattdessen sollten die Händler sich lieber der Situation anpassen und GW zurückschrauben und dafür andere, günstigere und sinnvollere Systeme wie bspw. Alkemy pushen. IMO natürlich.

  • Obwohl ich Alkemy natürlich genial finde und mich freuen würde, wenn mehr Shops das Spiel pushen würden, muss man halt einfach anerkennen, dass es die GW-Produkte sind, den Händlern das tägliche Brot finanzieren. Ohne GW könnte kein Online-Shop nachhaltig arbeiten, da der Marktanteil von denen einfach zu krass ist. Und man kann einfach nicht von einem Shop verlangen, eine Firma aus dem Sortiment zu nehmen, die um die 40 Prozent seiner Tabletoperlöse ausmacht. Das wäre reiner Selbstmord…

  • Mit 80%+ Marktanteil von GW in Deutschland im phantastischen TT-Bereich dürften es Händler (nicht nur Onlineshops) schwer haben, auf dieses Geschäft zu verzichten.
    Im Einzelhandel muß man mit einem Ergebnis von 5% des Umsatzes rechnen – mehr schafft man nicht -, da kann sich jeder ausrechnen, was passiert, wenn ein Händler auch nur 10% Umsatzrückgang bei GW hat (bei ca. 30-35% Marge)… und 10% reichen noch lange nicht aus. 🙁
    Mit anderen Systemen kompensieren, wird meist nicht funktionieren, da die Kunden ja ihr gespieltes System weiter spielen.
    Es ist nicht nur “made in China”, sondern auch “bought abroad”, was unsere eigene Wirtschaft beeinträchtigt…

  • Es geht bei diesem “Verbot” darum, dass eben die GW-Fanworld von einem Onlineshop unterhalten/finanziert wird. Und da die Sammelbestellungen bei Wayland aufgrund des Pfunskurses überhand nahmen, hat der Admin/Inhaber des Onlineshops da eben einen Riegel vorgeschoben.

    Wer von euch würde denn ein Forum finanzieren, in dem eure Konkurrenz gefördert wird?

    Wo jeder privat und für sich bestellt kann einem wohl keiner verbieten.

    Andere “Probleme” bzgl. der Unabhängigkeit des Forums tuen sich zwar jetzt auch bei einigen auf, doch das ist eine andere Geschichte.

  • Niemand sagt das sie GW aus dem Sortiment nehmen sollen, und wer planlos ist wird ja weiterhin zu völlig überzogenen Preisen in Dt. einkaufen. Als Händler würde ich mir trotzdem Gedanken machen das durch Wayland “gesparte” Geld meiner weggelaufenen Kunden ihnen anderweitig aus der Tasche zu ziehen… wer das nicht hinkriegt, der braucht sich eben auch nicht wundern wenn der Umsatz einbricht oder er dicht machen muß.

    Ich verstehe Terras Position und mich stört’s auch nicht weiter.

  • Aber ich denke, hier greift das, was Martin geschrieben hat. Wie sollen sie das auffangen?

    Mit einem Scharmützelspiel wie Alkemy ist das schwer machbar.

    Ein Umsatzrpckgang bei GW produkten von 5% wird eben nich durch einen Almekyanstieg von 55 ausgeglichen.

  • Aber mal ehrlich, mich würde es schon interessieren warum die GW Produkte in Deutschland einen weit Höhren Preis haben als in England. Wie ist es möglich, daß ich bei einer Bestellung in England bis zu 45% Ersparnis raushole? Wo wird den das ganze Zeug hergestellt? In England? Steht da nicht auf der Verpackung “Made in England” Dann frage ich mich schon welche Kosten diesen erhöhten Preis in Dt. ausmachen. (Transport ???) Ich fühle mich da als GW-Kunde bei einem Einkauf in Dt. schon für blöd betrachtet. (Nicht vom Händler, sondern von GW)

  • @Helle: Mit anderen Händlern zusammenschließen, Angebot erweitern, mehrgleisig fahren, was Besonderes anbieten, Service usw. usf. – Alkemy war nur EIN Beispiel, es gibt soviele tolle Systeme und Figuren -> siehe Battlefield Berlin, ich bin mir ziemlich sicher ich würde jedes Mal wenn ich dort vorbeigehe irgendwas mitnehmen… sind zum Beispiel auch die einzigen meines Wissens nach die bereits Incursion-Figuren anbieten.

    Auch gibt es AFAIK keine “second shops” im großen Stil, oder noch besser Raritäten-Shops. Es gibt soviel das man tun könnte… Online-Ligen usw. ein “shop” alleine wird auf kurz oder lang nicht reichen, sofern man keine konkurrenzlosen Preise anbieten kann. Da muß mehr kommen.

    Ich glaube aber nicht ernsthaft das die Shops mehr Umsatz machen würden wenn man nur noch hier kaufen dürfte… ich würde mir dann für jede Einheit SEHR lange Zeit nehmen. Statt jetzt innerhalb von 2-3 Bestellungen riesige Armeen zu kaufen (mehrere hundert Modelle), würde ich stattdessen nur das Minimum kaufen um überhaupt spielen zu können bzw. auf ein kostenfreundlicheres System umsteigen (wie zum Beispiel Alkemy was mich mit seinem Preis/Leistungs-Verhältnis und der genialen Idee des “jede Box nur einmal kaufen” absolut fasziniert).

    Im Übrigen… wenn die Gameshops sterben haben die Spieler immernoch das Problem einen Ort zu finden wo sie zocken können, wenn zuhause nicht geht… denkt mal drüber nach.

  • Das ist aber alles nicht so einfach. Online-Shops mal außen vor. So einfach mal “Besonderes” aus dem Ärmel schütteln geht nicht. Dafür braucht man Zeit, Geld, Platz.

    Zudem kommt hinzu, daß ja die Leute, die in England bestellen, hier kein Geld mehr ausgeben. Da helfen Besonderes & Service dann auch nicht mehr. Der Kunde und – viel schlimmer – sein Geld sind weg.

    Was Preise angeht.
    Man kann in einem Vertriebsgebiet nicht ständig irgendwelche Verkaufspreise ändern. Klar ist GW eine englische Firma, aber die können nicht mit jeder Wechselkursschwankung mal schnell Euro-, Dollar-, Yen- oder sonstwas Produktpreise durcheinanderwürfeln.
    Als Händler kaufe ich Neuheiten ein, wenn sie kommen, habe einen Lagerbestand zu führen (Service…), und jetzt ändert sich aufgrund des Wechselkurses der Verkaufspreis? Dann habe ich teuer bezahlte Ware, die ich billig abgeben muß (oder man hat Glück und gewinnt durch Kurse).
    Der Händler wird dann zum Börsenmakler oder Lottospieler. “Wann kaufe ich meine Ware?”

    Und sieht man sich den Wechselkurs in den letzten drei Wochen an, ist das Pfund seit dem 23.12.2008 schon 8% teurer geworden.

    Wobei das Pfund vermutlich im Laufe des Jahres keine 1,50 Euro mehr kosten dürfte, weshalb eine neue Preiskalkulation in diesem Jahr oppertun wäre.

    Gruß
    Martin

    P.S.: @Helle: “Bought abroad” heißt soviel wie im Ausland gekauft.

  • Die deutschen Händler müssen sich was einfallen lassen. Wenn sie bestehen wollen. Ich finde den Schritt von Terra richtig keine Wayland & Co. Sammelbestellungen mehr zuzulassen richtig. Finde es nu schade das gleichzeitig auch die Forgeworldbestellungen darunter leiden.

    Was muss in Deutschland geschehen? Meiner Meinung sind viele Tableops ind Deutschland gar nicht bekannt. Ich spiele selbst Infinity; Warmaschine und Alkemy. Wenn ich nicht eine Zeit lang in Nürnberg gearbeitet hätte würde ich immer noch nur Warhammer spielen. Wenn die Spiele nicht bekannt werden. Werden sie auch nciht verkauft. Das ist das Problem in Deutschland. Es müssen auch mehr Spiele möglichkeiten geschafft werden meiner Meinung nach. Das GAnze Thema Tabletop müsste auch mal viel mehr in der Öffentlichkeit stehen. Das ist auch ein sehr großes Problem in Deutschland. Dagegn muss was unternommen werden dann können in Deutschland vielleicht mal andere Tabletops als GW Marktführer werden.

  • @Martin: Bei 100€ – 50% Kostenersparnis bleiben = 50€ übrig. Mit GW holst du dir die nicht mehr, das ist korrekt – aber wie gesagt es gibt ja eine Fülle an Systemen/Minis usw. und dann muß man eben neue Konzepte entwickeln auch wenn’s weht tut. (bei dir würde ich zum Beispiel Alkemy Sachen kaufen, weil ich mir einbilde das es die anderswo nicht günstiger gibt – das werde ich allerdings erst nach meinem Umzug in Angriff nehmen :D) – vielleicht konzentriert man sich einfach auf was anderes. Und wenn man ein Ladenlokal hat muß man vielleicht auch einfach was für seine Spieler tun damit sie vom GW-Trip runterkommen – Demo-Veranstaltungen, Turniere in anderen Systemen, Deals usw. – ich denke man muß da einfach nur den Stein ins Rollen bringen (mich hat man mit Warmachine angefixt, habe es noch nicht einmal gezockt aber hier stehen schon 200€ an Krams rum). Mag schwierig sein, und natürlich Geld-, Zeit- und Arbeits-intensiv – aber warum sollte das in unserem Hobby anders sein als in der restlichen, freien Marktwirtschaft.

    Wie gesagt, ich denke ein Ladengeschäft mit Betonung auf LADEN wird in Zukunft immer schwerer zu halten sein wenn man dem Kunden nicht etwas bietet was er anderswo schneller, bequemer und billiger haben kann. Ich würde zum Beispiel bereitwillig 15-20€ PRO MONAT als “Clubbeitrag” zahlen für eine “Spielhalle” die ich zu festen Zeiten mit anderen Leuten belegen kann… bei 15-20 “Stammkunden” lassen sich so sicherlich schon 60-70m² finanzieren (es geht hier nur um die Idee an sich, da gibt es eine Millionen Faktoren die so nicht funktionieren oder nicht zu Ende gedacht sind, ich weiß… es ist nur ein geschriebener Gedanke).

    Das man als Händler zusieht wo man seine Ware am günstigsten bekommt dachte gehört eigentlich dazu zum Beruf? Was spricht denn dagegen wenn du privat bei Wayland einkaufst und den Kram dann in deinen Shop stellst? Sicherlich nicht die feine englische Art (oder vielleicht doch ;P), und GW hat da mit Garantie auch was dagegen – aber besser als Geschäftsaufgabe / Privatinsolvenz.

    Ich verstehe auch nicht warum die Händler sich nicht mit GW zusammensetzen und einen Schlachtplan erarbeiten (alternativ mit Wayland oder ähnlichen Läden) – der nach Möglichkeit von Repressalien gegen Auslandskäufer absieht und stattdessen den heimischen Markt attraktiver macht… kann nicht sein das man auf der ganzen Welt in Deutschland am meisten für das Hobby hinblättert, wie gesagt wenn ich anderswo das DOPPELTE für mein Geld bekomme bzw. bekommen kann, dann läuft was GANZ entschieden verkehrt.

  • Ich versteh ja beide Seiten: Einerseits die Händler, die im Zeiten des World Wide Web um ihre Kunden und die damit verbundenen Umsätze fürchten müssen, andererseits auch die Spieler, denen kein Geldesel im Keller steht (Schüler, Studenten etc).
    Allerdings sollten sich einige der Spieler auch GEdanken machen: Es gibt bereits wenige Händler, die Tabletops anbieten und noch weniger, die versuchen mehr als nur GW anzubieten. Damit das so bleibt, müssen sie auch mal was vor Ort kaufen. Nichts gegen ein Schnäppchen im Netz, aber ein gewisser Teil des Geldes muss auch beim lokalen Händler bleiben.
    Da der Händler meines Vertrauens uns auch Platz zum spielen anbietet und sowohl Platten als auch Gelände überwiegend stellt, bin ich gern bereit etwas mehr zu zahlen bzw. auch mal länger auf eine Bestellung zu warten.

  • Ich glaube hier haben Einige was ganz Zentrales mißverstanden, was Martin Ellermeier eigentlich sehr genau erklärt hat!

    Es geht hier nicht um Preispolitik oder Entscheidungen einer Firma, es geht schlichtweg um eine derzeit sehr schwache Währung!

    Das Problem hat auch nichts mit GW zu tun oder Onlinerabatten, man bekommt (bzw. bekam) in jedem englischen Versandshop für jedes dort angebotene System im Gegensatz zu den deutschen Preisen nahezu 50% Rabatt! Auch Alkemy und Warmachine waren / sind so billig zu bekommen!

    Der einzige Weg, die nicht-englischen Tabletop-Spieler vom Kauf in England abzuhalten, ist der an ihr Bewußtsein zu appellieren, dass sie damit die eigene Wirtschaft gefährden (Argumente wurden ja bereits zur Genüge benannt). Ich persönlich ignoriere ein solches Angebot wie derzeit in UK zähneknirschend, um meinen lokalen Tabletop-Laden zu unterstützen.

    Ich hoffe aber, dass solche enormen Schwankungen eine Folge der derzeitig schlechten Wirtschaftslage sind und sich wieder stabilisieren werden. Sobald dies der Fall ist werden die Firmen ihre Preise schon anpassen. Das kann auch, wie im Falle von Privateer Press (Warmachine) geschehen, dazu führen, dass die Preise in Deutschland günstiger werden.

  • ((Muss meinen Kommentar noch kurz ergänzen. Das Geschriebene wendet sich vor allem an Kommentar 13 von Aulbath. Dass, was in deinen Augen ganz entschieden verkehrt läuft, ist die Weltwirtschaftskrise. Und gegen die können die TT-Handler und GW leider nichts wesentliches ausrichten. 😉 )

  • GW hat auch bei schwachem Euro die deutschen Kunden preispolitisch verarscht… selbst früher als der Kurs 3 DM -> 1 Pfund war, war es günstiger selber in England zu bestellen / zu kaufen anstatt im deutschen Vertrieb oder bei Fachhändlern.

    Wie gesagt, wenn die Vorraussetzungen nicht gegeben sind, muß man das Konzept ändern und sich anpassen aber nicht die Kunden dafür verantwortlich machen bzw. sie ermahnen – ich als Kunde schulde niemandem was, und ohne Onlineshops in aller Welt wäre ich gar nicht im Hobby weil die Szene vorort praktisch nicht existiert.

  • Nicht ohne Grund hab ich mir meine Armee aus England besorgt!

    Ich bin sicher nicht der einzige, der mitbekommen hat, dass ein GW Deutschland Manager in der letzten Zeit einen Haufen Entlassungen vorgenommen hat. Teilweise gute freundliche “NÜTZLICHE” Mitarbeiter die einem wirklich weiterhelfen konnten. Das Unternehmen muss abgespeckt werden! Alles wird auf Gewinn getrimmt!
    Vollkommen verständlich, aber nicht wenn darunter das Unternehmen leidet. Besonder das Image.
    Ich kam einmal in den Genuss den Herrn kennen zu lernen, da ich ein Problem mit einem GW Produkt hatte. (Ende November, bis heute keine Rückmeldung)
    Die Preispolitik von GW Deutschland kann ich recht gut verstehen. Solange es Leute gibt, die soviel zahlen, gibts keinen Grund den Preis anzupassen.
    Das erinnert mich an eine “nette” Aussage des Managers, warum GW-Deutschland meistens rude Preise wie 20€, 30€ usw. benutzt:

    “Bei meinen Anzügen ist es mir auch egal ob die jetzt ein paar Cent mehr oder weniger kosten.”

    Zeigt recht gut die Denkstruktur, wie ich finde.

    Zu den Onlineshops:
    Ich finde das Verbot der Sammelbestellung vollkommen verständlich und gerechtfertigt.
    Bringen wird es halt nichts, da die User sicher einen anderen Weg finden werden sich abzusprechen.

    Den Schwerpunkt auf andere Systeme legen, wird mmn. auch nicht viel bringen WH ist halt das Zugpferd. Längerfristig vielleicht, aber das wird noch dauern.

    GW soll seine Preise anpassen, mehr Möglichkeiten gibts nicht wirklich.

  • Die EUR-Preise werden nicht von GW Deutschland festgelegt… entweder macht das GW UK oder alle EUR-Länder im Einvernehmen (was ich nicht glaube). Von daher muß GW UK eine Entscheidung treffen. Die GW EUR-Länder können nur versuchen Druck zu machen, da durch den Währungskurs und das Abwandern der Käuferschaft denen die Umsatzziele für ihren Markt verhagelt werden.

  • @ gore: wieso gw was an der preispolitik ändern sollte? weil gw deutschland anscheinend total am abspacken ist! wenn auch noch die sogenannten rogue trader langsam pleite gehen, gibt es bald kaum noch deutschen support, und gw wird in deutschland absterben.

    (so weit wird es nicht kommen, aber sie werden mit umsatzeinbußen rechnen müssen)

    €: ich habe gerade mal die € und die pfund preise verglichen. ein gw-pfund ist ca. 1,4 gw-euro wert. bis vor kurzer zeit entsprach das doch noch der realität oder???

    €€: ich war mal auf der wayland seite: wieso können die nen 35 pfund landraider fr 25 pfund anbieten?

  • Das Pfund ist länger bei 1,30 rumgedümpelt und GW Preise sind auf 1,50 bis 1,65 EUR / GBP ausgelegt.

    UK Händler können mit´m Preis weiter runter gehen, da die englischen Margen größer sind als die deutschen Margen.

  • Wer gerne aktuelle Kurse checken möchte: http://www.oanda.com
    Aktuell ist’s 1 Pfund = 1,10 Euro (!). Und dazu muß man sich “GW Preise sind auf 1,50 bis 1,65 EUR / GBP ausgelegt.” noch mal auf der Zunge zergehen lassen.

    Richard und seine Crew bei Wayland Games passen ihre Preise übrigens auch immer kurzfristig an, wer also vom timing her gut liegt spart an bestimmten Tagen noch mehr. Die Schwankungen sind übrigens sehr stark, und die beiden Währungen waren jetzt schon mehrfach gleichviel wert (was ich persönlich recht interessant finde, wenn das Pfund so wackelt gibt’s in absehbarer Zeit vielleicht auch den Euro in Little Britain ;)) .

  • Ich gebe mal ein Beispiel für Wayland. Eine Streitbox von O&G die hier (ohne Rabatt) 160 Euro kostet, kostet bei Wayland unter 80 Euro. Über 80 Euro Ersparnis. Da kommt ein Aufruf nicht in England zu bestellen, eher unglaubwürdig rüber. Ihr müsst auch sehen das die Leute immer weniger Geld haben und versuchen zu sparen wo es nur geht. Also ich habe jetzt eine große Bestellung bei Wayland für mich und einen Kumpel aufgegeben, weil fast 50% Ersparnis für mich ein sehr guter Grund ist doch in England zu bestellen. Wenn ich die GW-Preise zahlen musste, würde ich vermutlich erst garnicht Warhammer Fantasy spielen. Wenn ich mir anschaue was jetzt z.B. Blutritter kosten! 80 Euro für 5!!! Figuren. Etwas sehr übertrieben….

  • @Ybias: Noch kurzsichtiger kann man nicht denken, oder?

    Schon mal dran gedacht warum die Leute unter anderem weniger Geld haben?

  • @Abaddon: Du gehörst wahrscheinlich nicht zu denen, die weniger Geld haben… es ist nur logisch, das der “kleine” Kunde bei einer Ersparnis von mehr als der Hälfte woanders einkauft. Da kann der Kunde nichts dafür.
    Jetzt sind die Händler gefragt, die nun ihrerseits bei GW Protest einlegen müssen. Kapitalismus funktioniert nicht immer nur in die eine Richtung.

  • Womit wir wieder beim Mehrwert wären. Wie bekommt man die Spieler an andere Spieltische? Es gibt so viele so schöne Systeme. Aber solange GW der Marktführer ist und bleibt, solange werden die Händler keinen Einfluss auf deren Preispolitik haben. Ich weiß, wovon ich rede!

  • Mich persönlich wundert es nur, das die eigenen Angestellten sämtlicher GW´s 50% Rabatt auf ihre Einkäufe bekommen und es sicher einige dabei gibt, die sich so ein kleines “Taschengeld” nebenbei via E-Bay o.Ä verdiehnen. Das allein sorgt doch schon dafür, dass es zu Umsatzeinbußen, aber nicht zu roten Zahlen, kommt. Wenn es sich GW leisten kann seinen Mitarbeitern solch imense Rabatte anzubieten, warum senken sie dann nicht gleich die Preise für den den gemeinen Kunden. Dies müsste doch zu einer größeren Bandbreite an potentiellen Neu-Kunden führen, was sich dann für den länger betrachteten Zeitraum wieder viel stärker in den positiven Billanzen erkennbar machen würde

  • Mitarbeiterrabatte gibt es überall. Zum einen ist – soweit mir bekannt – der GW Mitarbeiterrabatt allerdings an eine gewisse Mitarbeitszeit gebunden. Ebenso an einen maximal Umsatz. Zu mal es auch div. Regelungen bzgl. Teilzeit und Vollzeitmitarbeiter gibt.

    Du kannst also davon ausgehen, wenn da jemand jeden Monat 3 Armeesets und 10 Streitmachtboxen kauft und die nie vorzeigt, dass es ein Gespräch mit dem Abteilungsleiter gibt. Wenn der jenige also ein Limit von 100 EUR im Monat hat, ist die Einbuße nicht sonderlich groß.

    Wer sich die aktuelle Finanzsituation von GW angesehen hat, sieht auch, dass bei der Umsatzrendite von derzeit 5% keine Preissenkung in Sicht ist, da sich GW das nicht erlauben kann.
    Sicherlich ist GW teurer als manche Mitbewerber. Sie müssen allerdings auch ein deutlich größeren Verwaltungsapparat bezahlen. Plastikbausätze in der Größe wie GW sie anbietet, bietet sonst kein Mitbewerber an, da die Entwicklungs- und Investitionskosten sehr hoch sind. Zu dem bietet GW eine deutlich höhere Völkeranzahl an, das ist Marketing- und Kostentechnisch ebenfalls ein enormer Aufwand, da man so genannte “Poor Dogs” (schlecht laufende Armeen / Artikel) mitschleift und finanzieren muss.

    Das Preisverhältnis vieler Boxen zu einander ist nicht stimmig, das will ich gar nicht abstreiten. Wieso eine Box mit 10 Soldaten soviel kostet wie 2 Plastikhelden, bei Zinn ist es noch schlimmer.
    Das ist mMn aber eher ein Argumentationsgrund als die grundsätzliche Preisdiskussion.

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